Neuling sucht Hilfe. Wie soll ich staffeln?

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 12.01.2011, 02:26

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kane
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wenns nur aufs Gold ankommt kauf dir die 100 EU Goldmünze ,
halbe unze für 540 EU . und du hast noch mehr münzen .

Beitrag 12.01.2011, 02:42

Gregsen
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Mir geht es nicht NUR um das Gold.
Vielleicht wird der Sammlerwert der Lunar II Serie in vielen Jahren vielleicht noch dazukommen.
Bei den 100 Euro Goldmünzen kann man das wahrscheinlich ausschließen, oder?

Beitrag 12.01.2011, 03:01

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alibaba
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Du musst schauen , das du nah am Spottpreis kaufst , ruf doch mal ein
Münzhändler an , hier werben doch einige gute Händler und frage dort nach
ob sie was abgeben können nah am unteren Preis .

Fragen kost doch nüscht , mehr wie ja oder nein gibt es nicht .

Schau einfach im Börsenkurspreis rein und dann haste schon mal den Tagespreis smilie_16
als Orientierung .

Gruss
alibaba smilie_21

PS. du kannst aber auch nach der 200 Euro Goldmünze Deutschland fragen für 200 Papierlappen smilie_10
"unter 12 Jahre oder über 12 Jahre" nun bin ich drauf gekommen ,
reale zeitnahe Info's im eigenen Land werden von Kinder nicht erkannt ;
Ich bin für mein Textinhalt verantwortlich ,nicht für das was du verstehst .

Beitrag 12.01.2011, 09:08

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Mithras
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Wohnort: dort, wo ich die Schuhe ausziehe
Bei genau diesem Thema spielen immer auch SEHR stark persönliche Präferenzen eine Rolle.

Sicher: Wenn ich mir heute den Langfristchart Ag angucke, dann wäre aus reiner(!) Investitorensicht Silber das bessere Pferd gewesen, wobei ich aber derzeit eh schon von einer Überhitzungsphase ausgehen würde - wenn ich mir da z.B. den Kursverlauf des auch primär nur als Industriemetall verwendeten Rhodiums angucke: das stand mal auf ca. 10.000,- $/oz, und dann kam ein SEHR heftiger Rücksetzer um fast 90%!

Gold ist einfach seit der Neuzeit das "typischere" Währungsmetall - was natürlich auch Nachteile hat, denn "an sich" wird es industriell zu kaum was WIRKLICH gebraucht; sein Wert resultiert also letztlich nur aus dem Glauben "des Marktes" an die eben genannte Deviseneigenschaft. Nur daß die eben schon seit ca. 5000 Jahren ganz allgemein und vor allem weltweit(!) anerkannt ist, weshalb man schon mit gutem Recht in die Zukunft interpolieren kann, daß das auch auf absehbare Zeit noch so bleibt. :)

Für mich zählt, daß Gold eine deutlich höhere Wertdichte als Ag hat. Mit 3...5 kg Gold kann man sich auch zu Fuß ganz gut irgendwo absetzen und das ist wie gesagt überall schon sehr viel Geld, um einige Zeit über die Runden zu kommen. Dieselbe Menge Ag reicht demgegenüber nicht lange...

Dann finde ich persönlich Gold sehr viel schöner als Silber, das eh nur in der hiesigen, großstädtischen "Landluft" recht schnell anläuft und dann einfach nur noch besch....eiden aussieht. Okay, ja, ich geb's zu: mein Verhältnis zu dem Sonnenmetall hat schon ziemlich religiöse Züge (siehe mein recht bewußt gewähltes Handle nebst Avatar :) !).

Ich bin jedenfalls zu über 90% in Au. Dabei habe ich gewichtsmäßig >80% davon bewußt "nur" in kleinen Stückelungen gekauft - vor allem Handelsgoldmünzen (speziell Sovereigns, Reichsmark, LMU, Golddollars, Rubel/Tscherwonzen, ...). Die kann man erfahrungsgemäß einzeln auch sehr viel besser als gleich ganze Unzen verkaufen - außerdem haben sie noch einen (wenn auch jeweils nur recht geringen) historischen bzw. Sammlerwert (der aber anteilig steigt, falls der Materialwert doch mal wieder fällt: das ist dann sozusagen ein Hedge bzgl. dieses Szenarios...).

