Gold schlägt Immobilien knapp

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Beitrag 31.03.2014, 23:28

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Datenreisender
Gold-Guru
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Studie: Gold schlägt Immobilien knapp

In einer aktuellen Befragung von 1.000 Privatanlegern in Deutschland belegt Gold erstmals Platz 1 bei den beliebtesten Anlageformen und verweist Immobilien und Aktien auf die Plätze.

http://www.cash-online.de/maerkte/2014/ ... app/178251

Beitrag 24.04.2014, 14:33

MayRu
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interessant so muss das aussehen smilie_01
...it's all about the money..

Beitrag 24.04.2014, 14:56

donnyflame
1000 Privatanleger, hut ab, das nenn ich mal repräsentativ !!! smilie_02

Grüße
DF

Beitrag 24.04.2014, 15:07

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mittwoch
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Kann, muss nicht. Die Repräsentanz einer Umfrage misst sich ab einer gewissen Größe eher an der korrekten Stichprobenauswahl (>> Quoten, ...). Mit ein paar hundert kann man dann schon gut arbeiten. Viele seriöse Umfragen bewegen sich in diesen Bereichen.
Wenn man über die Zusammensetzung der Zielpopulation hinsichtlich absehbar relevanter Merkmale hingegen nicht Bescheid weiß, benötigt man freilich eine große oder sehr große Stichprobe - bis hin zur Vollerhebung.

Die besten Quotenpläne können allerdings an der Umfrageform abgleiten, und dann kann auch einen Riesenstichprobe nicht viel ausrichten: Die meisten Erhebungen traditioneller Häuser, z.B. die Sonntagsfrage, finden nach wie vor werktags telefonisch statt. Kann man sich ja ausrechnen, wer da so alles zu Hause und obendrein auskunftsbereit ist; noch aber kommen die Ergebnisse aber hin.

In diesem Fall stammt die Studie von Gapfish und die wiederum erheben ausschließlich online. Das dürfte in der Tat einen leichten potentiellen Zerrfaktor darstellen. Damit ist die Studie zwar repräsentativ ;), aber vielleicht nicht für alle deutschen Privatanleger, sondern vermutlich für die eher internetaffinen.

Feststellbar bleibt dennoch die Veränderung unter ceteris paribus, also gleichbleibenden Bedingungen. Die Studie 2013, mit der verglichen wird, wurde ja offenbar genauso erhoben. Man kann also durchaus sagen: "Innerhalb der netzaffinen deutschen Privatanleger haben sich die Vorlieben von 2013 zu 2014 leicht zugunsten von Gold verschoben."

Das mag dann z.B. am schönen Gold liegen, an schwindenen Budgets innerhalb der Gruppe bzw. neuen Anlegern mit geringeren Budgets, an der Ukrainekrise, neuen Medien, steigenden Immopreisen, sinkenden Goldpreisen, allem zusammen oder was ganz anderem.

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