"CO2-Fussabdruck" von Gold

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 06.06.2019, 22:04

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Kursprophet
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Zuletzt geändert von Kursprophet am 08.06.2019, 04:53, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 07.06.2019, 05:25

Gladius
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Vielleicht solltet ihr euch auf ein gemeinsames Bezugssystem einigen.
1 Dollar Gold mag eine gute CO2-Bilanz haben aber wie siehts mit 1 g Gold aus? Deshalb glaube ich, dass ihr einfach aneinander vorbei streitet.

Wie stehen eigentlich die anderen Edelmetalle im Vergleich zu Gold da? Silber, Platin, etc. Silber ist ja, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, eher ein "Abfallprodukt" als das es aktiv gefördert wird.

Und, welchen CO2-Fussabdruck hat CO2 ?

Beitrag 07.06.2019, 08:25

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Ladon
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Gladius hat geschrieben:
07.06.2019, 05:25
Vielleicht solltet ihr euch auf ein gemeinsames Bezugssystem einigen.
...
Endlich sagt das mal jemand!
Ich habe mir den Thread nochmal durchgesehen:
Der Kursprophet spricht immer von den Emissionen des Goldabbaus im Vergleich zum Abbau anderer Metalle.
Das hat er aber nur ein einziges mal so gechrieben.
Ansonsten steht z.B. "... hat die beste CO2 Bilanz von allem ..." (oder so ähnlich). Na, das ist natürlich missverständlich! Das kann der Leser interpretieren.

Und dann geht es immer wieder um Glaubensfragen.

"Linksgrün", "Gutmensch" usw. ist heutzutage einfach nur noch eine alberne, polemische Etikettierung. Umgekehrt wird schmerzhaft aufgeheult, wenn solche low-level Polemik ("Nazikeule") verwendet wird.
Kann man das nicht einfach weglassen? Es impliziert (und das sollten sich die Polemiker ins Gedächtnis rufen) irgendwie einen Mangel an Argumenten. Der muss nicht realiter da sein, es wirkt aber so.

Es werden immer wieder die gleichen falsch begründeten Argumente vorgebracht.
Vereinfacht:
Es gibt einen beobachtbaren, neuartigen Effekt (ja, einen Wandel in diesem Tempo hat es noch nie gegeben).
Es gibt eine Theorie, die das erklären kann.
Wissenschaft entwickelt sich. Gibt es eine Theorie, die eine ältere verbessert, indem sie besser mit den beobachtbaren Tatsachen übereinstimmt, dann gilt die neue als neues Standardmodell (Einstein hat Newton ersetzt).
Wenn man in ein System mehr einbringt als herausgenommen wird, dann kumuliert sich das, was eingebracht wird, auch wenn es z.B. jährlich garnicht so viel ist.
CO2 ist giftig - was spricht dagegen die Emission eines giftigen Gases zu reduzieren? Irgendwie sollte doch nur so viel eingebracht werden, wie abgebaut wird, oder? Für diese Erkenntnis brauche ich nicht mal den Klimawandel.
Natürlich spielt D nur eine vergleichsweise geringe Rolle und CO2 ist bei weitem nicht das einzige Umweltproblem. Aber wenn ein großes, wirtschaftlich mächtiges Land wie D etwas tut, entwickelt das eine gewisse Sogwirkung auf andere. Das darf ruhig als positives Vorangehen gesehen werden.
Es ist überhaupt kein Argument zu sagen, dass die Reduktion in D nutzlos wäre! Dann wäre es auch nutzlos Straftäter einzusperrem, weil andere trotzdem die gleichen Verbrechen verüben. Ist es nutzlos hier im Land Lesen und Schreiben zu lehren, weil es woanders weit verbreiteten Analphabetismus gibt, der allein durch unser Bildungssystem nicht verringert wird?

Und wenn die Jugend auf die Straße geht, sind sie von den "grünen" Lehrern infiltriert? So ein Blödsinn. Linke Lehrer gab es vielleicht in den 70ern (und in meiner Erinnerung waren sie auch da in der Minderheit, aber gut)! Das ist doch bloß noch Propaganda. Jede Meinungsäußerung hat sich von irgendwoher entwickelt.
Nach "Aufwachen" des "Michels" wird immer wieder groß verlangt ... puh, aber bloß in dem Sinn, dass meine eigene Meinung unterstützt wird? Das ist ziemlich ... unreflektiert. Wenn eine Generation heranwächst, die bereit ist für ihre Meinung friedlich auf die Straße zu gehen, dann ist das grundsätzlich gut, denn es ist basisdemokratisch. Ich muss deren Ziele nicht teilen, um das anzuerkennen. Das ist das Wesen einer Demokratie. Und zu verlangen, dass ein Streik außerhalb der "Arbeitszeit" stattzufinden hat, ist lächerlich. Wo soll denn dann der Sinn sein? Aber das nur nebenbei.

