700 Prozent Inflation in Venezuela

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 30.01.2019, 22:05

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gullaldr
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MaciejP hat geschrieben:
30.01.2019, 16:28
Da sehe ich im Wesentlichen zwei Alternativen, die versucht werden zu unterdrücken: a) die rechtsnationale, autokratische Version mit Hang zur Diktatur und Aggression gegen andere Staaten oder Kulturen; b) die kommunistische Version.mit Hang zum Herunterwirtschaften und zur Verelendung der eigenen Bevölkerung. Für beide Formen gibt es historisch zahlreiche Beispiele und entsprechend nachvollziehbare Gründe, diese nicht erneut aufkommen lassen zu wollen.
Das geht zwar etwas vom Thema weg, aber ich will trotzdem etwas dazu antworten. Die Deutschen haben im 20. Jahrhundert spezifische negative Erfahrungen mit "alternativen" politischen und wirtschaftlichen Systemen gemacht. Danach haben sie ihre Geschichtslektion besonders eifrig gelernt, und die lange Friedens- und Wohlstandszeit bisher scheint diesen Lektionen der Geschichte ja bislang recht zu geben.

Das muss nicht in Zukunft so bleiben. Denn auch eine repräsentative Demokratie oder eine Marktwirtschaft können Entwicklungen nehmen und in Situationen kommen, in denen alternative Systeme plötzlich wieder als das kleinere Übel erscheinen. Das ist Zukunftsmusik und soll auch keine politisch-wirtschaftlichen Präferenzen aussagen, sondern einfach den Blick dafür offen halten, dass sich Gesellschaften in der Geschichte immer auch gewandelt haben.

Zur gelernten deutschen Geschichtslektion gehört die oben beschriebene Erfahrung mit zwei idealtypisch beschriebenen Systemen. Es gab und gibt aber auch Systeme, die nicht ganz dem beschriebenen Schema entsprechen. Ich will diese Systeme nicht gutheißen oder propagieren, sondern einfach darauf hinweisen.

Spanien unter Caudillo Franco war sicherlich eine Diktatur, aber Aggression gegen andere Staaten oder Kulturen kannte es eigentlich nicht. Der Konflikt der spanischen Zentralisten mit Basken und Katalanen ist ein älterer, und er besteht - wenn auch abgemildert - unter heutigen demokratischen Verhältnissen fort. Ebenso wäre der "Neue Staat" in Portugal unter den letztlich mehr oder minder bis 1974 diktatorisch regierenden Ministerpräsidenten Antonio Salazar und Marcelo Caetano in Portugal genannt. Auch dieses rechtsnationale System war nicht per se aggressiv gegen andere Staaten und Kulturen. Der Kolonialkonflikt, an dem es letztlich auch scheiterte, war einer, den auch demokratisch verfasste Staaten durchgemacht haben (z.B. Algerienkrieg Frankreichs).

Auf der anderen Seite könnte man die Transformation Chinas anführen. Ein System unter der Herrschaft einer kommunistischen Partei, die das Land gerade nicht ins ökonomische Chaos geführt hat, sondern es versteht, durch geschickte Reformen, dieses Land zur ökonomischen Weltführungsmacht werden zu lassen.

Und wo ordnet man ein System, wie das von Gaddafi in Libyen ein? Einerseits hatte es sozialistische Ansätze und teils diktatorische Strukturen, andererseits war es gegenüber seinen Nachbarstaaten nicht aggressiv, zudem wirtschaftlich für afrikanische Verhältnisse ausgesprochen erfolgreich. Hier lief wirklich ein Komplott von USA und einigen westeuropäischen Mächten (Frankreich), das keinen demokratischen Frieden gebracht hat.

Also, ich will damit sagen. Das Schema ist global betrachtet zu einfach. Man kann nicht von der deutschen Nabelschau des 20. Jahrhunderts auf die Entwicklung der Welt im 21. und 22. Jahrhundert schließen. Auch wenn uns das nach 1945 bis zum Wegdämmern eingebläut wurde.

