Stiftung Warentest: nur 10 % in Gold anlegen

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

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Beitrag 03.01.2013, 11:49

frankdieter50
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Eigenes Nachdenken, ordentliche Recherche und Gesunden Menschenverstand sollte man nutzen, um dem Dauerfeuer des Mainstreams und aller anderen linientreuen Hündchen der Politik und Hochfinanz standzuhalten.
Wissen ist Macht und Nichtwissen macht nichts, da wirst Du nur über den Tisch gezogen

Beitrag 03.01.2013, 12:22

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Superficiel
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muss man mal im verhältnis sehen: da die redakteure anscheinend davon ausgehen dass sich eh nur mehrfachmilionäre in gold investieren, macht das bei 10% des vermögens >200 goldmünzen.. reicht doch als airbag, oder? xD
so lange ihr nicht lernt, werdet ihr nicht verstehen
wenn die vernunft schläft, erwachen die ungeheuer
früher gab es den teufel - heute al qaida

Beitrag 03.01.2013, 12:36

Ginsterkatze
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Die Rechnung muss man nur anders aufmachen!

10% Gold in GEWICHT!

90% Silber in GEWICHT!

Schon passt die Warentesterempfehlung...... smilie_02

Beitrag 03.01.2013, 13:10

Fata.Sibyllina
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ich hab nun die ddr, die brd und jetzt die eu erlebt bzw. erlebe sie noch und damit natürlich auch das dritte geld. das einzige was ich dazu sagen kann bei jeden mal sind wir abgezogen worden. erst die aktuelle kammera dann tagesschau und jetzt ntv, jeder aber auch wirklich jeder hat versucht uns zu verar........ wie soll ich dann auf die idee kommen das s. warentest recht haben könnte ? oder wie soll ich auf die idee kommen, nach über 60 jahren lügen, medienpropaganda das überhaupt noch irgendwas stimmt was aus radio, tv oder printmedien kommt ?
Eine interessante Perspektive. Ich bin Wessi, und mir schwant allmählich, was die Leute "von drüben" an Verdummung, Drangsalierung und Korrumpierung ertragen mussten!
Man kann die Position der Stifung Warentest allerdings auch umdrehen: Da der (riesternde) Durchschnittsbürger in Deutschland wahrscheinlich überhaupt nicht in EM investiert ist, ergäbe sich hier eine erhebliche Verschiebung im Anlageverhalten, falls die Leute der 10%-Empfehlung tatsächlich folgten! smilie_07

Was wäre, wenn das "spießige" Gold plötzlich salonfähig würde? Wäre eine präzise Erhebung der Vermögenswerte langfristig überhaupt noch möglich? Und für den Fall, dass dem Schneeballsystem irgendwann endgültig die Nahrung ausginge, könnte man einer breiten Masse an "Geldhortern" schwerlich die Verantwortung für das Desaster in die Schuhe schieben! Insofern kann der Beitrag durchaus (unbeabsichtigt?!) positiv wirken...

Zudem: Wenn schon die grundsätzlicher Kapitalismuskritik unverdächtige Boston Consulting Group die internationale Finanzwelt als Ponzi-Schema entlarvt, stellt eine Abkehr vom Bankensumpf nun wirklich keine radikale bzw. schwachsinnige Außenseiterposition dar, auch wenn die Systemlinge unbeirrt weiter trommeln.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... ll-system/
In diesem Sinne: Frohes und entspanntes neues Jahr! smilie_15 smilie_03
Sapere aude, incipe!