Ich sag Euch mal was privates:
Ich habe in all den Jahren hier das eine oder andere auch von "rechten Betonköpfen" gelernt. Ich erkenne an, dass man sich entwickeln kann, dass nichts scharz-weiß ist. Die Welt entwickelt sich. Wissenschaft entwickelt sich. Politische Gegebenheiten entwickeln sich (da kann man z.B. an den internationalen Status unseres eigenen Staates denken; der hat sich in 70 Jahren enorm gewandelt - wird auch von einigen ignoriert, aber das ist ein anderes Thema).
Neues abzutun, bloß weil es neu ist oder aus einer Richtung kommt, die einem nicht behagt, ist im negativen Sinn konservativ. Zementierte Angst vor Veränderung.

Aber zurück zum Thread-Thema:
Wenn der Kursprophet sagt, dass Gold im Vergleich zu anderer Metallförderung eine gute "CO2 Bilanz" hat, dann hat er recht.
Wenn gesagt wird, dass bei der Goldförderung die CO2 Emission beileibe nicht das schlimmste ist, dann ist das ebenfalls richtig.
Wenn gesagt wird, dass hier an dieser Stelle über den "Fußabdruck" der Goldförderung geredet werden sollte, dann ist das auch richtig und kein Widerspruch. Bleibt doch mal gelassener. Unterschiedliche Meinungen zu haben, ist vom Wesen her zunächst mal die Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 07.06.2019, 11:54

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Kursprophet
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Gladius hat geschrieben:
07.06.2019, 05:25

1 Dollar Gold mag eine gute CO2-Bilanz haben aber wie siehts mit 1 g Gold aus?
Realy ? smilie_04
Zuletzt geändert von Kursprophet am 07.06.2019, 13:21, insgesamt 3-mal geändert.

Beitrag 07.06.2019, 12:37

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Kursprophet
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@ Ladon
sehr gutes Posting smilie_01

( nur das mit dem ``CO2 ist Giftig`` da gehe ich so pauschal nicht mit sorry das sollte man dann doch weit differenzierter betrachten um Missverständnisse zu vermeiden https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid )
Zuletzt geändert von Kursprophet am 07.06.2019, 13:21, insgesamt 5-mal geändert.

Beitrag 07.06.2019, 13:03

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Kursprophet
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Is nunmal ganz real was dran und ja das kann man übertragen,

sollte man sogar :wink:

Diese Form der Betriebsblindheit ist das erste woran man etwas ändern sollte bevor man sich zb unaufgefordert in den Bundestag legt 8)

just my 5 Cent
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Beitrag 07.06.2019, 13:23

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Sapnovela
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Gladius hat geschrieben:
07.06.2019, 05:25
Vielleicht solltet ihr euch auf ein gemeinsames Bezugssystem einigen.
1 Dollar Gold mag eine gute CO2-Bilanz haben aber wie siehts mit 1 g Gold aus? Deshalb glaube ich, dass ihr einfach aneinander vorbei streitet.
Das Bezugssystem auf den Wert von Gold festzulegen ist schon ein wenig schräg, denn dann ändert sich die CO2-Bilanz von Gold ständig... ohne dass an den Abbaumethoden was geändert wird. Klar macht die zitierte Studie bei dem Autor genau das und erhebt die abgeleitete Größe "Wert" zu einem Bezugspunkt, da man mit einem großen Divisor (Menge in Unzen mal Dollar pro Unze) die CO2-Relevanz niedrig rechnen kann.

Das ist in etwa so, als würde man den CO2-Ausstoß eines Autos nicht in Relation zur gefahrenen Strecke, sondern
in Relation zu den Spritpreisen setzen. Damit ist der 500 PS SUV in Katar im Grunde eine Öko-Karre.
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Beitrag 07.06.2019, 16:06

kribelboble
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Ein Deutscher erzeugt im Schnitt ca. 11 Tonnen CO2 pro Jahr. Ein Inder ca. 2.5 Tonnen. (ca. Werte).
Da es aber 1.4 Milliarden Inder gibt erzeugt Indien viel mehr CO2 als wir Deutsche. Somit ist Deutschland ja viel Umweltfreundlicher als die Indien in bezug auf Co2. .... hä?.... War das nicht auch der Vergleich zwischen Stahl und Gold.
Bei meinem gewählten Beispiel fällt es plötzlich auf dass man so nicht argumentieren darf. Bei Gold und Stahl soll es aber plötzlich ein Argument sein, daß die Goldproduktion nicht problematisch sein soll.

