Geldanlage in Sachwerte: Gold, Wald, Wein

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 20.08.2019, 09:58

Goldsegen
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SteveG hat geschrieben:
03.02.2019, 14:06
MaciejP hat geschrieben:
01.02.2019, 20:36
Legosteine übertreffen Gold als Investment
Einer Studie zufolge, die kürzlich von Russlands Higher School of Economics veröffentlicht wurde, seien Legosteine eine bessere Investition als Gold, so berichtet das Nachrichtenportal CNET. Aus den Daten ging hervor, dass sich Lego traditionell besser als Investitionen wie Gold, Aktien und Anleihen entwickelt habe. Die durchschnittliche Rendite belief sich von 1987 bis 2015 auf 11%.
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
Es wurden offenbar Lego-Sets (also Sammlerstücke) mit Gold-Bullion verglichen.

Ich bezweifle, dass Lego diesen Vergleich auch gewinnen würden, zöge man einfache Lego-Steine (also sozusagen Lego-Bullion) zum Vergleich heran.

Sehr guter Einwand.
Meine Kisten voller Legosteine im Keller sind sicherlich keine Währung.
Ich habe jeden Karton den ich geschenkt bekam voller Begeisterung aufgerissen und losgebaut. Anleitung brauchte ich keine.
Ich frage mich ernsthaft, wie haben die Kinder damals gespielt?
Mit Glacéhandschuhen???
Gold zu haben hätt ich gern, doch ists für mich noch viel zu fern...
Palladium zu haben hätt ich gern...

Beitrag 21.08.2019, 06:43

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Kilimutu
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Ladon hat geschrieben:
02.02.2019, 08:28
Da wäre billiger Schnabbes oder Tabak besser ;-)
Und wieviele Liter Hochprozentiges und wieviele Kilos Tabak würdest Du empfehlen ?

Ein Regal, einen Keller, eine Lagehalle ?

Und wie schützt Du Dich bzw. Deine Ware, wenn Du in existentiellen Krisenzeiten (genau dafür bräuchtest Du das ja) anfängst, sie gegen Wertgegenstände einzutauschen und jeder Konsument Dich mit Argusaugen beobachtet ?

Tom
Letzte Woche war die Atomkraft so sicher wie das Amen in der Kirche - heute ist sie so sicher wie die Renten (Sven Lorig im ARD Morgenmagazin, nach Fukushima)

Beitrag 22.08.2019, 09:44

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Ladon
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Sorry, ich hatte den Ironie-Smiley nicht gesetzt. Ich habe das nicht wirklich ernst gemeint. Ich gehör nicht zu den Hortern aus Furcht vor der Zombie-Apokalypse.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 22.08.2019, 10:44

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lifesgood
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Der Sachwert Wald macht momentan auch keine Freude.

Bedingt durch Schneedruck und Borkenkäfer-Kalamitäten ist der Holzpreis ins Bodenlose gefallen.

Die Sägewerke sind voll, teilweise wurden schon Lagerflächen eingerichtet, damit das Holz wenigstens aus dem Wald verbraucht werden kann, um den Borkenkäfer einzudämmen.

Die Holzpreise liegen 50% und mehr unter den Vorjahrespreisen :(

lifesgood

Beitrag 22.08.2019, 11:03

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VfL Bochum 1848
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lifesgood hat geschrieben:
22.08.2019, 10:44
Der Sachwert Wald macht momentan auch keine Freude.
...
lifesgood
Ist Wald denn unter relativ günstigen Bedingungen eine gute Anlage?
Hab selbst keine Erfahrung damit, stelle mir das aber unter anderem sehr arbeitsaufwändig vor.
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 22.08.2019, 14:51

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lifesgood
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... so 2 - 4 % Rendite lassen sich in normalen Jahren schon erwirtschaften, wenn man nachhaltig bewirtschaftet (nicht mehr als den Zuwachs schlagen) und das in Lohnarbeit machen läßt. Wenn man es selbst macht natürlich mehr.

Und die Preisentwicklung von Wald war in den letzten Jahren äußerst positiv. Wir haben unseren Wald im Wesentlichen 2008 - 2010 gekauft. Die qm-Preise haben sich seitdem mehr als verdoppelt.

lifesgood

Beitrag 22.08.2019, 17:49

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Kilimutu
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
22.08.2019, 11:03

Ist Wald denn unter relativ günstigen Bedingungen eine gute Anlage?
Hab selbst keine Erfahrung damit, stelle mir das aber unter anderem sehr arbeitsaufwändig vor.
Habe von meinem Vater einen ca. 8.500 m² großen Hang (> 30 % Gefälle) mit schönem, alten Fichten- und Buchenbestand (> 80 Jahre) im Fichtelgebirge geerbt.