Um aber zurück zum Thema Venezuela zu kommen. Ich schrieb es schon einmal. Sicherlich mögen amerikanische Dienste und handfeste wirtschaftliche Interessen hinter vielerlei Attacken gegen Venezuela stecken. Dennoch haben Maduro und seine Anhänger eine Verantwortung gegenüber dem von ihnen regierten Land. Es hätte bei einem solch an Bodenschätzen reichen Land sicherlich diplomatische Möglichkeiten gegeben, den westlichen Konzernen ihren Anteil zu geben und trotzdem soziale Reformen durchzuführen. Statt dessen den Karren aus ideologischer Verbohrtheit derart an die Wand zu fahren, dass ist eine "Kunst", die das Chavez-/Maduro-System aber schon selbst zu verantworten hat.

Beitrag 30.01.2019, 22:46

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Demosthenes
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@IrresDing
Maduro ein Schlächter? Kleiner hast du es nicht? Drucksen vor der Wahrheit ist nicht anzuerkennen, dass es gute (dem westlichen wirtschaften freundlich gesinnte) und schlechte (den westlichen Werten abgeneigte) Diktatoren gibt. Die guten Diktatoren stützt und fördert man, die schlechten putscht oder bombt man weg.
Maduro fordert nicht Gold, sondern das seines Landes. Dies zu verweigern ist ein eklantanter Verstoß gegen alle bisherigen internationalen Regeln und ein Präzedenzfall für andere unbotmäßige Länder. Vielleicht ist auch bald Deutschland dran, wenn es weiter die geforderte Aufrüstung verweigert.

Und wenn dir nicht passt, was ich schreibe, scher dich selber weg. Niemand ist gezwungen, das zu lesen oder gar zu antworten.

Edit: Es hat auch schon Zweifel an der Legitimität von US-Wahlen gegeben. Seltsamer Weise hat niemand die USA sanktioniert. Es ist eine Machtfrage. Weiter nichts.
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*Frisch geklaut von Wilfried Kahrs

Beitrag 30.01.2019, 23:11

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IrresDing
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Oh ja,

klar. Eine US Wahl denen man den Einsatz von historischen Verfahren wie Wahlmänner vorwerfen kann ist natürlich gleich zusetzen mit einem Maduro der die Gewalten auf sich vereint und das Parlament entmachtet und Demonstranten erschießen lässt.

Komm gibs zu, du bist Dauerkonsument von RT Deutschand?

Aber im warmen Deutschland ist ja schön schnacken. Da muss man keine Katzen im Ofen braten um nicht zu verrecken. Machs doch wie bei den IS-Anhängern: Reise nach Venezuela und kämpfe für deinen El Presidente. Die Urlaubskosten sollen da derzeit sehr günstig sein!


Unglaublich wie man nicht verstehen kann, dass nicht jeder Feind der USA ein Che Guevara ist. Dieses Schwarz-Weiß-Denken kann einem echt auf den Keks gehen. Anstatt mal den Tatsachen ins Gesicht zu sehen schwurbeln wir uns hier durchs Whataboutism jedes Mal wenns für den lieben Stalin, äh Mao, äh Maduro, eng wird. Der Kerl ist ein dreckiger Diktator der seine Macht bis zum Lebensende nicht von alleine abgeben wird und dabei über Leichen geht. Die Frage ist bei dem nur über WIEVIELE Leichen er geht. Jaaa, wir sind alle nicht blöd und wissen, dass die USA auch zu Diktatoren freundschaftliche Beziehungen unterhalten haben. Da hast du aber ein ganz exklusives Wissen... Interessiert nur im Bezug auf Venezuela null. Was soll noch so ins Feld geführt werden? Putin ist ein lupenreiner Heiland und Merkel eine kinderfressende Despotin? Ja ok, lass es halt so sein. Ist gut, Merkel wird bei der nächsten Wahl bestimmt persönlich die Wahlzettel in den Urnen der Republik austauschen, sollte die AfD nicht bei 80% landen? Ok, geschenkt, glaub ich dir. Maduro ist und bleibt trotzdem ein Mann der derzeit auf keinster Weise demokratisch legitimiert dieses Amt ausübt.