Beitrag 03.01.2013, 13:48

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Ken.Guru
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@Fata.Sibyllina

wie du schon ansprichts, eine interessante perspektive ;-). die meisten sind aufgrund der überflutung mit sich teils widersprechenden aber auch deckenden msm aussagen, selbst mit dem absoluten gegenteil von dem was noch vor einem tag propagiert wurde vollkommen überfordert und haben weder die zeit noch das wissen oder die möglichkeit sich beides zu besorgen ;-). da das mm nach ein gewollter aspekt der existenz in unserem real existierenden sozia ähhhh kapitalismus ist, hilft nur selbst denken und das kausal sowie cui bono.

btw. da ich mir früh zum sinne schärfen angewöhnt habe nachrichten zu konsumieren fiel mir doch tatsächlich auf das wir jetzt soviel al haben wie 1991, das sich jedoch die definition von al vollkommen geändert hat wurde natürlich verschwiegen. 1991 konnte ich noch bequem von meiner hände arbeit leben mit 1600 netto.

zur st.w. kann ich nur sagen das sie wahrscheinlich keinen plan haben sondern wie immer irgendwo abschreiben, sollte es aber wirklich einen positiven aspekt haben wäre es zu begrüßen.

Beitrag 03.01.2013, 15:20

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Sapnovela
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Zuletzt geändert von Sapnovela am 21.05.2013, 08:24, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 03.01.2013, 15:31

Geldsammler
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Zu diesem wieder einmal schwachsinnigen Artikel von Finanztest-Tenhagen:

1. Die Stiftung Finanztest ist eine Stiftung, deren Vermögen 2012 erheblich in Schieflage geraten ist. Das sagt doch schon mal alles, oder? (Link such ich noch raus!)
2. 10% des Vermögens in Gold ist eigentlich ganz gut. Aber nur, wenn man das gesamte Vermögen einbezieht. Dazu gehören neben dem Aktien- und Immobilienvermögen auch Renten- und Pensionsansprüche sowie Lebensversicherungen. Wenn man das alles hübsch zusammenzählt, dann sind 10% sogar recht viel! Und wenn man dann weitere 10% in Silber steckt, ist man auf der sicheren Seite.
3. Gold gibt keine Zinsen? Dann hat es etwas mit Geld gemein. Geld bringt auch keine Zinsen, wenn man es nicht verleiht. Gold kann man ebenso gegen Zinsen (und mit dem entsprechenden Risiko) verleihen.

Beitrag 03.01.2013, 15:33

Geldsammler
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Hier noch der Link. Die Stiftung Warentest (sorry, hatte es oben falsch dargestellt) gibt den Finanztest raus.
http://www.welt.de/finanzen/article1103 ... rlust.html

Das ist so ähnlich, wie wenn die Financial Times Ratschläge zu Geschäftsmodellen bringt.
smilie_11

Beitrag 03.01.2013, 16:24

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RM958
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Gold ist der Souverän aller Souveräne

“Schon die altgriechischen Philosophen der Antike hatten ganz richtig erkannt, daß Freiheit und Eigentum die zwei Seiten derselben Medaille sind und zu den Naturrechten des Menschen zählen, so z. B. Demokritos von Abdera (ca. 430 – 370 v. Chr.): „Gold ist der Souverän aller Souveräne.“ Dasselbe haben fast zweieinhalb Jahrtausende später zwei moderne Ökonomen so formuliert: „Gold und Silber sind gemünzte Freiheit.“ (Ferdinand Lips [†], Schweizer Privatbankier, Währungshistoriker und Finanzanalyst, und Reinhard Deutsch [†], Betriebswirt und Diplom-Kaufmann, Unternehmer und Autor).”

„Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit, aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.“ (Abraham Lincoln)

Beitrag 03.01.2013, 19:11

mini_me
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hab den artikel von der stiftung nicht gelesen.

10% also...

10% von was?

von seinem gesamtkapital, in seiner lebzeit?

einige verdienen im leben vllt 1MIO euro -also 100.000€ anlegen?

mir wurst, den kurs, so wie ich ihn fahre, ist für mich der beste.......