Aber das muß wie gesagt eh jeder selbst wissen, was er persönlich bevorzugt! Ich stelle hier nur MEINE Meinung dar. (Und es heißt im Deutschen schon sehr feinsinnig "Meinung" und nicht "Deinung" ;) !)
Goldigste Grüße,

Euer Mithras, der Goldjunge

Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]

Beitrag 12.01.2011, 09:12

Gregsen
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Danke für deinen ausführlichen Beitrag.

Würdest du sagen, dass es gut wäre, alle 100 Euro Goldmünzen von 2002-2010 zu kaufen? Damit man vielleicht irgendwann die gesamte Serie sein eigen nennen kann?
Und was hälst du von dem Warenkorb, den ich als Letzten erstellt habe?

Grüße

Beitrag 12.01.2011, 09:35

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Circle
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Was Du kaufst hängt auch davon ab was Du von der Zukunft erwartest.

Willst Du Dein Geld anlegen? Dann ist ein größerer Goldanteil von Vorteil, vielleicht sogar Platin da dieser Kurs nicht auf Höchststand ist.

Erwartest Du den Crash und denkst an Lebensmittelknappheit ect? Dann wären Silbermünzen in Unzengröße das Mittel der Wahl. Wer kann denn schon mit einer Unze Gold zum Bäcker oder Bauern gehen? Eine Silberunze wird schneller als Geldersatz fungieren können. Und da dann nur die bekannten kaufen. Wer mal auf MDM die ganzen versilberten, vergoldeten und sonstigen Blechsammelmünzen gesehen hat, wird nur noch Maple, Phillis ect nehmen. Gerade in Notzeiten wird keiner das Risiko von Sammelmünzen eingehen.

Notfallvorsorge? Ein Jahr eine Unze Silber pro Tag haben müsste reichen. 365 Unzen Silber, der Rest in Gold. (Oder ein 500er Investorenpaket)

Sammelmünzen bei der Ausgabe ohne Sammler-Zuschlag kaufen, der Sammlerwert ist was sehr undefinierbares.

jm2c

Beitrag 12.01.2011, 10:07

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Mithras
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Wohnort: dort, wo ich die Schuhe ausziehe
Wie man meiner (natürlich leicht ironischen) Selbstbeschreibung entnehmen kann, bin ich wie man so schön sagt "in Kleinigkeiten großzügig" (gemeint im Sinne von: auch bei großen Geldausgaben ein ausgemachter Pfennigfuchser ;) ).

Bei mir geht's beim Goldkauf nicht nur um das möglichst gute Ausnutzen von Dips (wobei ich aber dennoch immer KONTINUIERLICH nachkaufe und vor allem auf den Durchschnittspreis sehe - weil ich schon seit 1993 "dabei" bin, ist der immer noch ganz gut: ca. 700,- €/oz, weil ich erst ab 2007 "so richtig heftig nachgelegt" habe; oh hätte ich doch um 2002/03 herum mehr als nur die damals etwa 10 oz gekauft!!! ... hinterher ist man aber eh IMMER klüger...), sondern ich achte auf sehr auf ein möglichst optimales Preis-/Leistungsverhältnis. Ein ERHEBLICHER Teil meiner Investition in dedizierten Anlagemünzen sind jedenfalls keine Krügis und so, sondern die 100-€-Stücke, die man zumeist mit GANZ wenig Aufschlag auf den Spot bekommt; und dann nehme ich die gern mit: Eine halbe Unze ist eine halbe Unze ist eine halbe Unze... :D Okay, sie sind in keinster Weise "auslandstauglich". Meine Geschäftspartner in Indien wollen nur Sovereigns, und allenfalls noch Britannias oder Krügis ... Aber wer kommt schon so regelmäßig wie ich nach Indien? ;)
Goldigste Grüße,

Euer Mithras, der Goldjunge

Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]

Beitrag 12.01.2011, 10:47

Gregsen
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Danke euch beiden.
Welcher der beiden Warenkörbe wäre am besten geeignet, was einen eventuellen Sammlerwert abgeht?