Ein Arschloch bleibt ein Arschloch. Ein Mörder bleibt ein Mörder.
"Gleich und gleich gesellt sich gern", sagt der Volksmund. Ich sehe wenig gleiches. LG und bye.

Beitrag 31.01.2019, 08:06

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Ladon
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Fakt ist aber auch, dass der Diktator Maduro noch gar nicht soooo lange an der Macht ist, um ihm alle Schuld am wirtschaftlichen Niedergang anzulasten.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 31.01.2019, 08:35

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Reiner Zufall
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Richtig. Und Katzen braten die in Venezuela im Ofen auch nicht. Aber trotzdem smilie_07 gut, dass wir mal darüber gesprochen haben.

Beitrag 31.01.2019, 08:45

kribelboble
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[quote=Ladon post_id=194918 time=1548918373 user_id=402]
Fakt ist aber auch, dass der Diktator Maduro noch gar nicht soooo lange an der Macht ist, um ihm alle Schuld am wirtschaftlichen Niedergang anzulasten.
[/quote]

Ja das ist wahr. Aber wenn er seinen Vorgänger Chavez infrage stellen würde müsste er sich selbst infrage stellen, denn er wurde ja noch zu Lebzeiten von Chavez als Nachfolger "eingesetzt".
Und klar ist natülich auch: Hätte sich Madura den USA geöffnet und China rausgeworfen dann wäre es der westlichen Welt vollkommen egal gewesen ob er nun "Diktator" oder demokratisch gewählter Vertreter gewesen wäre.
Politik ist immer eine Abwägung zwischen Menschenrechten und wirtschaftlichen Notwendigkeiten, da war Deutschland (auch ohne militärische Interventionen) immer sehr gut. China macht das sehr intelligente - Investitionen in Staaten mit Krediten - wenn die Kredite nicht bezahlt werden können werden politische Gegenleistungen gefordert.
Selbst Deutschland:
Man mahnt bei besuchen der Chinesischen, Russischen, Saudi-Arabischen, Despoten-XY-Regierung öffentlichwirksam sehr verklausoliert Menschenrechte und Demokratie an, läßt dann aber kurz danach Milliardenverträge durch Großkonzerne abschließen - "Geld frisst Moral".

Beitrag 31.01.2019, 09:25

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Kilimutu
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IrresDing hat geschrieben:
30.01.2019, 23:11
Der Kerl ist ein dreckiger Diktator der seine Macht bis zum Lebensende nicht von alleine abgeben wird und dabei über Leichen geht.
.....
Ein Arschloch bleibt ein Arschloch. Ein Mörder bleibt ein Mörder.
Warum bist Du so aggressiv ?

Aber offenbar kommst Du damit besser klar, wenn dem Treiben eine eher unauffällige, perfide Eleganz innewohnt, wenn die Medien nicht dauernd darüber berichten, wie z.B.

- das Abziehen von Rettungsboten aus dem Mittelmeer
- EU Agrar-Importe nach Afrika
- Stellvertreterkriege in Syrien (woher hatten die Rebellen wohl die Waffen ?)
- Killerdrohnen der USA
- usw. usw. usw.

Fakt ist doch: Geld frisst Moral - das läuft in freiheitlichen Demokratien so und in den Dikataturen auch. Lediglich Art und Ausmaß der "Kolateralschäden" unterscheiden sich im Einzelfall

Ich weiß, dass ich hier Allgemeinplätze anbringe, aber Einzelfälle im Detail zu betrachten erfordert einen eigenen thread

Tom
Letzte Woche war die Atomkraft so sicher wie das Amen in der Kirche - heute ist sie so sicher wie die Renten (Sven Lorig im ARD Morgenmagazin, nach Fukushima)

