Kaiserreich-Münzen in der Regel Nachprägungen?

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 14.11.2012, 22:04

goldfarmer
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okidoke...

Antwort mehr als eindeutig^^
aber ich hatte nicht vor die Münzen wie ein Irrer abzuschrubben :wink:

smilie_14

Beitrag 15.11.2012, 07:49

Köni123
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goldfarmer hat geschrieben:okidoke...

Antwort mehr als eindeutig^^
aber ich hatte nicht vor die Münzen wie ein Irrer abzuschrubben :wink:

smilie_14
Polieren ist das eine, bereiben das andere. Aber auch beriebene Münzen sind bei Sammlern alles andere als beliebt.
Meine Meinung, die Stücke sind etliche Jahre alt und wenn man das einem Stück ansieht ist es Geschichte und nix schlimmes.

Beitrag 15.11.2012, 18:54

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diddy
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Hallo zusammen,
ich habe heute in einem alten Münzkatalog geblättert und fand darin einen "Werbesprospekt". Dieser paßt gut zu diesem Thema.
Vorne steht in altdeutschen Buchstaben geschrieben: "Wir prägen Goldmünzen". Als ich den Prospekt aufschlug, las ich folgendes: Originalgetreue Nachprägungen von Goldmünzen aus dem Kaiserreich.....Werbetext...... Lieferzeit ca. 10 Tage.
Darüber waren fast alle Goldmünzen des Kaiserreiches abgebildet.
Angeboten wurde z.B. auch noch "Taufmedaille, getreu nach einem Original aus dem Jahre 1714, aus 10 g 24-karät. Feingold DM 80.-" zuzügl. MwSt.
Der Werbeprospekt dürfte von ca. 1970 sein, jedenfalls sind die Postleitzahlen noch einstellig, z.B. 8 für München.

Gerne hätte ich den Prospekt hier eingestellt, traue mich aber wegen des Urheberrechts nicht.

Grüße
Diddy

Beitrag 15.11.2012, 19:45

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Mithras
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Wohnort: dort, wo ich die Schuhe ausziehe
Boah geilllll! Klingt voll nach original Hausmann-Katalog: Firma "Deutsche Reichs-Münze" oder wie er sich nannte ...
Goldigste Grüße,

Euer Mithras, der Goldjunge

Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]

Beitrag 15.11.2012, 22:10

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Goldfriese
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Köni123 hat geschrieben:
goldfarmer hat geschrieben:okidoke...

Antwort mehr als eindeutig^^
aber ich hatte nicht vor die Münzen wie ein Irrer abzuschrubben :wink:

smilie_14
Polieren ist das eine, bereiben das andere. Aber auch beriebene Münzen sind bei Sammlern alles andere als beliebt.
Meine Meinung, die Stücke sind etliche Jahre alt und wenn man das einem Stück ansieht ist es Geschichte und nix schlimmes.
Was ich ja nicht verstehe: Polieren ist verpönt, weil es die Münze verkratzt, verdreckt ist aber erlaubt, das wäre Geschichte. Dass über hundert Jahre alte Umlaufmünzen auch verkratzt sind, wird dabei wohl leicht vergessen. Darf man den Originaldreck wenigstens mit Seife abwaschen?

Ich habe schon Münzen poliert (mach ich nicht mehr) und sie sahen danach genau so aus wie vorher. Weder zerkratzer, noch glänzender. Von Spiegelglanzmünzen rede ich nicht, die würd ich auch nicht polieren.

Darf man mit Doppelkronen denn klimpern?
Erfolgreich gehandelt: http://www.gold.de/forum/goldfriese-t5990.html

Beitrag 16.11.2012, 00:25

Ratatoeskr
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Ich habe mich in letzter Zeit mit dem Gedanken beschäftigt vom reinen Anleger auch etwas zum Sammler zu werden. Da ich einige wenige Wilhelm II. und Friedrich 20 RM besitze, habe ich Interesse an diesen gefunden. Es sollen jetzt auch keine teuren Stücke werden, sondern so wie gummersbacher schrieb werde ich mich im Bereich bis 400 Euro bewegen und über Hamburg und Wilhelm I. weitergehen.

