Versicherter Versand?

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 24.01.2016, 07:21

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Ladon
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Edited by Mod: Posting in neuen Thread verschoben




Puffi hatte (im Marktplatz) geschrieben:


Beitragvom: 22.01.2016, 20:21 Titel:
Obwohl hier keine Kommentare abgegeben werden sollen hier der Auszug aus den Geschäftsbedingungen von DHL:
Die nachfolgend aufgeführten Wertpapiere und anderen Wertgegenstände (Valoren Klasse II) sind nur bis zu einem tatsächlichen Wert von 500 EUR pro DHL Paket bzw. pro DHL Express Sendung zulässig

d.h. in "rechtsdeutsch" du darfst nicht eine Sendung machen, die diesen Bedingungen widersprechen.

Jetzt kommt es darauf an was eine Sendung ist und da geben die AGB der DHL Auskunft.

Und deshalb "darf man es nicht versenden" außer man ist sich um die Konsequenzen im klaren.

Es ist erschreckend, dass selbst "alte" Mitglieder das nicht wissen....

An die Mods: ich weis das dies hier nicht hingehört aber vielleicht hilft es anderen....obwohl dies lang und breit erörtert wurde.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 24.01.2016, 09:52

Hobbit
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Jetzt blick ich gar nicht mehr durch. Ist jetzt z.B. ein Wilhelm im Wert von unter 500,- bei Verlust versichert oder nicht. Mir genügt ein einfaches ja oder nein.

Gruß und schönen Sonntag noch
Hobbit smilie_08
Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung ändern können

Beitrag 24.01.2016, 10:10

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schleifergold
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Ja,hätte ich bedacht.
Lasse mich gerne eines besseren belehren.

Schönen Sonntag allen
schleifergold

Beitrag 24.01.2016, 10:14

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Nixgefunden
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Ein klares ja. smilie_01

https://www.dhl.de/de/paket/information ... halte.html

Gruß vom Nixgefunden
Dives qui sapiens est!

Beitrag 24.01.2016, 14:22

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Stempelglanz
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Wohnort: Europa und Asien
JA !!
Dann haben wir es ja endlich!

Und ganz wichtig (immer bis zum Schluss lesen)! :

Die Beschränkungen gelten unabhängig davon, ob für die Sendungen eine Transportversicherung durch DHL und/oder denAbsender abgeschlossen wird oder nicht
Lieber etwas mehr,als viel zu wenig !
(Dagobert Duck)

Bewertungen : https://forum.gold.de/stempelglanz-t10051.html

Beitrag 24.01.2016, 15:46

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gullaldr
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Das ist jetzt aber nicht die ganze Diskussion zu dem Thema. Offenbar ist beim Verschieben der Beiträge ein großer Teil davon einfach "verloren gegangen".

Zum letzten Post eine Frage: Wenn ich nur bis 500 Euro versenden darf, und bis 500 Euro auch versichert wird, welchen Sinn macht dann das Postangebot einer Versandversicherung über 2500 Euro für den Absender?

Beitrag 24.01.2016, 16:11

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Nixgefunden
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Kurze Anwort.

Nur Valoren der Klasse 2 haben die Beschränkung auf die 500 Euro. Alles andere kann höher versichert werden. :)


Jetzt mit Korrektur von 1 auf 2 :)
Zuletzt geändert von Nixgefunden am 26.01.2016, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
Dives qui sapiens est!