Beitrag 31.01.2019, 15:55

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Demosthenes
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Ja. Und würde das Land nicht diese Unmengen von Ölreserven haben, ginge es samt Maduro der ganzen Welt am Allerwertesten vorbei, Hunger und Not oder nicht.
Einfalt statt Vielfalt *
*Frisch geklaut von Wilfried Kahrs

Beitrag 01.02.2019, 10:55

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VfL Bochum 1848
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15 Tonnen für Bargeld in Euro

Venezuela soll Gold an Emirate verkauft haben

Nicht erst seit dem Machtkampf zwischen Staatschef Maduro und Interimspräsident Guaidó benötigt Venezuela dringend Kapital. Insidern zufolge verkauft das Land deshalb mehrere Tonnen Gold an die Vereinigten Arabischen Emirate. Und dabei soll es nicht bleiben:

https://www.n-tv.de/politik/Venezuela-s ... 38043.html
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Beitrag 01.02.2019, 15:41

kribelboble
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Wenn man jetzt böse wäre würde man sagen

Das BARGELD in Euro welches Maduro für die 15 Tonnen bekommen hat werden gebraucht ...

- um Militär und Funktionsträger in Venezuela davon zu überzeugen Anhänger von Maduro zu bleiben
- um die eigene Famile abzusichern (Nummernkonten in der Schweiz gibt es immer noch)
- noch ein paar Waffen und Söldner zu bezahlen
- den Piloten und sein Flugzeug zu chartern der Maduro auch wenn es Spitz auf Knopf kommt außer Landes fliegen zu lassen
...
Liste kann verlängert werden
...
-dem Sozialsystem Venezuelas eine Kapitalspritze zu geben um den größten Hunger zu leiden - ACH nee ....

Wie war das - das Gold gehört dem Volk? Da war es verschwunden. Und ich bin mir sicher da wurde kein Weltmarktpreis bezahlt ...

Beitrag 01.02.2019, 18:57

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MaciejP
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gullaldr hat geschrieben:
30.01.2019, 22:05
Zur gelernten deutschen Geschichtslektion gehört die oben beschriebene Erfahrung mit zwei idealtypisch beschriebenen Systemen. Es gab und gibt aber auch Systeme, die nicht ganz dem beschriebenen Schema entsprechen. Ich will diese Systeme nicht gutheißen oder propagieren, sondern einfach darauf hinweisen.
Ich stimme dir zu, es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Die zwei Gruppen oben waren mehr oder weniger prototypisch gemeint. Aggressionen müssen sich bspw. nicht zwingend gegen Außenstehende richten, oft geht es auch gegen Teile der eigenen Bevölkerung: Minderheiten, politische Gegner usw. Insofern ist die genaue politische Einordnung da wohl auch nicht so wichtig. Mir ging es viel mehr um den Punkt, dass andere Nationen in solchen Situationen nicht tatenlos zusehen dürfen und eine gewisse Verpflichtung haben, durch angemessene (!) Maßnahmen diese Entwicklungen zu verhindern. Das ist aus meiner Sicht nur ein himmelweiter Unterschied dazu, sämtliche anders gerichtete Regierungs-/Denkmodelle zu unterdrücken oder gar zu bekämpfen, was ich so pauschal eben nicht erkennen kann.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 04.02.2019, 13:44

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goldmoney
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Kilimutu hat geschrieben:
31.01.2019, 09:25
IrresDing hat geschrieben:
30.01.2019, 23:11
Der Kerl ist ein dreckiger Diktator der seine Macht bis zum Lebensende nicht von alleine abgeben wird und dabei über Leichen geht.
.....
Ein Arschloch bleibt ein Arschloch. Ein Mörder bleibt ein Mörder.
Warum bist Du so aggressiv ?

Aber offenbar kommst Du damit besser klar, wenn dem Treiben eine eher unauffällige, perfide Eleganz innewohnt, wenn die Medien nicht dauernd darüber berichten, wie z.B.