2 x Hase 1 Unze Lunar II
2 x Tiger 1 Unze Lunar II
2 x Maus 1 Unze Lunar II
2 x Ochse 1 Unze Lunar II
1 x 100 Euro Goldmünze 2002
1 x 100 Euro Goldmünze 2003
1 x 100 Euro Goldmünze 2004
1 x 100 Euro Goldmünze 2005
1 x 100 Euro Goldmünze 2006
1 x 100 Euro Goldmünze 2007
1 x 100 Euro Goldmünze 2008
1 x 100 Euro Goldmünze 2009
1 x 100 Euro Goldmünze 2010

ODER

1 x Hase 1 Unze Lunar II
1 x Tiger 1 Unze Lunar II
1 x Maus 1 Unze Lunar II
1 x Ochse 1 Unze Lunar II
2 x 100 Euro Goldmünze 2002
2 x 100 Euro Goldmünze 2003
2 x 100 Euro Goldmünze 2004
2 x 100 Euro Goldmünze 2005
2 x 100 Euro Goldmünze 2006
2 x 100 Euro Goldmünze 2007
2 x 100 Euro Goldmünze 2008
2 x 100 Euro Goldmünze 2009
2 x 100 Euro Goldmünze 2010

Natürlich mit dem Ziel irgendwann alle Münzen der jeweiligen Serien zu beitzen.

Grüße

Gregsen

Beitrag 12.01.2011, 11:05

nameschonweg
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Wenn ich mich für einen Warenkorb unter "Sammleraufschlag-Whrscheinlichkeiten" entscheiden müsste, würde ich den oberen nehmen. Vielleicht entwicklen sich bei den 100ern nach Abschluß der Serie noch Aufschläge, aber ich halte die Wahrscheinlichkeit dafür bei der Lunar II für deutlich höher. Allerdings würde ich dort eher die 1/2 und 1/4 Unzen kaufen. Die haben sich besser entwickelt als die 1oz-Stücke.

Beitrag 12.01.2011, 11:16

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Circle
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Ich würde gar keinen nehmen.
Wie gesagt EM ohne Sammleraufschlag, mit Aussicht auf Sammleraufschlag kaufen ist ok. Aber jetzt bei Höchstpreisen + Sammelaufschlag nachkaufen beinhaltet doppeltes Risiko Geld zu verlieren.

smilie_13

Beitrag 12.01.2011, 11:21

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Pinguin
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Die Warenkörbe wären beide nichts für mich smilie_18 , da steckt zuviel Phantasie im Korb :mrgreen:

Aber wenn es schon einer sein soll, dann der mit weniger deutschen Münzen, da ist der potentielle (Ab-)Käufermarkt größer :wink:

Ping

Beitrag 12.01.2011, 11:24

Gregsen
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Danke. Ja. Ich denke auch, dass ich eher zu den Lunar II greifen werde.

Beitrag 12.01.2011, 12:04

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Mithras
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Wohnort: dort, wo ich die Schuhe ausziehe
Schließe mich den Vorpostern an. Von Sammlerwert-Spekulationen in bezug auf moderne Anlagemünzen (auch und gerade die deutschen 20- bzw. 100-€-Dinger sind das; oder wer hat die schon mal beim Aldi als Wechselgeld raus bekommen? ;) ) halte ich genau gar nichts.

Sicher wird in (m.E. noch nichtmal allzu ferner Zeit...) der Euro ein "abgeschlossenes Sammelgebiet" sein - so wie heute schon die DDR. Und?! Was kosten deren damals so schweineseltenen und sündteuren (Silber-)Gedenkmünzen heute?? Die werden einem hintergeschmissen ... Kaum einer will diese Pseudomünzen (die damals de facto nur für "Westgeld" verkauft wurden) heute noch haben. Dito die silbernen DM-Dinger (außer die ganz frühen).

"Richtig numismatische" Ware sind aus den besagten Gebieten eher manche ganz normalen Umlaufmünzen, vor allem in den dann naturgemäß seltenen Spitzenerhaltungen! Z.B. das frühe 50-Pf.-Stück DDR aus Alubronze oder die ersten "Aluchips" noch mit dem 5-Jahresplan-Symbol statt DDR-Staatswappen und so. Also nur der NICHTedle Kram. SOWAS kostet dann heute mehr als manch "eigentlich seltener" und vom Material her werthaltiger DDR-Silberling.