Ich frage mich jetzt bei der Diskussion ums Polieren und Putzen: wie erkenne ich eine polierte/geputzte Münze (Katzenglanz smilie_08 ?)? Zudem kommen mir die Erhaltungsgrade doch sehr reltiv bzw. subjektiv vor, so dass ich mir nicht zutraue zu sagen, ob eine Münze vz ist oder nicht.

Wo beziehen denn diejenigen unter euch, die über Wilhelm II. hinausgehen ihre Münzen, ausschließlich beim Händler vor Ort oder auch online? Stelle mir das gerade am Anfang schwierig vor zu erkennen, ob ein angebotenes Stück einen guten bzw. dem Erhaltungsgrad gerechtfertigten Preis hat.

Beitrag 16.11.2012, 00:54

G0ttsch
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Ratatoeskr hat geschrieben:Ich habe mich in letzter Zeit mit dem Gedanken beschäftigt vom reinen Anleger auch etwas zum Sammler zu werden. Da ich einige wenige Wilhelm II. und Friedrich 20 RM besitze, habe ich Interesse an diesen gefunden. Es sollen jetzt auch keine teuren Stücke werden, sondern so wie gummersbacher schrieb werde ich mich im Bereich bis 400 Euro bewegen und über Hamburg und Wilhelm I. weitergehen.

Ich frage mich jetzt bei der Diskussion ums Polieren und Putzen: wie erkenne ich eine polierte/geputzte Münze (Katzenglanz smilie_08 ?)? Zudem kommen mir die Erhaltungsgrade doch sehr reltiv bzw. subjektiv vor, so dass ich mir nicht zutraue zu sagen, ob eine Münze vz ist oder nicht.

Wo beziehen denn diejenigen unter euch, die über Wilhelm II. hinausgehen ihre Münzen, ausschließlich beim Händler vor Ort oder auch online? Stelle mir das gerade am Anfang schwierig vor zu erkennen, ob ein angebotenes Stück einen guten bzw. dem Erhaltungsgrad gerechtfertigten Preis hat.
so gehts mir bis heute. auch ich bin der auffassung, dass die angaben zur erhaltung mehr als subjektiv sind. jeder hat da eine andere meinung. ich sammle doppelkronen jetzt seit juli diesen jahres und blicke da noch längst nicht durch.

Beitrag 16.11.2012, 00:58

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IrresDing
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An euch beide

Klimpern darfst du mit allem. Du musst eben damit leben, dass sie dadurch nicht besser werden.

Gegen reinigen sagt niemand was. Du kannst die Münze gerne ein paar Tage in Öl und Ethanol einlegen. Oder auch mit feinem Natronpulver abtupfen. Polieren oder schrubben, das ist was anderes.

Eine polierte Münze erkennt man. Sie hat einen Glanz, anders als der Prägeglanz. Prägeglanz ist matt, rauh. Die glänzen dann aber wie ein rotes Gummiboot. Und zwar nur die Flächen. z.B. an der Schrift sieht man, dass es nahe an der Schrift oder zwischen den Buchstaben nicht glänzt. Mit einem Mikroskop oder USB-Kamera, das hat jeder ambitionierte Sammler, erkennt man die Polierkratzer deutlich und sieht, dass diese kurz vor der Schrift aufhören. Weil da eben das Poliertuch nicht hin kommt. Das ist z.B. der Unterschied zwischen Polierkratzern und Abziehspuren des Stempels. Die Details sehen verwaschen aus (z.B. das Schild vom Adler, die Haare vom Kaiser). Es ist einfach unnatürlich. Den Glanz erkennt man sofort.

Wegen Erhaltungsgrade: Da sollte man sich in den Fachforen aufhalten. Da werden Münzen oft eingeschätzt. Es kommt auf Details an. Hat sie Kratzer, Randschäden, wie abgegriffen ist die Prägung. Beim Reichsgold erkennt man das gut an den Schild, 2 der Felder müssen mit feinen Linien gefüllt sein. Oder erkennt man die Kreuze in der Krone? Sind die Bänder der Krone (irgendwann erst ab 1890 glaub ich) mit Ornamenten gefüllt und wie gut sind sie erhalten? Wie sieht die Haarpracht des Kaisers aus? Wobei man gerade bei den Haaren zwischen Abrieb und Prägeschwäche unterscheiden muss. Und das kann ich auch nicht... Die Erhaltung ist schwer als Anfänger einzuschätzen. Ich zähle mich da auch dazu und kann bei den richtigen Themen nun wirklich nicht mitreden. Das lernt man nicht von heute auf morgen. Aber die Grundregeln beherrscht man irgendwann.