Tom
Ursachen für Aggressivität sind Frustration und Provokation. Da ich keine Provokation erkennen kann, bleibt Frustration übrig. Sie wird durch das Erkennen der eigenen Doppelmoral hervorgerufen. smilie_07

Dadurch wird nicht die eigene Argumentation bzgl. der sachliche Position, in Frage gestellt, sonder die eigene Integrität. Da kommt Frust auf, was verständlich ist. smilie_06
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 04.02.2019, 14:40

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Ladon
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Geh doch mal gutem Beispiel voran und spar Dir Deine Küchen-Psychologie.

Sonst denkt man Ende noch, dass Du frustriert bist, um andauernd solche Sachen auch noch breitreten zu müssen.

Sind Deine anderen Nicks gesperrt, weil Du jetzt doch wieder mit dem hier ankommst? Ich schau gleich mal nach.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 10.04.2019, 12:07

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VfL Bochum 1848
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Tja, wie das noch ausgehen wird in Venezuela :(


Venezuela verliert sein Gold: Verpfändet, verhaftet, verkauft!

Zur Bewältigung der Wirtschafts- und Staatskrise will Regierung Venezuelas laut einem Reuters-Bericht weitere 8 Tonnen Gold aus Zentralbank-Beständen versilbern. Irgendwann geht das Krisengeld aus:

https://www.goldreporter.de/venezuela-v ... old/83312/


btw: Zitat aus dem verlinkten Artikel: (Wusste ich auch noch nicht, jedenfalls nicht das es die größten bekannten der Welt sind)
Gut zu wissen: Neben den verbleibenden Goldreserven verfügt Venezuela noch über einen weit größeren Schatz. Auf dem Staatsgebiet befinden sich die größten bekannten Ölreserven der Welt.
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 11.04.2019, 07:25

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KROESUS
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Tja wenn die venezolanische Regierung clever wäre würde sie einen Deal mit Petrobras, Elf oder einem anderen Ölkonzern machen der nicht aus den USA ist

Zum Beispiel die Auslaender fördern das Öl und 80/20 oder so wird verteilt, das an Real oder Dollar gebundene Geld zu 10 Prozent an den Staat und zu 90% dann an alle Venezolanesen gleichmäßig verteilen und alle Geschäfte/privaten Investitionen erlauben, der Staat über nimmt nur Schutzfunktion also Polizei und Militaer die dafür sorgen dass es kein Mord und Totschlag gibt, für den Rest ( auch Schule und Krankenversorgung) muss die Bevölkerung selber sorgen...

Ja ich weiss ein libertären feuchter Traum der sich im Kommunismus nicht verwirklichen lässt

Ich glaube aber dass auf diese Weise der Wohlstand zunehmen würde im Land und zwar irgendwann für alle
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein

Beitrag 15.04.2019, 16:08

Herebordus
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Maduro plündert sein Land aus. Das Gold wird verkauft. Auch andere Rohstoffe verscherbelt der kommunistische Diktator.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 62863.html

Beitrag 16.04.2019, 09:57

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goldmoney
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Wohnort: Deutschland
https://www.dw.com/de/die-lange-liste-d ... a-47543131

Eine seit Jahren geführte Kampagne der US Regierung,
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 15.05.2019, 00:05

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Kursprophet
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ich glaube das jegliche Diskussionen hier darüber völlig unqualifiziert sind

Meinungen ohne Grundlagen und zusammenhäufung Medialer Alternativfakten sonst nichts

sorry :roll:

Beitrag 19.05.2019, 10:46

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Igolide
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Ist doch blos Plaudern in einem Forum.
Finde ich in Ordnung.
Gold wird irgendwo auf der Welt aus der Erde gegraben. Dann schmelzen wir es zu Barren, bauen einen unterirdischen Tresor und graben es wieder ein. Wenn uns Außerirdische dabei beobachten, es käme ihnen reichlich obskur und seltsam vor.
W. Buffett

Beitrag 20.05.2019, 08:33

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Kursprophet
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ja sicher
sonst hätte ich ja meine Meinung dazu hier auch nicht geäußert :wink:

is bloß plaudern

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