Nach dem Ende der Brüssellettis :( sind deren Exemplare in Au und Ag sicher nur noch Schmelzware. HEUTE sind die Silber-10er aber top, wenn man sie noch zum Nennwert und damit UNTER Materialpreis bekommt... :D
Goldigste Grüße,

Euer Mithras, der Goldjunge

Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]

Beitrag 12.01.2011, 14:57

Gregsen
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Meint ihr, dass es sich hier in der ländlichen Gegend lohnt, bei den Banken nach Silber10ern zu fragen? Oder haben die eh nix? :)

Beitrag 12.01.2011, 15:13

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Ladon
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Gregsen hat geschrieben:Meint ihr, dass es sich hier in der ländlichen Gegend lohnt, bei den Banken nach Silber10ern zu fragen? Oder haben die eh nix? :)
Fragen kost' ja nix. Und möglich ist alles.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 12.01.2011, 15:41

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MG 08/15
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Also mir kommen lauterer's Emfehlungen am nächsten.
Du brauchst ja auch nicht gleich 10.000€ investieren.
Kauf doch erst mal für 2 oder 3000€
Wenn deine Gewichtung mehr auf Gold liegt so kaufst du z.B. für 2500 Münzen mit 1/10,1/4 und noch 1/2 Unzen,und nen kleinen Barren,10g, kannst du doch auch noch reinstreuen.
Und für 500€ noch Philis oder Libertads in Ag.
Bei EM spielen doch auch immer Emotionen mit,anders wie wenn du in Papiere investierst.
Wenn du nun so einen "Probekauf" gemacht hast,und die Münzen dann in der Hand hälst,wirst du schnell merken wo dich die Emotionen hinführen.
Ich finde bevor man dann seine Richtung festlegt,sollte man Münzen,egal ob Ag oder Au,mal in der Hand halten.
Bei mir liegen eigentlich immer zumindestens ein paar Ag Münzen irgendwo rum.
Au wäre aber zu riskannt,falls der Hund doch mal eine verschluckt. smilie_16
Also mein Tipp wäre erst mal der "Probekauf".
Wird ja nicht schlecht das Zeug,und wenn es dir absolut nicht zusagt kannste es hier im Forum immer noch verkaufen,ohne Verlust.
Und wenn Du infiziert bist,was spricht gagegen sofort nach Erhalt der ersten Sendung,gleich noch mal 10Kilo für die nächste "Drogensendung" rauszuhauen?
Aber entscheiden mußt du selber.

Beitrag 12.01.2011, 19:55

Di=a!na
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Beim Kauf von EM spielt ganz sicherlich Deine Zukunftserwartung eine große Rolle. Ich persönlich würde Dir raten, in beide Metalle zu investieren.

In einem Parallelthread habe ich gestern/vorgestern gepostet, dass in den USA der Staat Virginia am 12.1.2011 eine Resulution verabschiedet hat, mit der eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden ist, die in (nur) 6 Sitzungen Vorbereitungen und Ausarbeitungen für eine Alternativwährung machen soll, falls der Fall X eintritt. In dem Papier (PDF des Originaltextes wurde auch gepostet) wurde ganze explizit von einer Hyperinflation des Dollars gesprochen. Als "Lösung" wurde angedacht, ALLE Gold- und SILBER-Münzen als Zahlungsmittel zuzulassen.

Den Vorschlag, in jeweils 100 Maples, Philharmoniker, Silbereagles und Libertads zu investieren, halte ich für gut.

Beim Gold solltest Du dir überlegen, ob du in Bullion 1 OZ-Münzen, 1/2 OZ-Münzen, 1/4 OZ-Münzen oder auch in kleinere Barren investieren willst. Das Fälschen der Münzen wird erheblich härter bestraft, als das Fälschen der Barren. Die Barren sind jedoch in der Regel preiswerter.

Solltest Du ab und an etwas verkaufen wollen oder müssen (bei mir ist das so), dann ist es erheblich simpler Gold zu verkaufen, weil du nur den Spread "erwirtschaften" mußt, nicht aber auch noch die Mehrwertsteuer, die Du als privater Käufer verlierst.

Bei großen Investitionsbeträgen empfehlen sich natürlich 1-OZ Münzen oder auch größere Barren (allerdings soll die Tungstenproblematik bereits bei 500 g Barren aufgetaucht sein, bei Münzen jedoch nicht soweit ich weiß).
Bei kleineren Beträgen (um diese handelt es sich auch bei mir), empfehle ich unbedingt kleinere Stückelungen. Ob man sich da dem preiswerteren Handelsgold zuwendet oder den etwas teureren Bullion-Münzen, das bleibt sich gleich, denn es spiegelt sich später auch im Wiederverkaufspreis wieder.

