Deutsche 100 Euro Goldmünzen.

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 20.01.2011, 15:49

Hermeskeil
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Hallo,

ich möchte hier mal meinen Senf dazugeben.

Ob es in Deutschlang rund 4 Millionen Münzsammler gibt, wage ich stark zu bezweifeln. Es handelt sich hierbei um Schätzungen. Schätzungen sind jedoch immer sehr ungenau, da es sich eben nur um Schätzungen handelt, nicht aber um Wissen.

Ich komme aus Köln, cirka 1 Million Einwohner, also rund 50000 Münzsammler. Diese Zahl halte ich für stark übertrieben, in anderen Städten wird es nicht anders sein.

Ich kaufe Gold- und Silbermünzen seit etwa 2002 mit Einführung der 100 Euro Goldmünze. Ich kaufe und sammler nur die 100 und 200 Euro Goldmünzen. Erst ab 2005 habe ich noch andere Bullionmünzen in Gold und Silber dazugekauft. Aber hauptsächlich kaufe ich die 100 und 200 Euro Münzen.

Ich betrachte mich aber nicht als Sammler, ich bin auch kein Sammler von Münzen. Die Münzen die ich besitze wurde als Anlage für spätere Zeiten gekauft. Das hat mit Sammeln als solches meines Erachtens überhaupt nichts zu tun. Die Gold und Silbermünzen sind für mich eine sicher Anlage für spätere Zeiten. Der Gewinn den ich damit mache ich weitaus höher als jedes Sparbuch und jede Versicherung.

Wenn ich den Einsatz betrachte den ich für die ersten 1oo Euro Stücke in Gold gegeben habe, dann hat sich der Wert erheblich gesteigert. Die ersten Stücke haben ich für rund 190 Euro je Stück gekauft, heute bringen diese Münzen rund 1000 Euro beim Verkauf. Die 200 Euro stücke kosteten um die 370 Euro, der Preis heute liegt bei 1500 bis 1700 Euro.

Der normale Münzsammler wird solche Preissteigerung nicht verzeichnen können.

Anlagekäufe haben meines Erachtens nichts mit einer Sammeltätigkeit zu tun, aus diesem Grund betrachte ich mich auch nicht als Sammler.

Beitrag 20.01.2011, 15:56

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Das ist -wie bei allem- eine Frage der Definition.

Münzsammler mit großen Sammlungen haben selbst auch nichts mit Numismatik am Hut, wenn sie nicht auch historische Münzen und Münzepochen zuordnen können und sich mit der Rolle des Geldes im Laufe der Zeiten beschäftigt haben. Wohingegen die Sammler von Orden (da es sich überwiegend um Experten handelt, da ein sehr kleiner Markt!!), also das umfangreiche Gebiet der Phaleristik sehr wohl zur Numismatik gezählt wird.
Und ein Phalerist kennt sich in der Regel ebenfalls sehr gut mit der Wappenkunde, der Heraldik aus. Du siehst: ein weites Feld!

Diese Schätzungen der Zahlen stammen selbstverständlich nicht von mir persönlich. Sie geistern in den verschiedensten Medien immer wieder umher. Ob es stimmt kann Niemand überprüfen.
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und H�nden muss das Herz sein!

Beitrag 20.01.2011, 16:08

Hermeskeil
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Es ist natürlich alles eine Frage der Defination.
Ich wollte dir auch nicht zu nahe treten mit meinen Äußerungen.
Aber ich halte grundsätzlich nichts von Schätzungen. Jede Schätzung beruht nur auf Vermutungen. Ob diese nach oben aufgerundet, oder nach unten abgerundet werden, spielt keine Rolle. Wie du selbst gesagt hast, gibt es keine verlässlichen Angaben darüber. Im Grunde genommen spielt es auch keine Rolle, denn für wen sind solche Schätzungen denn interessant?

Beitrag 20.01.2011, 16:12

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So ist es. Letztlich zählen nur Fakten.

Und die besagen, dass Münzhändler in diesen Tagen so viel zu tun haben wie in den letzten 50 Jahren nicht.
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Beitrag 20.01.2011, 16:24

silverlion
Hermeskeil hat geschrieben: Die ersten Stücke haben ich für rund 190 Euro je Stück gekauft, heute bringen diese Münzen rund 1000 Euro beim Verkauf. Die 200 Euro stücke kosteten um die 370 Euro, der Preis heute liegt bei 1500 bis 1700 Euro.
Also bei den 100ern hast Du Dich verrechnet, oder bei MD.. geschaut smilie_16
Aber trotzdem natürlich eine schöne Steigerung. smilie_01

Beitrag 20.01.2011, 17:01

Hermeskeil
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Das kommt davon wenn man sich seine Ausführungen nicht noch einmal durchliest ehe man sie abschickt.

Stimmt natürlich, es sollte 500 Euro sein. 1000 Euro wären natürlich schöner, aber die 500 reichen auch schon. Die Unzen bringen rund 1000 Euro, mit Ausnahme des 200 Euro Stückes.