Beitrag 24.01.2016, 19:15

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Datenreisender
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gullaldr hat geschrieben:Zum letzten Post eine Frage: Wenn ich nur bis 500 Euro versenden darf, und bis 500 Euro auch versichert wird, welchen Sinn macht dann das Postangebot einer Versandversicherung über 2500 Euro für den Absender?
Lies doch einfach mal die (oben verlinkten) AGB. Bei der 500-Euro-Grenze handelt es sich nicht um eine Versicherung, sondern um eine vertragliche Haftungsbeschränkung. Zusätzlich kann der Kunde eine Transportversicherung bis zur Höhe von 25.000 Euro abschliessen, diese hat dann aber vertraglich vereinbarte Ausschlüsse im Bereich der Valoren. Zur Sinnhaftigkeit: Es soll ja außer Valoren auch noch andere Wertgegenstände geben, die man versenden kann, und die Versender von "normalen" Wertgegenständen (z. B. hochwertige Elektronik etc.) möchten vermutlich nicht immer standardmäßig am Bedarf vorbei mit den hohen Versicherungsprämien für den Versand von Bargeld oder Goldbarren belastet werden, denn für Bankgeschäfte etc. gibt es ja schließlich spezialisierte Wertlogistiker ...

Beitrag 25.01.2016, 08:11

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gullaldr
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Ich hab´s jetzt kapiert. Danke.

Der Versand bis 500 Euro bei Edelmetallen spricht dann eigentlich ja für kleinere Formate, also derzeit allenfalls Au-Halbunzer bzw. darunter. Im Falle man mal via Versand verkaufen möchte.

Beitrag 25.01.2016, 22:48

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Sapnovela
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gullaldr hat geschrieben:Ich hab´s jetzt kapiert. Danke.

Der Versand bis 500 Euro bei Edelmetallen spricht dann eigentlich ja für kleinere Formate, also derzeit allenfalls Au-Halbunzer bzw. darunter. Im Falle man mal via Versand verkaufen möchte.
Genau smilie_16
Großer Vorteil von 1/4 Unzern, 20er LMUs etc. smilie_24

Beitrag 26.01.2016, 01:28

delaboetie
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So scheint es zu sein!

Deswegen schicken manche entsprechende Stückelungen lieber in mehreren DHL-Paketen. Und dann noch NICHT am selben Tag an die selbe Adresse...

Gut investierte Euros denke ich...
Hell is empty-all the devils are here!
Shakespeare

Beitrag 26.01.2016, 04:06

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Nannen
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Ich denke die Leute, die die Kilo-Barren im 5er Pack kaufen wissen eh Bescheid und setzen eh auf andere Transportdienstleister.

Aus Erfahrung sind es doch eher die 5-Unzen-Silber-Verschicker, die denken Einschreiben, "versicherter Versand", Transportversicherung und Co. nehmen ihnen ihre Sorgen ab.

Ich hatte mal vor Jahren den Fall, das bei einer 1 Unzen Maple Leaf die Deutsche Post AG dann drauf bestanden hat das das Ding ja Bargeld ist und somit die 50 Kanadischen Dollar nicht versichert waren. Das ich nichtmal weiss ob das immer noch so ist heißt ich verschicke entweder gar nicht, oder mit Profis :-)

Beitrag 26.01.2016, 04:08

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Datenreisender
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delaboetie hat geschrieben:Deswegen schicken manche entsprechende Stückelungen lieber in mehreren DHL-Paketen. Und dann noch NICHT am selben Tag an die selbe Adresse...

Gut investierte Euros denke ich...
Jain ... ob Du jetzt vier 1/4 Unzen oder vier Willis zu je 260,- € an vier Tagen in vier DHL-Paketen verschickst oder eben alle zusammen voll versichert per Wertlogistiker (z. B. INTEX) macht preislich auch keinen Unterschied.

Und da ja nun endlich klar sein dürfte, daß die Standard-Paketdienste wie DHL oder Hermes etc. für den Versand von Gold nicht so die beste Lösung sind, könnte man in diesem Thread ja auch mal Angebote von und Erfahrungen mit spezialisierten Wertlogistikern sammeln?

Beitrag 26.01.2016, 09:28

STTL
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Bei den Viertel- oder Halbunzern mag es ja je nach Goldpreis noch gehen. Da kann man evtl. auch 2 x 1/4 oz in ein Paket packen und zwei Überweisungen auf verschiedene Konten machen:
495 + Rest auf anderes Konto - dann hat man für DHL einen Verkaufsbeleg (waren eben Münzen zum Schmelzwert). Zum Glück bisher nie gebraucht, da keine Verluste!

