"CO2-Fussabdruck" von Gold

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 29.05.2019, 14:59

kribelboble
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Gibt es irgendwo eine Aufstellung wieviel CO2 für das "neu-fördern" einer Unze Gold bzw. die Produktion einer Goldmünze aus "neuem Gold" freigesetzt wird?
Für Textilien gibt es z.B. überschlägige Berechnungen, ich las mal so ca. 1kg Textilien = 50kg CO2.
Für Akkus gibt es solche Berechnungen, auch für Solarpanels, für Stahl, für Autos, für Beton .... hab schon einiges gefunden.
Gibt es sowas auch nur überschlägig für Gold - ich habe tatsächlich keinen Wert gefunden nicht mal Schätzungen.

Beitrag 29.05.2019, 16:22

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Kursprophet
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Ohhh geht die alberne CO2 Lüge jetzt auch hier schon los ? smilie_46

Was ein Blödsinn smilie_18

Beitrag 29.05.2019, 18:59

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Sapnovela
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Kursprophet hat geschrieben:
29.05.2019, 16:22
Ohhh geht die alberne CO2 Lüge jetzt auch hier schon los ? smilie_46

Was ein Blödsinn smilie_18
Schon über 60 und CDU-Wähler oder was?
Zuletzt geändert von Sapnovela am 29.05.2019, 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag 29.05.2019, 19:06

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Sapnovela
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kribelboble hat geschrieben:
29.05.2019, 14:59
Gibt es irgendwo eine Aufstellung wieviel CO2 für das "neu-fördern" einer Unze Gold bzw. die Produktion einer Goldmünze aus "neuem Gold" freigesetzt wird?
Für Textilien gibt es z.B. überschlägige Berechnungen, ich las mal so ca. 1kg Textilien = 50kg CO2.
Für Akkus gibt es solche Berechnungen, auch für Solarpanels, für Stahl, für Autos, für Beton .... hab schon einiges gefunden.
Gibt es sowas auch nur überschlägig für Gold - ich habe tatsächlich keinen Wert gefunden nicht mal Schätzungen.
Man muss sehr ehrlich eingestehen, dass die Gewinnung von Gold sehr viel Energie verbraucht und daher (zumindest aktuell, wo die meiste Energie aus fossilen Quellen stammt) sehr viel CO2 bei der Goldgewinnung frei wird.

Das World Gold Council hat eine Studie zum Thema verfasst:
https://lbmaevents.businesscatalyst.com ... Report.pdf

Kurz:
Pro Tonne Gold werden 38.100 Tonnen CO2 frei. Das ist wirklich extrem viel, verglichen zu Industriemetallen wie Kupfer mit 16,5 Tonnen CO2 pro Tonne Metall... schlicht mehr als 2000x so viel. Obwohl viel weniger Gold gefördert wird, ist die Gesamt-CO2-Emission bei Gold höher als bei Kupfer.
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Beitrag 29.05.2019, 22:13

Herebordus
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Bei der Goldgewinnung gibt es wichtigeres. Oft wird Quecksilber oder Cyanid verwendet. Das sind hochgiftige Chemikalien. CO2 spielt da keine Rolle.

https://www.spektrum.de/lexikon/chemie/ ... gerei/2108

Beitrag 29.05.2019, 23:09

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Kursprophet
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Zuletzt geändert von Kursprophet am 31.05.2019, 08:49, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 30.05.2019, 08:00

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Sapnovela
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Kursprophet hat geschrieben:
29.05.2019, 23:09

Erdwärmung , Klimawandel durch Menschenhand , CO2 ..... :lol:

Ich habe mich nun schon Monatelang mit dem Thema auseinandergesetzt und hatte vorhin vor dir eine ausgiebige Beschreibung meiner Perspektive auf all das zu schreiben , nimm es mir nicht krumm ich habe es eben abgebrochen denn letztlich haben diverse Kräfte durch ihre Propagandastrategien das alles längst gezielt zu einer politisch moralischen Glaubensfrage für die breite Masse gemacht denn nur so können sie auch genau diese Propaganda für ihre politischen Zwecke nutzen .
Monatelang? Beeindruckend. Bist Du jetzt sozusagen Level-2 Klimaexperte?

Dann müssen sich all die Wissenschaftler, die sich seit mehr als 20 Jahren durch die Materie kämpfen ja warm anziehen... Hast Du mal ne Quelle?


Ansonsten... NASA oder Nuhr... ? Die NASA meldet ihre Satelliten messen höhere Temperaturen... Nuhr sagt das stimmt nicht. Rennt der mit einem Thermometer um die Erde? Der alte Fuchs...
https://www.youtube.com/watch?v=gXXOkhoki8s
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Beitrag 30.05.2019, 10:24

saho111
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Für mich stellt sich die Frage wie viel Menschen verträgt der Planet Erde. Auf Dauer auf jeden Fall keine 8 Mrd.
Und wir in D sollten nicht so tun als wenn wir die Welt retten könnten. Das hatten wir doch schon mal.