Ich bin mit den Münzen zufrieden und es werden auch immer welche dazugekauft, egal wie der Kurs steht.

Beitrag 20.01.2011, 17:07

silverlion
Ich freu´ mich auch schon auf die Neue, werde mich den
Teilen mal wieder verstärkt widmen nach dem Motto:
Deutsche, kauft Deutsches Gold :wink:

Beitrag 20.01.2011, 17:16

Hermeskeil
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Ich freue mich auch auf die neue Münze.
Wenn es nach mir ginge, dann könnte jedes Jahr noch eine 2. erscheinen und die Serie unbegrenzt fortgesetzt werden. Es gibt noch genügend Baudenkmäler die darauf warten auf eine 100 Euro Münze zu kommen.

Ob nun auf der Münze 999 Gold steht oder nicht, das ist mir vollkommen egal. Jeder der sich für eine solche Münze interessiert, der weiß das sie aus 999 Gold ist.

Ich finde auch die Bullion Münzen in Gold und Silber gut. Ich kaufe sie auch, aber lieber kauf ich die 100 Euro Goldmünze. Ich komme aus Deutschland, also kaufe ich in der Mehrzahl diese Münzen.

Beitrag 20.01.2011, 18:10

megane26
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Leider muss ich mich von meiner Sammlung 2002 - 2009 trennen - werde die gleich mal einstellen!

Beitrag 20.01.2011, 19:31

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michasi
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achso, darum der 5. Beitrag :D Machst Du mir ein gutes Angebot für die 200€ Gold? Musste meine damals leider auch verkaufen und nun möchte ich wenigstens wieder eins in der Sammlung haben.

Mit besten Grüssen

Beitrag 20.01.2011, 19:31

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goldundsilberfreak
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Wenn du die Münze nach kurzer Zeit wieder verkaufen willst,sollte man Goldmünzen ohne Limitierung kaufen.
Wenn sich neben dem Goldwert noch ein Sammlerwert bilden sollte man sich Münzen mit Limitierung kaufen. Wie der 100 Gold Euro.

Beitrag 20.01.2011, 19:34

silverlion
Das mit dem Sammlerwert hat bisher aber nur bei der 200Euro hingehauen.
Sonst eher im Gegenteil. Die Limitierung ist auch nicht gerade niedrig angesetzt.

Beitrag 21.01.2011, 12:54

Hermeskeil
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Auch ich bin an den Münzen interessiert, wenn der Preis stimmt, würde ich alle nehmen

Beitrag 21.01.2011, 14:44

k-hamann90
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Beitrag 21.01.2011, 14:46

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KROESUS
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Das gute an den 100ern ist daß sie aus Feingold sind



und in Deutschland sind sie bekannt so daß sich der Preis irgendwann auf vergleichbares Bullionniveau gehen wird.

die 3% waren zuviel, würde mal sagen 0,5-1% mehr liesse sich durch die Aufprägung der Gewichtsangabe im internationalen Handel erreichen.

Auf jeden Fall bin ich bei den 100er sicher daß sie aus reinem Gold sind und das Gewicht stimmt!

Sovereigns und Willis haben auch keine Gewichtsangabe, also was solls

Beitrag 10.02.2011, 19:55

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goldundsilberfreak
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Das mit der Limitierung stimmt,ist wirklich sehr hoch.

Beitrag 10.02.2011, 21:28

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Blaubronco
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Hallo,

die Auflage ist m.E. nicht zu hoch (5 Prägestätten) und die Münze wird weltweit verkauft.

Gruß Blaubronco :D
Man sollte jede Münze von zwei Seiten betrachten

Beitrag 11.02.2011, 21:49

Silberhannes
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Mich würde mal interessieren, wie hoch die Auflage der 1/2 Oz Euro Goldmünzen ist. Ich habe nämlich die Würzburger 2010 und die Weimarer 2006.

Kann man da mit einem steigenden Sammlerwert rechnen, oder dienen die Münzen lediglich als Werterhaltung (gegen die Inflation)?

Beitrag 11.02.2011, 22:48

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paji
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Klick smilie_01

...der Wert ist Spot/2. Hier in den Kleinanzeigen und bei silber.de krebsen sie aber auch oft unter Spot vor sich hin. Sammlerwert ist also nicht vorhanden ausser du kennst ein paar ältere Herrn die normalerweise bei M*M bestellen.

Beitrag 12.02.2011, 11:20

annamaus1annamaus
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die Auflage für 2006 war 70.000 Stück je Prägestätte (also insgesamt 350.000 Stück) und für 2010 "nur" 64.000 je Prägestätte (also 320.000 Stück)
Da die Auflage doch recht hoch ist, wird sich vermutlich kein Aufschlag für eine "Sammlermünze" ergeben. Die aktuellen Werte (An- und Verkaufspreis) sind täglich aktuell z.B. bei westgold.de einzusehen. smilie_24

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