Ich kaufe meine Münzen auf Münzbörsen oder online. Normales Tafelgeschäft gibts zwar auch, die BW-Bank ist jedoch viel zu teuer. Bei emuenzen.de->shop und beim Münzen Kleiner kann man Jahrgänge inkl. Erhaltungsangabe bestellen. Sollte mal eine Münze zu stark von der angegebenen Erhaltung abweichen, so kann man sie meines Wissens bei den beiden auch zurückschicken, wenn es wirklich berechtigt ist. Vorher aber bitte mal nachfragen. Ich hatte noch keine Reklamation. Gerade bei emuenzen hat man genaue Fotografien der Münze, die man auch wirklich bekommt. Da ist das Risiko gering.

LG
Marina
smilie_06

Beitrag 16.11.2012, 01:33

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Goldfriese
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IrresDing hat geschrieben: Eine polierte Münze erkennt man. Sie hat einen Glanz, anders als der Prägeglanz. Prägeglanz ist matt, rauh. Die glänzen dann aber wie ein rotes Gummiboot.
Meine polierten Münzen glänzen nicht.

Wenn ich gelaufene, über 100 Jahre alte Münzen für 5% über Spot kaufe (was bei 20 Mark heute etwa 325 Euro wären), dann bekomme ich dafür ss, vielleicht mal eine vz, oder? Wenn ich damit klimpere, was soll daran schlechter werden? Die wurden schon genug beklimpert. Und werden nach dem Goldpreis gehandelt, zzgl. eines Aufpreises von etwa 5 %. Oder sehe ich da was falsch? Wenn es sogar quasi egal ist, ob es Hausmänner sind oder Originale, Hauptsache, der Feingehalt stimmt?

Ich habe unbefingerten Spiegelglanz in Kapseln, sowie moderne begrabbelte Anlagekrüger... und muss sagen, die alten, historischen Mark oder auch Dollar gefallen mir besser, und zwar in authentischem Zustand, nur nicht unbedingt verdreckt. Und bei Anlagegold sollten ein paar Kratzer nicht wertmindernd sein... oder die Händler haben mich bisher allesamt übers Ohr gehauen. Denn angestossen und nicht glänzend waren die alle, bis auf ganz neue 2012er Stücke.

Ich habe auch noch nie im Leben eine Goldmünze gesehen, die mir nicht ein Onlinehändler oder Forumsmitglied geschickt hätte! In meinem normalen Alltag gibt es sowas nicht. Bis vor einem halbem Jahr hatte ich noch nie Gold in der Hand.

Mein Bild ergibt sich also aus dem, was mir online aus bisher etwa 10 unterschiedlichen Quellen verkauft wurde.
Erfolgreich gehandelt: http://www.gold.de/forum/goldfriese-t5990.html

Beitrag 16.11.2012, 08:34

Köni123
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IrresDing hat geschrieben: Wie sieht die Haarpracht des Kaisers aus? Wobei man gerade bei den Haaren zwischen Abrieb und Prägeschwäche unterscheiden muss. Und das kann ich auch nicht...


LG
Marina
Hallo Marina,
das ist manchmalwirklich nicht einfach. Ich sage mir dabei allerdings folgendes. Wenn es Abrieb sein soll, dann müssen die kleinen verräterischen Umlaufkratzer vorhanden sein. Es gibt keinen Abrieb ohne Spuren zu hinterlassen. Falls die Kratzer fehlen dann dürfte es sich um eine Prägeschwähe handeln.

Beitrag 16.11.2012, 09:06

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Ladon
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Goldfriese hat geschrieben:... nur nicht unbedingt verdreckt. ...
Warum? In meinem Sovereign Säckchen (ja, ich schmeiß alles in Beutel) ist mein Lieblingsstück der mit den Erdresten ... war wohl mal vergraben oder so. Das ist doch irgendwie toll, oder?
Getoppt wird das von dem mit Blutspuren, von dem (ich glaube) der Onkel Mithras mal berichtet hat.
Also SOWAS ist Authentizität!
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 16.11.2012, 09:17

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Rentenempfänger
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Nun muss ich doch mal meinen Senf dazu geben.