Um mich nicht falsch zu interpretieren, ich bin auch für Umweltschutz und fahre ca. 200 km Fahrrad pro Woche und bin 30 Jahre lang mehr als 20 km jeden Tag zur Arbeit gefahren. Hier sollte jeder mal anfangen und insbesondere die sogenannten Umweltaktivisten.

Beitrag 30.05.2019, 10:48

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Kursprophet
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Beitrag 30.05.2019, 11:35

saho111
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@Kursprophet: Meinen Respekt zu Deinem ausführlichem Vortrag ! Da wurde fast alles gesagt.

Gruß, saho111

Beitrag 30.05.2019, 12:18

puffi
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Wohnort: in der mitte
Frosch:

Ganz Unrecht haste nicht, manchmal ist es sehr hilfreich ein bisschen weiter zu denken!

Aber

Den Ehlers Verlag als seriöse Quelle zu verkaufen? NaJa man(n) kann sich auch selber ins Abseits stellen......
respektive Glaube versetzt Berge auf beiden Seiten......

oder anders gesagt:

Extremismus von jeglicher Seite ist zumeist ein Mangel an Einsicht.......

Beitrag 30.05.2019, 13:25

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Sapnovela
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Stellt sich die Frage, warum dann so emotional aufgregt "argumentiert" werden muss...

"alberne CO2 Lüge"
"von all dieser unsinnigen Propaganda"
"wie Naiv und Blöd"
"dämliche Bestätigungsfalle"
"jammerliches Trauerspiel"

Es sind zwei verschiedene Dinge, dass es
a) den Klimawandel mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit gibt
b) natürlich damit Politik gemacht wird.

Mit was wird keine Politik gemacht? Religion, Rasse, Geld, Ideologie in der Politik geht alles womit sich Menschen emotional greifen lassen. Man kann durchaus Fridays-for-Future albern finden, obwohl man von der Existenz des Klimawandels überzeugt ist. Es gibt Dinge, die man durchaus ändern kann ohne dass alles gleich zu Grunde geht. Flugbenzin muss nicht steuerfrei sein, 2,5 Tonnen SUVs müssen nicht mit 250 km/h über die Autobahn donnern und die Braunkohle muss auch nicht mehr 20 Jahre verfeuert werden. Allein das Risiko, dass die Wissenschaft Recht hat gebietet einen vorsichtigen Umgang. Ansonsten kann man ja auch beim Autofahren ab sofort den SIcherheitsgurt weglassen... passiert schon nichts.

Es wird und muss sich was ändern. Nur wird es sehr wahrscheinlich nicht so sein, wie gewisse Leute einer grünen Partei suggerieren. Es wird nicht alles einfach besser, gerechter, ökologischer und geht ganz von alleine. Am Ende des Tages wird es neben Verboten und Einschränkungen (ich wette auf ein Tempolimit in den nächsten 3 Jahren) vor allem über den Preis laufen.

Die Wohlhabenden werden es sich leisten können, die "modernen" jungen Städter haben halt noch keine Familie und kein Auto und sind zu Beginn wenig betroffen. Am Ende sind es aber genau die gerade bis 30 Jährigen, die den Umbau der Wirtschaft dann werden bezahlen müssen... und nicht nur das. Die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er gehen bald in Rente, Südeuropa ist immer noch pleite etc. Der Lebenstandard der jungen Leute wird nicht im Ansatz den Stand ihrer Eltern erreichen. Aber... sie haben es explizit so gewollt. Ihr gutes Recht. Wenn der Kampf gegen den Klimawandel höher als alles andere gewichtet wird, dann gibt es eben auch Wohlstandverluste und soziale Härtefälle. Dem müssen sie sich dann stellen. In den diversen Foren wird von vielen geschrieben, dass sie dazu bereit sind. Warten wir ab, wie lange die Stimmung so bleibt. Wir können uns ja zum Glück alle vier Jahre umentscheiden.

Am Ende sind mir aber Leute, die den Planeten retten wollen immer noch lieber, als Leute die "Ungläubige" köpfen oder "rassenfremde" verbrennen wollen. Albern finde ich es zudem ihnen abzusprechen, dass sie bei klarem Verstand sind und irgendwelchen Hirngespinsten hinterherlaufen. Sie gewichten ganz bewusst anders. Wer sich über die Jugend, Ihr Verhalten und Ihre Naivität aufregt zeigt nur, dass er alt wird. Wie schrieb schon Sokrates?