Beitrag 03.01.2013, 19:56

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Plutos
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Sapnovela hat geschrieben: Bei Autos und Fussball sind 99% der Bevölkerung selbsternannte Experten, aber beim Thema Geld? Da hört man auf Banker, Politiker und sonstige Gestalten, von denen man niemals ein gebrauchtes Auto kaufen würde.
smilie_01 genauso ist es. Da brauche ich nur mal in der buckligen Verwandschaft rumhören. Wenn ich sage kaufe dir das oder das Auto höre ich einen 1/2 stündigen Vortrag mit allen erdenklichen Details mit allen Vor-und Nachteilen, techn. Details und lupenrein durchgerechneten Finanzierungen. Wenn ich aber sage weißt Du schon das man jetzt Gold und Silber günstig kaufen kann, dann kommt hmm keine Ahnung aber mein Bankberater hat gesagt..... smilie_40

......und das mit den 10% EM sollte jeder selber entscheiden. Ich brauche da niemand der mich berät wie ich mein Geld verwalten soll und schon gar niemanden der daran noch verdient. (ist zu sauer verdient) Wenn ich was versaue dann kann ich wenigstens sagen "selber dran Schuld".....und das beruhigt ungemein.

Beitrag 03.01.2013, 20:17

goldminer
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ich weiss nicht was Ihr habt - ich finde die Empfehlung nur 10 % in Gold anzulegen sehr verünftig - der Preis ist schon sehr hoch

Tatsache ist jedenfalls das der Goldpreis wesentlich stärker angestiegen ist als irgendwelche Produktpreise - und wer heute zum hohen Preis kauft kann Pech haben und erst in 30 Jahren wieder zum Einstandskurs verkaufen.
Nur weil es die letzten 10 jahre immer nach oben ging mit dem Goldpreis muss es nicht so weitergehen - das gleiche gilt für Silber.

PS: Wenn ich mich nicht stark für Gold interessieren würde wäre ich nicht hier angemeldet

Beitrag 03.01.2013, 20:19

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Oscar
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aber selbst wenn Du es versaut hast, hast Du wenigtens noch was in der Hand. Denn die Gold,- und Silberlinge lösen sich ja nicht auf...
Fülle die Jahre mit Leben und nicht das Leben mit Jahren!

Beitrag 03.01.2013, 20:21

Ginsterkatze
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@Plutos

Sehr genau!Eigenverantwortung übernehmen.Oder wie die Werbung sagt:Nehmen sie ihr Geld selber in die Hand!
Sollte es schief gehen,selber in den A..... treten!

So und nicht anders! smilie_01

@Oscar
Wiederum richtig!Em hat kein Nullpotenzial!Es wird immer Wert haben.5000 Jahre zeigen es auf.

Übrigens:Der Goldpreis und der Silberpreis sind zu niedrig!Viel zu niedrig!!
Was zum Teufel soll mehr wert sein? Euro?Dollar?Die Wirtschaftskraft der zugehörigen Länder?Bald nutzloses Papier.
Ich bin bis auf zwei bald auslaufende KapitalLVs und die obligatorischen 4-6 Monate Cashgeldvorrat(sebst da mittlerweile 50% in Nor-Kronen und Aussiedollar)
"ALL IN " Gold und Silber.Keine wertlosen Aktien,oder sonstigen Papierschrott!Selbst den 2000er Neue Marktmüll den ich noch hatte(EM-TV,Metabox,Intershop,Lycos,usw.)habe ich verschleudert um Ruhe zu haben!Weg damit.Man verzettelt sich nur,das Leben vergisst man!Ich nicht mehr.
Auch kein EM-Papierschrott!Weder Minenaktien noch Zertifikatmüll!

Ab 24.1.13 -15.3.13 bin ich weg.Kein Handy,kein Inernet!Nichts!!Sowieso kaum möglich,da die Insel keinen Sendemast hat.
Ich werde mir ansehen,wo die EMs stehen wenn ich wieder in Germany bin.
Bin mir sicher,das sie sehr hoch stehen werden.Wenn sie den jetzigen Wert halten,auch gut!
Hauptsache die Investition hat Werterhalt.Darum geht es mir. smilie_24
Zuletzt geändert von Ginsterkatze am 03.01.2013, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 03.01.2013, 20:28

goldminer
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Ok das Risiko ist begrenzt -sagen wir mal man kann maximal 75 % seines eingesetzten Geldes verlieren - aber das finde ich zuviel - vor 10 jahren hättte ich etwas anderes gesagt - Maxmalverlust 20-30 % - und Langfristig nichts - das sehe ich beim heutigen Preis anders

Kann gut sein das die Hausse noch weitere 5 Jahre anhält - aber wer weiss das schon - und wenn ich Gold kaufe möchte ich das mind 30 jahre behalten und auch dann ist kaufen zum "Höchstkurs" nicht so gut.