Da plane ich (seit 10 Jahren) über 2 Jahre ca. 2/3 der Bäume rauszunehmen - das Holz hätte schon einen Wert - nur eben nicht im Moment. Dazu ist das Grundstück von mir zu Hause ca. 80 km entfernt.

Allein ich habe keine Ahnung welche Bäume rausgenommen werden sollten, man kann nicht oder nur sehr schwer anfahren, man muss alle Stämme mit der Seilwinde rausholen - ohne professionelle Hilfe geht da nix.

Im Grunde hab ich davon also gar nichts. Außer "altem Familienbesitz", außer Grundsteuer und außer Kosten für die Berufsgenossenschaft. Und Zeit sowie Leidenschaft für einen Wald habe ich auch nicht wirklich. Wenn das Käferholz vom Markt ist, dann werde ich den Hang verkaufen.

Wenn Wald, dann mit den richtigen, zukunftsfähigen Bäumen, mit guter Zugänglichkeit, in der Nähe und mit Freude daran. Ein Kachel- oder Grundofen könnte die Freude steigern ...

Tom
Letzte Woche war die Atomkraft so sicher wie das Amen in der Kirche - heute ist sie so sicher wie die Renten (Sven Lorig im ARD Morgenmagazin, nach Fukushima)

Beitrag 22.08.2019, 18:35

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Kursprophet
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da fällt mir ein ich muss noch Holzbriketts bestellen und einlagern

hab noch platz smilie_02

Und meine neuen Kellerregale können auch noch etliches mehr an ``Verbrauchsgütern`` aufnehmen
wird also demnächst nochmal Angebotsmäßig mehr von allem eingelagert smilie_49

Was man hat hat man
und wenn ich mch so umsehe denke ich manchmal
``die Zombie Apokalypse `` ist schon längst da :lol:

smilie_10

Beitrag 22.08.2019, 21:48

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lifesgood
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Kilimutu hat geschrieben:
22.08.2019, 17:49
VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
22.08.2019, 11:03

Ist Wald denn unter relativ günstigen Bedingungen eine gute Anlage?
Hab selbst keine Erfahrung damit, stelle mir das aber unter anderem sehr arbeitsaufwändig vor.
Habe von meinem Vater einen ca. 8.500 m² großen Hang (> 30 % Gefälle) mit schönem, alten Fichten- und Buchenbestand (> 80 Jahre) im Fichtelgebirge geerbt.

Da plane ich (seit 10 Jahren) über 2 Jahre ca. 2/3 der Bäume rauszunehmen - das Holz hätte schon einen Wert - nur eben nicht im Moment. Dazu ist das Grundstück von mir zu Hause ca. 80 km entfernt.

Allein ich habe keine Ahnung welche Bäume rausgenommen werden sollten, man kann nicht oder nur sehr schwer anfahren, man muss alle Stämme mit der Seilwinde rausholen - ohne professionelle Hilfe geht da nix.

Im Grunde hab ich davon also gar nichts. Außer "altem Familienbesitz", außer Grundsteuer und außer Kosten für die Berufsgenossenschaft. Und Zeit sowie Leidenschaft für einen Wald habe ich auch nicht wirklich. Wenn das Käferholz vom Markt ist, dann werde ich den Hang verkaufen.

Wenn Wald, dann mit den richtigen, zukunftsfähigen Bäumen, mit guter Zugänglichkeit, in der Nähe und mit Freude daran. Ein Kachel- oder Grundofen könnte die Freude steigern ...

Tom
Hallo Tom,

8.500 qm also ein knappes ha ist eine Größenordnung, die dann interessant ist, wenn man es in der Nähe hat, weil man dort sein eigenes Kaminholz machen kann.

Ansonsten bei der Entfernung und bei der Hangproblematik macht das keinen Sinn, da hast Du Recht.

Paradoxerweise haben die Waldpreise noch nicht nachgegeben, obwohl die Holzpreise im Keller sind.

Wenn Du einen Verkauf vorhast, würde ich einfach mal einen Testballon mit ambitionierten Preis starten.

Erfahrungsgemäß sind meist Waldnachbarn besonders interessiert und häufig auch bereit, für ein angrenzendes Waldstück ein wenig mehr zu bezahlen. Also einfach mal die Nachbarn anschreiben.

lifesgood

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