Leerverkäufe bei online-Händlern

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team, Mod-Team

Beitrag 26.05.2010, 15:17

Neugier
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nun ja........
nur optisch sagt sie mir persönlich gaaaar nicht zu....

aber vom Preis gehts einigermaßen. ist halt auch nur knapp 2/3 Unze

Beitrag 26.05.2010, 19:14

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KölschGold
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Ladon hat geschrieben:Ich meinte: Wenn sich aber NICHTS bewegt oder Kommunikation "verweigert" wird, dann sollte man nicht zögern selber "eklig" zu werden. Ich würde niemandem mit dem Anwalt "drohen", bevor ich nicht vorher im Gespräch (oder per Mail) ein Lösung gesucht hätte, denn, wie gesagt, als Ex-Einzelhändler weiß ich genau, dass es eben auch mal schief gehen kann - auch ohne eigenes Verschulden.
Wenn man bewusst nicht liefert und dann auch noch "abblockt", ist das m.M.n. Vorsatz und sollte direkt mit einem Anwalt besprochen werden. Bin zwar kein Jurist, aber als Laie schätze ich das mal als vorsätzlichen Betrug ein. Bzw. Nicht-Erfüllen des Kaufvertrages.
Ein Kaufvertrag kommt bekannter maßen durch Angebot und Annahme zu Stande. Beide Vertragspartner haben also Pflichten, an die sie sich zu halten haben. Du als Kunde bist verpflichtet, innerhalb der vom Händler gesetzten Frist zu bezahlen. Kommst du dieser Pflicht nicht nach, kann der Händler dich in Verzug setzen und/oder abmahnen. Dann wird es teuer (Vorsicht, gefährliches Halbwissen tritt hier auf^^).
Wenn man als Kunde aber fristgerecht bezahlt (und das an Hand von Kontoauszügen etc. belegen kann) und der Händler dann nicht liefern will, begeht er den Vertragsbruch und kann zur Haftung heran gezogen werden ("höhere Gewalt" lass ich hier mal weg). Auch hier gilt: Abmahnen oder gleich Anzeigen (wenn der dringende Verdacht des Betruges besteht).

Wie schon erwähnt: VORSICHT - gefährliches Halbwissen smilie_02
Ist das Niveau erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!

Beitrag 26.05.2010, 20:12

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Ladon
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Mit dem Terminus "Betrug" muss man vorsichtig sein, aber ohne jeden Zweifel muss der "Vertrag" vom Händler eingehalten werden.

1. Schritt in einem solchen Fall (wenn nicht geliefert und/oder nicht auf Anfrage reagiert wird): Frist setzen! Das ist - auch wenn ich kein Jurist bin - ein ganz wichtiger Schritt. Möglichst schriftlich (Einschreiben sind da recht gut) und ein paar Tage muss man dem Gegenüber schon gewähren (also nicht "Wenn Sie nicht bis morgen ..." - so was geht nicht).

Hoffe mal, das bleibt einem erspart. In 99% der Fälle kann man die Dinge klären, wenn man miteinander redet - aber das gilt eigentlich in allen Bereichen des Miteinander.

Beitrag 26.05.2010, 20:39

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KölschGold
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Wenn jemand vorsätzlich (was zu beweisen wäre) nicht liefert und auch sonst keinen Mucks von sich gibt, ist das schon ein eindeutiges Anzeichen.
"Betriebsurlaub" oder "erhöhte Nachfrage" sind ganz andere Umstände, die ein Staatsanwalt einfach nachvollziehen kann.
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Beitrag 27.05.2010, 11:51

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Auric Goldfinger
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Man sollte wirklich jeden Fall einzeln prüfen. Ohne die seriösen Händler verteidigen zu wollen, so sind es doch auch nur Menschen und Menschen machen nun mal Fehler. Es kann immer mal etwas übersehen werden.
Sehr häufig lohnt sich ein Telefongespräch eben doch viel mehr, als nur ein flüchtiger Kontakt per Mail.

Und bitte immer bedenken: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus."
"Es ist Gold, Mr. Bond. Schon mein ganzes Leben lang habe ich seine Farbe geliebt, seinen Glanz, seine göttliche Schwere. Mir ist jedes Unternehmen willkommen, das meinen Vorrat vergrößert, der schon recht beträchtlich ist."

Beitrag 27.05.2010, 12:09

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999.9
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Auric Goldfinger hat geschrieben:"Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus."
Jepp, kann ich nur untersteichen!

Jede gute Geschäftsbeziehung basiert auf Freundlichkeit, aber auch auf Verlässlichkeit.

:wink:
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und H�nden muss das Herz sein!

Beitrag 27.05.2010, 12:26

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VeryDeepBlue
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Bei g....dreams gehen die folgendermaßen vor.

Die lassen dich online bestellen. Von der Bestellung senden sie dir eine Eingangsbestätigung. Darauf stehen Preis und Kontonummern, aber auch ein Hinweis, dass der Auftrag noch nicht angenommen wurde und hierzu eine Extramail kommt.
Dann schauen die nach ob sie die gewünschten Münzen vorrätig haben und senden dir erst dann eine Zahlungsaufforderung und eine Bestätigung über das Zustandekommen des Kaufvertrages.

Hast du schon bezahlt und die Münzen sind nicht vorrätig, mußt du dein Geld zurückfordern.

Kommt der Auftrag zustande, dann kannst du überweisen und bekommst deine Ware.

Wahnsinnig umständlich, zeitraubend und du weißt nie, ob die bestellte Ware geliefert wird.

Beitrag 27.05.2010, 12:30

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Auric Goldfinger
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Das ist wirklich etwas umständlich. Da ist das Shop-System bei den MA-Shops einfacher.

Die Ware verschwindet sofort, wenn die jemand gekauft hat, bzw. ist gar nicht mehr bestellbar.

Deshalb sind da auch so viele gewerbliche Münzhändler angemeldet.
"Es ist Gold, Mr. Bond. Schon mein ganzes Leben lang habe ich seine Farbe geliebt, seinen Glanz, seine göttliche Schwere. Mir ist jedes Unternehmen willkommen, das meinen Vorrat vergrößert, der schon recht beträchtlich ist."

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