Ich sammle NICHT sehe die Kaiser als Anlage. Und mit der Zeit etwas Kaiserreich angesammelt.

Gekauft bei Händlern sowie in den Foren privat. Ebay würde ich mich nicht trauen!

Noch NIE habe ich eine Fälschung bekommen.

Ich wiege das mit einer speziellen Waage, kontroliere mit Mikroskop , sowie einem Mikrometer.

Speziell achte ich auf die Ränderung.

Und ich habe Vergleichsmünzen.
So glaube ich an das Fälschungsgeunke nicht.

Zur Reinigung. :idea:

Ich reinige nur noch mit Ultraschal.(Völkelelektronik 39.-€)

Und die Ergebnisse sind faszinierend.

Bei Silber ist oft die Frage ob sie nicht mit Patina schöner sind.

Aber die "Kaiser" sehen wieder nach Gold aus. Glänzen wie zu Kaisers Zeiten.

Und wenn man mal bei eBay eine vergammelte oder eine strahlend glänzende GOLDmünze verkauft kann das 30% Preisunterschied ausmachen.

Mögen mir die Sammler verzeihen.
smilie_13



smilie_24
Die Bayern haben die Berge, wir Franken den Horizont.

Beitrag 16.11.2012, 09:25

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Goldhamster79
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Gegen ein Ultraschallbad rein mit Wasser ist bei gelaufenen Handelsgoldmünzen der Massenjahrgänge nichts einzuwenden, solange man sie nur trocken tupft und nicht reibt :wink:

Beitrag 16.11.2012, 12:22

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Goldfriese
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Ladon hat geschrieben:
Goldfriese hat geschrieben:... nur nicht unbedingt verdreckt. ...
Warum? In meinem Sovereign Säckchen (ja, ich schmeiß alles in Beutel) ist mein Lieblingsstück der mit den Erdresten ... war wohl mal vergraben oder so. Das ist doch irgendwie toll, oder?
Getoppt wird das von dem mit Blutspuren, von dem (ich glaube) der Onkel Mithras mal berichtet hat.
Also SOWAS ist Authentizität!
Alles in ein Säckchen entspricht ja auch klimpern, das hör ich gern. Sovereigns hab ich noch keine, die Doppelkronen aus der Kaiserzeit hab ich aber als Klimpermünzen für's Säckchen entdeckt. Sie sind eh schon verschrabbelt und man bekommt auch mehr (Anzahl, nicht Gewicht), als wenn man Unzenstücke hätte. Deutsche Geschichte (durchaus auch zur Mahnung) ist es auch noch.

Ich möchte ja nichts falsch machen (im Sinne von Wertminderung), aber ich sehe wirklich nicht, was es diesen alten Umlaufmünzen schaden sollte, wenn ich jetzt auch noch mal damit klimpere.

Wenn schon hunderte feiner Kratzer drauf sind, hommt es auf ein paar mehr nicht drauf an. Schmutz zwischen den Buchstaben mag ich aber nicht. Vielleicht sollte ich es auch mal mit Ultraschall probieren (hab ich generell noch nie). Hat vielleicht jemand ein Foto dazu?
Erfolgreich gehandelt: http://www.gold.de/forum/goldfriese-t5990.html

Beitrag 16.11.2012, 13:03

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Rentenempfänger
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Goldfriese hat geschrieben:
Ladon hat geschrieben:
Goldfriese hat geschrieben:... nur nicht unbedingt verdreckt. ...
Ich möchte ja nichts falsch machen (im Sinne von Wertminderung), aber ich sehe wirklich nicht, was es diesen alten Umlaufmünzen schaden sollte, wenn ich jetzt auch noch mal damit klimpere.

Wenn schon hunderte feiner Kratzer drauf sind, hommt es auf ein paar mehr nicht drauf an. Schmutz zwischen den Buchstaben mag ich aber nicht. Vielleicht sollte ich es auch mal mit Ultraschall probieren (hab ich generell noch nie). Hat vielleicht jemand ein Foto dazu?