4 DHL-Pakete online gebucht macht 20 Euro - 1 x Intex bis 2500 vers. macht 26 Euro (gerade geprüft).

Der Haken ist doch, dass der Verkauf von Unzen oder größeren Barren / Goldposten, sofern kein großer Sammlerzuschlag enthalten ist, dann die Konkurrenzfähigkeit des Privathandels an ihre Grenzen führt. Bei 30-40 Euro Händlerpreis über Spot pro Unze will der Privatverkäufer hier doch auch noch 20 Euro erzielen. Muss der Käufer dann 26 Euro für Intex berappen, wird er wahrscheinlich die sichere Variante des Händlerkaufs bevorzugen, denn dessen Preis plus Versand (6-20 Euro) ist dann (fast) nicht mehr höher.

Darum lesen wir hier doch täglich: DHL versichert bis 500 Euro - und ist die Unze drin, gibt es NIX! Hat der Privat-Käufer-Idiot eben Pech gehabt. Die Verkäufer wissen in der Regel, was sie tun! Ich jedenfalls würde als Privatverkäufer bei DHL bei Verlust einer Unze keine falschen Angaben über den Inhalt / Wert der Sendung machen!

Beitrag 26.01.2016, 10:06

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LunarBerlin
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Nixgefunden hat geschrieben:Kurze Anwort.

Nur Valoren der Klasse 1 haben die Beschränkung auf die 500 Euro. Alles andere kann höher versichert werden. :)
Genau falsch herum!! Wenn Du schon den Link setzt, dann vertipp Dich einen Post später nicht ;)

https://www.dhl.de/de/paket/information ... halte.html
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod...

Es muß niemand meiner Meinung sein, aber er muß sie als meine Meinung respektieren...

Beitrag 26.01.2016, 18:07

puffi
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Wohnort: in der mitte
OK DR dann will ich mal von meiner ersten Erfahrung mit Intex berichten (ist schon ein paar Jahre her):

Intex beschreibt detailliert die Abholung mit einem Safetybag. Sie bedienen sich bei der Abholung externer Kurierdienste (wie alle anderen auch mit denen ich zu tun hatte). Nun ja der gute Mann hatte keinen Safetybag dabei. Da ich mich geweigert hatte die Sendung zu übergeben haben wir (der Abholer und ich) bei Intex angerufen und mit dem Geschäftsführer gesprochen.
Dieser hat mir tel und per email die Versicherung zugesagt. Dann habe ich die Sendung übergeben. War alles in allem eine Sache von 15 min.
Danach war bei Intex Abholungen immer ein Safetybag dabei. Ich würde mich heute noch weigern bei Intex ohne Safetybag zu versenden, vielleicht bin ich ja paranoid.......

Dies ist nicht bei allen Wertlogistikern der Fall.

Es gibt aber noch eine Möglichkeit mit Kurierdiensten ziemlich sicher zu versenden: mit Zeitfenster zur Lieferung. Hier greift zwar nicht die Haftung/Versicherung für Valoren II aber die allgemeinen Dienste (DHL und Konsorten) geben solchen Paketen besondere Aufmerksamkeit und wenns nicht da ist zum Zeitpunkt kann man schnell intervenieren und dass klappt nach meiner Erfahrung sehr gut, insbesondere da die Subunternehmer mit denen die alle arbeiten (Ausnahme DHL und UPS) horrende Strafen bei Nichteinhaltung zahlen müssen.

puffi

Beitrag 26.01.2016, 20:07

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Nixgefunden
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LunarBerlin hat geschrieben:
Nixgefunden hat geschrieben:Kurze Anwort.

