Gute Vorsätze

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 03.01.2019, 23:04

Mehrgoldfüralle
Das
http://norberthaering.de/de/27-german/n ... lbwesten-d
wäre mal ein Anfang.

Allen ein gutes neues Jahr. Mögen eure Wünsche sich erfüllen und die Ängste und Befürchtungen sich zerstreuen. Hoffen darf man ja smilie_24

Beitrag 04.01.2019, 11:10

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Ladon
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Außerdem sollte die Regierung dafür sorgen, dass Grippeviren die Grenze nicht überschreiten.
... ich kann mit solchen frommen Wünschen immer wenig anfangen. Ist ja alles gut und schön, aber komplexe Systeme entziehen sich einfachen Lösungen. Es ist Kokolores, sie als "Vorschläge" zu tarnen.

*Rest des Posts dann doch wieder raus genommen. Mein guter Vorsatz für hier bleibt trotzdem*
Andere gibt es schon genug

Beitrag 04.01.2019, 20:37

Mehrgoldfüralle
An den Grippeviren arbeiten unsere selbstlosen Volksvertreter und Regierung sicher schon. Also Friede, Freude, Eierkuchen? Mitnichten.

Es ist durch nichts zu rechtfertigen, dass die Steuern auf Arbeitseinkommen bis zu doppelt so hoch sind wie die auf Kapitaleinkommen. Auch nicht die Beitragsbemessungsgrenzen, die ausgerechnet die Leistungsfähigsten aus der Solidarität entlassen.

Daran ist nichts komplex. Dazu brauchts, wenn ich mich nicht irre, eine einfache Mehrheit im Bundestag. Bei den Sozial- und Krankenversicherungen geht es in der Schweiz und ebenso in Östereich, bei uns nicht. Ginge es, müsste ich über meine Haltung zur Demokratie noch intensiver nachdenken. Das Thema ist wirklich komplex.

Ich will nicht bestreiten, dass es gewaltige zivilisatorische Fortschritte bezüglich Bürgerrechten gegeben hat, ebenso in sozialer Hinsicht, über einen längeren Zeitraum zumindest. Diese sind aber nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden allesamt erkämpft, gegen harten Widerstand von Kirchen, Adel, Arbeitgeber und Regierungen. Seit etwa Mitte der 70iger Jahre wird aber das Rad zurück gedreht, langsam zwar, aber stetig.

Was die Demokratie anbetrifft, so wusste schon Aristoteles, dass man die Leute nicht einfach wählen lassen kann, wie sie wollen. Man muss ihnen schon klar machen, was gut für sie ist und was nicht. Insofern ist kein substantieller Unterschied zwischen repäsentativer und direkter Demokratie. Einfacher ist es natürlich in der Repräsentativen, da stehen von vorne herein diejenigen Leute, die ändern wollten oder könnten, gar nicht erst zur Wahl. Die werden vorher aussortiert, bei Fehlern bei der Selektion hilft hinterher der Fraktionszwang. Wie bereits gesagt, das Thema ist komplex und bedarf vielleicht bei mehr Interesse eines eigenen Fadens.

Aber es kann jedenfalls nicht demokratisch sein, wenn die Organisation einer Gesellschaft wirtschaftlichen Sachzwängen unterliegt.*

Den Schuh "Diskussionskultur" ziehe ich mir nicht an. Dass Meinungsfreiheit Grenzen haben muss, ist selbstverständlich richtig.

*Nicht auf meinem Mist gewachsen. Das ist von Rainer Mausfeld. Ebenso der Hinweis auf Aristoteles.

Beitrag 05.01.2019, 09:02

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Ladon
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Ich habe dann oben doch wieder meinen "guten Vorsatz" entfernt.
Es gibt eine Handvoll Leute, die nicht in der Lage sind, auf versöhnliche Worte einzugehen und bei jedem Posting von mir ein Haar in der Suppe finden, das sie noch dazu stets auf sich persönlich beziehen. Letzteres ist völlig absurd, weil ich hier niemanden (!) persönlich kenne.

Statt dessen wurde mir erklärt, dass ich bei meiner Darstellung, warum ich gelegentlich scharf reagiere, völlig falsch liege. Geht's noch?
Muss ich mir erläutern lassen, wie es bei mir ankommt, was manchmal gesagt wird? Also bitte. Der Thread hier heißt "Gute Vorsätze", nicht "Diskutiere über Ladons Befindlichkeiten".

Vielleicht kann man das aber sogar machen ... per PN oder so, aber ganz bestimmt nicht öffentlich!
Das ist eine ziemliche Unverschämtheit und würde umgekehrt zu wütenden, oft mit Unterstellungen gepaarten Reaktionen führen. Dieser völlige Mangel an Empathie ist geradezu schmerzhaft. Das Selbstmitleid Mitleid erregend.

Allen anderen weiterhin viel Spaß und gute Geschäfte am Marktplatz und vielleicht gelegentlich beim Lesen mancher Sachinformationen. Die müssen einem ja nicht immer passen, um wahr zu sein. Geht mir genauso.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 05.01.2019, 10:12

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IrresDing
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Ich glaube ihr habt nur aneinander vorbei geredet...
"Gleich und gleich gesellt sich gern", sagt der Volksmund. Ich sehe wenig gleiches. LG und bye.

Beitrag 05.01.2019, 11:20

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Ladon
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Ne.
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Beitrag 13.01.2019, 12:10

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goldmoney
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Ladon hat geschrieben:
05.01.2019, 09:02
Ich habe dann oben doch wieder meinen "guten Vorsatz" entfernt.
Es gibt eine Handvoll Leute, die nicht in der Lage sind, auf versöhnliche Worte einzugehen
Versönliche Worte sollten ernstgemeint sein!

Wenn sie durch die Untermauerung der eigenen Position als die Richtige beginnen und nur aus "großzügiger Toleranz der Irrenden" mit anderen Meinungen besteht, wirken sie (auf mich) nicht glaubwürdig.

Außerdem suche ich kein Haar in der Suppe, lasse es aber nicht drin, wenn ich es sehe. Um die Suppe geht es mir stets, nicht um den Koch. Das muss man erst einmal verstehen.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 15.01.2019, 18:09

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Legolas
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Für jedes Für gibt es auch ein Wider. Man kann behaupten was man will. Irgendjemand weiß es immer besser. Immer. Aber wer hat nun recht ??? Eine sogenannte "kontroverse" Diskussion gibt es nicht. Keiner gibt nach. Jeder hat recht. Nutzloses Gequatsche.
Zum Denken benötigt man ein Hirn, vom Menschen ganz zu schweigen...

Beitrag 16.01.2019, 07:48

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Ladon
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Wie um alles in der Welt kann es um "recht haben" gehen, wenn dieser Thread "Gute Vorsätze" heißt und daher ja wohl private "gute Vorsätze" gepostet werden sollten, statt andere (mich) wegen ihrer Vorsätze anzumeiern.
Es darf und kann jedem egal sein, WARUM ich mir was vorgenommen (und aufgrund dieser Reaktion auch wieder verworfen) habe! Ob aus "falschen" Gründen oder aus richtigen. Was soll das?

Es IST versöhnlich, wenn ich sage, dass ich mir vorgenommen habe weniger "scharf" zu reagieren.
Darauf überheblich zu erklären, dass meine Gründe falsch seien, ist ziemlich daneben und zeigt mehr als deutlich, dass man (oder: der) einfach nicht an einem Ausgleich interessiert ist, sondern bloß seine pathologische Abneigung gegen mich ausleben will.
Au weia.
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