Beitrag 03.01.2013, 23:08

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RM958
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„Gold und wirtschaftliche Freiheit sind untrennbar. Gold steht symbolisch als Beschützer der Eigentumsrechte. (…) Die Staatsschulden sind nur ein anderes Wort für die heimliche Konfiszierung von Vermögen. Das Gold steht dem im Wege und ist allein Garant des Eigentums und der Eigentumsrechte.“ (ALAN GREENSPAN)

Beitrag 03.01.2013, 23:30

1107greg
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Alte Bauernregel, von Leuten, die seit Jahrhunderten was von Geld verstehen:

1/3 Immobilien

1/3 Wertpapiere : also Aktien, LVs, Anleihen, etc.

1/3 Edelmetall

Und natürlich bezogen auf das eigene Gesamtvermögen. Eine Rente Bsp.weise wäre mit dem Barwert anzusetzen und fiele unter Wertpapiere.

smilie_35
gregory

Beitrag 03.01.2013, 23:48

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Sapnovela
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Zuletzt geändert von Sapnovela am 21.05.2013, 08:24, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 03.01.2013, 23:52

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Datenreisender
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1107greg hat geschrieben:Alte Bauernregel, von Leuten, die seit Jahrhunderten was von Geld verstehen:

1/3 Immobilien

1/3 Wertpapiere : also Aktien, LVs, Anleihen, etc.

1/3 Edelmetall

Und natürlich bezogen auf das eigene Gesamtvermögen. Eine Rente Bsp.weise wäre mit dem Barwert anzusetzen und fiele unter Wertpapiere.
Das sog. "Drei-Speichen-Modell", mit dem es Familien und Unternehmen regelmässig gelungen ist, Vermögen über Jahrhunderte, Staaten, Wirtschaftssysteme und Fiat-Währungen zu retten, besteht aus den folgenden Anlagen:

- Immobilien
- Unternehmen (eigene und/oder Aktien)
- Gold und Silber

Also alles Sachwerte, am besten auch geographisch gestreut (Ausland).

Anlagen mit Vertragspartnerrisiko in Fiat-Währungen, wie LVs, Anleihen usw., gehören definitv nicht dazu.
Fiat-Währungen sind immer nur etwas für die Verwendung für den Zahlungsverkehr in der Gegenwart.

Beitrag 04.01.2013, 11:54

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Datenreisender hat geschrieben:
1107greg hat geschrieben:Alte Bauernregel, von Leuten, die seit Jahrhunderten was von Geld verstehen:

1/3 Immobilien

1/3 Wertpapiere : also Aktien, LVs, Anleihen, etc.

1/3 Edelmetall

Und natürlich bezogen auf das eigene Gesamtvermögen. Eine Rente Bsp.weise wäre mit dem Barwert anzusetzen und fiele unter Wertpapiere.
Das sog. "Drei-Speichen-Modell", mit dem es Familien und Unternehmen regelmässig gelungen ist, Vermögen über Jahrhunderte, Staaten, Wirtschaftssysteme und Fiat-Währungen zu retten, besteht aus den folgenden Anlagen:

- Immobilien
- Unternehmen (eigene und/oder Aktien)
- Gold und Silber

Also alles Sachwerte, am besten auch geographisch gestreut (Ausland).