Nur Valoren der Klasse 1 haben die Beschränkung auf die 500 Euro. Alles andere kann höher versichert werden. :)
Genau falsch herum!! Wenn Du schon den Link setzt, dann vertipp Dich einen Post später nicht ;)

https://www.dhl.de/de/paket/information ... halte.html
In der Tat hat der Fehlerteufel zugeschlagen :roll:
Dives qui sapiens est!

Beitrag 26.01.2016, 20:56

STTL
10 Unzen Mitglied
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Registriert: 11.10.2013, 17:57
puffi hat geschrieben:OK DR dann will ich mal von meiner ersten Erfahrung mit Intex berichten (ist schon ein paar Jahre her):

Intex beschreibt detailliert die Abholung mit einem Safetybag. Sie bedienen sich bei der Abholung externer Kurierdienste (wie alle anderen auch mit denen ich zu tun hatte). Nun ja der gute Mann hatte keinen Safetybag dabei. Da ich mich geweigert hatte die Sendung zu übergeben haben wir (der Abholer und ich) bei Intex angerufen und mit dem Geschäftsführer gesprochen.
Dieser hat mir tel und per email die Versicherung zugesagt. Dann habe ich die Sendung übergeben. War alles in allem eine Sache von 15 min.
Danach war bei Intex Abholungen immer ein Safetybag dabei. Ich würde mich heute noch weigern bei Intex ohne Safetybag zu versenden, vielleicht bin ich ja paranoid.......

Dies ist nicht bei allen Wertlogistikern der Fall.

Es gibt aber noch eine Möglichkeit mit Kurierdiensten ziemlich sicher zu versenden: mit Zeitfenster zur Lieferung. Hier greift zwar nicht die Haftung/Versicherung für Valoren II aber die allgemeinen Dienste (DHL und Konsorten) geben solchen Paketen besondere Aufmerksamkeit und wenns nicht da ist zum Zeitpunkt kann man schnell intervenieren und dass klappt nach meiner Erfahrung sehr gut, insbesondere da die Subunternehmer mit denen die alle arbeiten (Ausnahme DHL und UPS) horrende Strafen bei Nichteinhaltung zahlen müssen.

puffi
Hallo puffi,

kann ich so bestätigen. Bei mir kommen der angeschlossene Kurierdienst immer aus Krefeld zur D-NL-Grenze. Da hapert es schon mal bei der Abholung mit dem Plastiksack. Ein kurzer Hinweis - dann kramt der gute Mann in seinem Auto oder telefoniert mit seiner Zentrale - und flugs zaubert er den Plastiksack hervor. Das Formular, das in die Lasche auf dem Sack gesteckt wird, ignoriert er auch schon mal. Bisher aber immer alles perfekt am nächsten Tag zugestellt.

Beitrag 27.01.2016, 07:40

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LunarBerlin
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Nixgefunden hat geschrieben: In der Tat hat der Fehlerteufel zugeschlagen :roll:
Wie würde der Bowler jetzt sagen... "Split happen's" :wink:


puffi hat geschrieben: Es gibt aber noch eine Möglichkeit mit Kurierdiensten ziemlich sicher zu versenden: mit Zeitfenster zur Lieferung. Hier greift zwar nicht die Haftung/Versicherung für Valoren II aber die allgemeinen Dienste (DHL und Konsorten) geben solchen Paketen besondere Aufmerksamkeit und wenns nicht da ist zum Zeitpunkt kann man schnell intervenieren und dass klappt nach meiner Erfahrung sehr gut, insbesondere da die Subunternehmer mit denen die alle arbeiten (Ausnahme DHL und UPS) horrende Strafen bei Nichteinhaltung zahlen müssen.

puffi
DAS finde ich allerdings mal interessant....
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod...

Es muß niemand meiner Meinung sein, aber er muß sie als meine Meinung respektieren...

Beitrag 29.01.2016, 12:16

ChrisJ11
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Wenn es heisst Lieferzeit 14 oder 20 Tage, sind damit grundsätzlich Werktage gemeint?

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