"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
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Beitrag 30.05.2019, 15:01

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Kursprophet
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Zuletzt geändert von Kursprophet am 30.05.2019, 20:29, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 30.05.2019, 15:14

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Kursprophet
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saho111 hat geschrieben:
30.05.2019, 11:35
@Kursprophet: Meinen Respekt zu Deinem ausführlichem Vortrag ! Da wurde fast alles gesagt.

Gruß, saho111
Danke freut mich
Zuletzt geändert von Kursprophet am 30.05.2019, 20:28, insgesamt 5-mal geändert.

Beitrag 30.05.2019, 15:31

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Kursprophet
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Zuletzt geändert von Kursprophet am 30.05.2019, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 30.05.2019, 16:02

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MaciejP
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Kursprophet hat geschrieben:
30.05.2019, 10:48
Gold hat von allen Dingen die der Mensch so fördert und Nutz eigentlich mit die allerbeste CO2 Bilanz überhaupt die man sich nur vorstellen könnte [...] denn die entscheide Sachlage wird hier gar nicht gefragt und abgewogen , gefördertes Gold wird praktisch so gut wie gar nicht verbraucht
Da stellt sich allerdings die Frage, wieso überhaupt noch neues Gold gefördert wird. Nötig wäre es nämlich nicht. Es gibt bereits mehr als genug Gold in der Welt. Mehr, als es jemals für Schmuck, Kunst oder Elektronik benötigt werden wird. Insofern verschlechtert sich die CO2-Bilanz relativ gesehen mit jeder weiteren geförderten Tonne Gold (ganz davon abgesehen, dass sie das absolut gesehen vermutlich ohnehin schon tut).
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 30.05.2019, 20:32

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Kursprophet
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 320
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ach ich gebs auf ,
viel spaß noch bei eurer Gold CO2 Fußabdruckdiskussion

smilie_11

Beitrag 30.05.2019, 20:35

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Demosthenes
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Registriert: 21.01.2019, 17:22
Von allen Klimauntersuchungen, die angestellt wurden, haben 54 % nur wertfrei Veränderungen festgestellt. 46 % haben nach den Ursachen geforscht. Von diesen haben 97,1 % das CO2 als Hauptursache für die Erderwärmung identifiziert. Seit Beginn der Industrialisierung ist der CO2 Gehalt in der Atmospäre um 45 % gestiegen.

So ein Klimaexperte kann das sicher leicht verifizieren. Ein Frosch, vielleicht gar ein Wetterfrosch weiß es freilich besser als die überwätigende Mehrheit der einschlägigen Wissenschaftler. Und Beton in Köpfen gibt es gewiss. Fragt sich nur, in welchen.
Einfalt statt Vielfalt *
*Frisch geklaut von Wilfried Kahrs

Beitrag 30.05.2019, 21:15

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Sapnovela
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MaciejP hat geschrieben:
30.05.2019, 16:02
Da stellt sich allerdings die Frage, wieso überhaupt noch neues Gold gefördert wird. Nötig wäre es nämlich nicht. Es gibt bereits mehr als genug Gold in der Welt. Mehr, als es jemals für Schmuck, Kunst oder Elektronik benötigt werden wird. Insofern verschlechtert sich die CO2-Bilanz relativ gesehen mit jeder weiteren geförderten Tonne Gold (ganz davon abgesehen, dass sie das absolut gesehen vermutlich ohnehin schon tut).
Damit kommst Du zu einem wirklich interessanten Punkt... wenn die CO2-Emissionen der Gold-Gewinnung irgendwann mal in den Preis eingepreist werden, was passiert dann? Gut, ich gebe zu, die Hauptförderländer wie China, USA, Kanada und Australien werden nicht unbedingt morgen mit CO2-Steuern um die Ecke kommen, aber vielleicht irgendwann doch noch.

Die Förderung von Gold würde dann erheblich teurer. Nimmt man die oft zitierten 180 Dollar pro Tonne CO2 (angeblich die "realen Kosten"... was immer da an Rechnungen zu Grunde liegt), also 160 Euro, wären das bei den 38.100 Tonnen CO2 pro Tonne Gold immerhin ca. 6 Millionen Euro. Nun sind eine Tonne Gold aber auch 32.000 Unzen... so dass der Goldpreis um ca. 189 Euro steigen müsste. Ein echt bullishes Szenario smilie_37

Was meint Ihr?
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Beitrag 31.05.2019, 09:12

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Kursprophet
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Demosthenes hat geschrieben:
30.05.2019, 20:35
Von allen ....Blah
Deinem Nick entsprechend
reichts bei dir nur für Rumstänkern oder schmalzige Festreden Bürschchen. smilie_11

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Jetzt mal ehrlich Leute, CO2 Steuer auf Gold ? :lol:

Wirklich jetzt ? Euer ernst ?

Uahhhahaha
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