Anlagen mit Vertragspartnerrisiko in Fiat-Währungen, wie LVs, Anleihen usw., gehören definitv nicht dazu.
Fiat-Währungen sind immer nur etwas für die Verwendung für den Zahlungsverkehr in der Gegenwart.
smilie_01

Fiat Geld ist kein Vermögen im klassischen Sinne. Es ist nur eine durch die Zentralbank und dem Gesetzgeber festgelegter Messeinheit und Tauschmittel für reale Vermögen.

Der Wert dieser Messeinheit ändert sich ständig (nach unten) durch die Geldpolitik der Zentralbank.

In diesem Bild, kann man die Vermögensverteilung DE sehen

[img]https://forum.gold.de/userpix/3657_verm ... fang_1.jpg[/img]

Zieht man die 17% Anteilsrechte von dem Geldvermögen ab, weil sie sie Realwerte sind, bleiben ca 4 Bio an Geld"vermögen" übrig.

Die "echte" Geldmenge beträgt ca 41%, also rund 2 Bio. Der Rest i.H. von grob 2 Bio sind Forderungen!

Forderungen sind aber kein Vermögen! Wenn ich meine 500€ jemandem gebe, dann sind die 500€ sein Vermögen, und nicht mehr meins. Wenn ich sie zurückbekomme, dann sind die wieder mein vermögen!

Hier werden sie als Vermögen gezählt! Und genau das ist die Irreführung!

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie diese Forderungen zurückgezahlt werden können.

Die Schuldner verkaufen Teile des eigenen Vermögens, um das Geld zurückzuzahlen, oder holen sich Vermögen der Anderen durch Geschäfte, das sie verkaufen können.

Da die Wirtschaft nur um ca 2-3% Jährlich steigt, wovon nur ein Bruchteil neues Vermögen ist, das meiste Konsumgüter, lasse ich das mal außen vor.


Also, es müssten 2 Bio an Vermögen verkauft werden, um die Schulden zu tilgen. Wer hat 2 Bio Schulden? Der Staat. Hat der Staat Vermögen? Nicht mehr Viel. Jedenfalls keine 2 Bio. Wie soll er die Schulden also zurückzahlen? Entweder durch Steuern oder Geldvermehrung, die Zweite Möglichkeit die Schulden zu tilgen. In Kombination natürlich auch.

Deshalb verlieren alle Fiat-Geld-Forderungen selbst wenn man sie als "Vermögen" betrachtet, automatisch an Wert.
Dies als Säule in der Vermögensstreuung einzubauen, ist offensichtlich kontraproduktiv. Selbst wenn Alles so weiter läuft wie bisher.

Kriegt die Masse mit, dass Forderungen Risikoposition und keine Vermögen sind, stößt sie diese ab. Das führt zu einem Preisverfall dieser Forderungen. Um das aber zu verhindern, haben die Zentralbank beschlossen, diese Forderungen direkt oder indirekt aufzukaufen.

Mit dem Geld, kaufen nun die ehemaligen Gläubiger die Realen Vermögen. Das bedeutet für Deutschland, dass alle Realvermögen im Preis um ca 2 Bio steigen also pauschal um ca 30%. Sie könnten sogar höher steigen, weil nicht nur die Forderungen eingetauscht werden, sondern auch Barvermögen!

Da wir aber eine gemeinsame Währung haben, wird es vermutlich sogar Geld aus dem Ausland nach Deutschland kommen, und gegen reale Werte eingetauscht werden, weil der Standort immer noch attraktiver ist als z.B. GR, IT oder E!

Mann kann sich also ausmalen, wohin die Preise gehen werden. Ob Immo, Gold oder auch einige Aktien. Mal ganz davon abgesehen, dass Ausländer mit Fiat-Währung deutsch Vermögen erwerben, während viele Deutsche von ehrliche Arbeit nicht ein mal die Existenz beschreiten können.

Der größte Vermögenstransfer der Geschichte findet gerade statt.
Gruß

Bumerang
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Alan Greenspan: US Can Pay Any Debt It Has Because It Can Print Money To Pay It

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