Schaue dir das mal an

http://www.voelkner.de/products/271893/ ... ungsk.html

Kochendes Wasser rein. Kräftiges Schuss Spüli, aber dann nochmals "Klarspühlen" mit reinem Wasser.




smilie_24
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Beitrag 16.11.2012, 13:42

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Goldfriese
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Rentenempfänger hat geschrieben:
Schaue dir das mal an

http://www.voelkner.de/products/271893/ ... ungsk.html

Kochendes Wasser rein. Kräftiges Schuss Spüli, aber dann nochmals "Klarspühlen" mit reinem Wasser.




smilie_24
Ich Geizhals würd wohl eher das Modell von Aldi zum halben Preis nehmen oder gleich bei warmem Spüliwasser bleiben.

Und dann ist die Münze für Numismatiker nichts mehr wert? Nicht mal Material plus Prägeaufschlag? Mehr ist sie doch jetzt auch nicht wert. Das versteh ich immer nicht.
Erfolgreich gehandelt: http://www.gold.de/forum/goldfriese-t5990.html

Beitrag 16.11.2012, 14:10

Ratatoeskr
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Wohnort: Hamburg
@ IrresDing

Danke für Deine schnelle und ausführliche Antwort. Dein Hinweis mit dem Unterschied zwischen Flächen und der Schrift ist ziemlich hilfreich. Muss ich demnächst mal überprüfen, glaube eine von meinen Münzen weist diese Merkmale auf.
Ich werde mich mal langsam weiter an die Materie herantasten und mir die benötigten Hilfsmittel zulegen. Erste Probanden zur Untersuchung werden dann meine bereits vorhandenen Stücke sein. Original dürften sie nach Abmessungen und visueller Untersuchung (ohne Hilfsmittel) alle sein, jedoch vermute ich wie erwähnt ein poliertes Stück dabei. Nebenbei werde ich dann mal das Internet durchforsten, um ein Gefühl für die Preise zu erhalten.

Viele Grüße
Ratatoeskr

Beitrag 16.11.2012, 14:12

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Mithras
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@Rentenempfänger: Du hast ZUVIEL Rente?! :wink: Weil: KOCHENDES Wasser schadet dem Gerät. Handwarm mit einem Spritzer Geschirrspülmittel genügt....

@Goldfriese: Ich reinige meine Handelsmünzen SEHR OFT mit Ultraschall - man sollte es jedoch (wie immer im Leben) damit nicht übertreiben. Nur solange, bis noch ein paar WINZIGE Restchen Schmutz direkt in den Kanten verbleiben: einfach als Echtheitskennzeichen! 8) Richtwert für selbst extreme "Drecksdinger": max. 5...8 Minuten. Mit der Zeit gewinnt man hier schon Erfahrung. Zu Tode "geultraschallte" Münzen erkennt der Kenner durchaus und schätzt sie nicht sonderlich...
Goldigste Grüße,

Euer Mithras, der Goldjunge

Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]

Beitrag 16.11.2012, 14:41

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Rentenempfänger
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Goldhamster79 hat geschrieben:Gegen ein Ultraschallbad rein mit Wasser ist bei gelaufenen Handelsgoldmünzen der Massenjahrgänge nichts einzuwenden, solange man sie nur trocken tupft und nicht reibt :
Am besten Trockner auf „Baumwolle“ stellen. Sehr schonend

smilie_20


Goldfriese hat geschrieben:
Rentenempfänger hat geschrieben:

24

Und dann ist die Münze für Numismatiker nichts mehr wert? Nicht mal Material plus Prägeaufschlag? Mehr ist sie doch jetzt auch nicht wert. Das versteh ich immer nicht.

Numismatiker wollen nur dicke Patina um dich beim Verkauf zu drücken…. iiiiii wie sieht den diese Münze aus!!!!! Nicht drauf reinfallen.

smilie_20

Mithras hat geschrieben:@ @Goldfriese: Ich reinige meine Handelsmünzen SEHR OFT mit Ultraschall...
Ich höchstens 1x im Monat


smilie_20
Die Bayern haben die Berge, wir Franken den Horizont.

Beitrag 16.11.2012, 15:52

gummersbacher
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Rentenempfänger hat geschrieben:
Noch NIE habe ich eine Fälschung bekommen.

smilie_24
Ich traue mir nicht zu Fälschungen 100%ig auszuschließen.Das können selbst Spezialisten nicht.
http://goldankaufstelle-bayern.de/archi ... hungen.php

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