Ich persönlich liebe die Vrenelis und die Sovereigns, aber ich habe auch einige 10-Kronen-Stücke und ein paar 1-Dukaten. All diese Münzen eignen sich wunderbar zum sammeln, weil man nicht gleich "so viel" Bares einsetzen muß, um ein Stückchen Gold in der Hand zu haben. Wenn man sich viel im Ausland aufhält, dann sind vermutlich lediglich die Vreneli, die Sovereigns und die kleinen bekannten Bullionmünzen geeignet.

Ich sehe den Kauf und das stückchenweise Sammeln von EM nicht unter dem "Gewinnaspekt", da ich weder Händler bin, noch an der Börse "spiele". Vermutlich hätte ich nie Gold gekauft, wenn sich nicht die wirtschaftliche und finanzpolitische Situation zu diesem Disaster entwickelt hätte. Insofern "arbeite" ich ebenfalls daran, zumindest einen kleinen "Notfall-Airbag" zu installieren.

LG - Diana
Ohhhh.......

Beitrag 12.01.2011, 20:04

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Datenreisender
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Di=a!na hat geschrieben:In einem Parallelthread habe ich gestern/vorgestern gepostet, dass in den USA der Staat Virginia am 12.1.2011 eine Resulution verabschiedet hat, mit der eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden ist, die in (nur) 6 Sitzungen Vorbereitungen und Ausarbeitungen für eine Alternativwährung machen soll, falls der Fall X eintritt. In dem Papier (PDF des Originaltextes wurde auch gepostet) wurde ganze explizit von einer Hyperinflation des Dollars gesprochen. Als "Lösung" wurde angedacht, ALLE Gold- und SILBER-Münzen als Zahlungsmittel zuzulassen.
Was sich ausdrücklich mit der amerikanischen Verfassung deckt!

Beitrag 13.01.2011, 08:09

Di=a!na
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Ja, das stimmt. Genützt hat es der Bevölkerung leider nichts. Zunächst das Goldverbot, das eigentlich verfassungswidrig war, anschließend das Aufkündigen der Golddeckung.... Aber was sind schon Verfassungen wert? Oft noch nicht einmal das Papier, auf das sie geschrieben wurden, wie wir es ja zur Zeit im Zusammenhang mit EU und Euro selbst erleben können..... Ein einziges Wörtchen reicht, alle Verträge zu entwerten.... alternativelos!...

Trotzdem interessiert es mich, woher der Bundesstaat Virginia "plötzlich" das ganze Gold und Silber hernehmen will? Und woher soll die Bevölkerung plötzlich so viel Gold und Silber haben? Heimliche Schatzkästchen bei den nicht sparenden Durchschnittsamerikanern? Oder Coinlager bei den Bundesstaaten? ALLE Gold-/Silber coins sollen verwendet werden können. Es wurde ausdrücklich nicht nur von amerikanischen gesprochen......

Interessante Zeiten!
Ohhhh.......

Beitrag 13.01.2011, 08:23

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Ladon
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Zum einen:
Ich habe das so verstanden, dass Gold und Silber (-Münzen) als Zahlungsmittel zugelassen werden sollen - aber nicht "alleinig", sondern eben "auch". Also keine reine "Kurantmünzenwährung", sondern die "gesetzliche" Möglichkeit mit EM zu zahlen.

Zum anderen:
Auch wenn Regelungen, Gesetze, Verfassungen usw. außer Kraft gesetzt werden können (was im Prinzip ja auch nichts Schlechtes ist, Veränderung KANN ja auch positiv sein und das Festhalten negativ), heißt das doch nicht, dass "Spielregeln" sinnlos sind.
Die StVO - als Paradebeispiel für "Spielregeln" - ist vielleicht nervig, wenn Du ein Knöllchen bekommst, trotzdem würde man sie nicht an sich in Frage stellen, nur weil sie immer wieder geändert (oder angepasst ... oder auch gebrochen!) wird.
Daher meine ich, dass prinzipiell die Veränderung von "Regeln" eine korrekte Option ist ... die Gefahr des Missbrauchs gibt es sowohl durch Veränderung, wie durch Erstarrung!
Andere gibt es schon genug

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