Beitrag 08.06.2019, 05:30

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Kursprophet
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:roll: zwecklos smilie_04

---------------------------

Aber hier gute Nachrichten smilie_02
https://www.der-postillon.com/2019/06/ber-oeko.html

Beitrag 09.06.2019, 06:26

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goldmoney
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Sapnovela hat geschrieben:
06.06.2019, 08:00

DIe Franzosen haben auch eine völlig andere Protest-Kultur... in D ist nie ein König exekutiert worden.
Was soll mir das jetzt sagen?

Sapnovela hat geschrieben:
Steuer- und Abgabenlast sind auch ohne CO2-Steuern auf Rekordhoch,....

Wenn es irgendwann eine Steuererform in Richtung CO2 gibt, die fossilie Energieträger wie Öl, Gas & Co stärker besteuert und wir dann weniger verbrauchen, überweisen wir am Ende auch weniger Geld z.B. an die Golf-Staaten. Soll mir Recht sein.
Da liegt der Hund begraben. Deshalb wird es niemals eine reine CO2 Steuer kommen! Denn sie würde tatsächlich den CO2 Ausstoß gleichmäßig versteuern.

Wie man hier sieht:

https://p5.focus.de/img/fotos/origs8732 ... ktoren.jpg

...ist allen voran die Energiewirtschaft aber die Wirtschaft insgesamt für den meisten CO2 Ausstoß verantwortlich.

Also wird man immer präferieren, dass manche von dem Ausstoß von CO2 ausgeschlossen werden, andere (Klientel) aber nicht.

Deshalb wird der Privatmann kein Benziner mehr fahren dürfen oder Diesel und stattdessen sich ein (teueres) Elektroauto kaufen müssen. Auch wird er nicht mehr mit Öl oder Gas heizen dürfen und sich deshalb eine teure Pelletheizung oder PV/Solaranlage oder sonstiges kaufen müssen. Weiterhin werden aber Kraftwerke Kohle und Diesel verheizen um Energie zu erzeugen und satte Gewinne ein zu streichen. Wo bleibt dann überhaupt die CO2 Einsparung?

Auch heute zahlt die Industrie viel weniger für Strom als der Privatmann. Ein Blinder kann erkennen, wohin das führt. Die Zusatz Besteuerung der privaten Haushalte die, wie man im Bild sieht, für nur knapp 10% des CO2 ausstoßes verantwortlich sind.


@Ladon, die Analogie mit dem Straftäter passt überhaupt nicht.

Wenn jemand eine Straftat begeht und das angezeigt bzw bekannt wird, kommt er ins Gefängnis. China, Indien USA ballern CO2 ungeniert obwohl alle wissen es.

Hier geht es darum, manche von günstigen Ressourcen abzuhalten, während andere davon profitieren sollen. Darum ging es immer in der Politik.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 09.06.2019, 13:08

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Kursprophet
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zum Übergeordneten Topic
mal etwas sarkastischer Humor
der zugleich aber auch pragmatisches Kalkül beinhaltet

ca Min 1-13

https://www.youtube.com/watch?v=nYB-9-WDYrk&t=267s

Beitrag 09.06.2019, 18:40

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Sapnovela
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goldmoney hat geschrieben:
09.06.2019, 06:26
Sapnovela hat geschrieben:
06.06.2019, 08:00

DIe Franzosen haben auch eine völlig andere Protest-Kultur... in D ist nie ein König exekutiert worden.
Was soll mir das jetzt sagen?
Heißt, dass die Franzosen irgendwann die Schnauze voll haben und reagieren, in Deutschland kannst Du darauf lange warten.
goldmoney hat geschrieben:
09.06.2019, 06:26
Sapnovela hat geschrieben:
Steuer- und Abgabenlast sind auch ohne CO2-Steuern auf Rekordhoch,....

Wenn es irgendwann eine Steuererform in Richtung CO2 gibt, die fossilie Energieträger wie Öl, Gas & Co stärker besteuert und wir dann weniger verbrauchen, überweisen wir am Ende auch weniger Geld z.B. an die Golf-Staaten. Soll mir Recht sein.
Da liegt der Hund begraben. Deshalb wird es niemals eine reine CO2 Steuer kommen! Denn sie würde tatsächlich den CO2 Ausstoß gleichmäßig versteuern.

Wie man hier sieht:

https://p5.focus.de/img/fotos/origs8732 ... ktoren.jpg

...ist allen voran die Energiewirtschaft aber die Wirtschaft insgesamt für den meisten CO2 Ausstoß verantwortlich.

Also wird man immer präferieren, dass manche von dem Ausstoß von CO2 ausgeschlossen werden, andere (Klientel) aber nicht.

Deshalb wird der Privatmann kein Benziner mehr fahren dürfen oder Diesel und stattdessen sich ein (teueres) Elektroauto kaufen müssen. Auch wird er nicht mehr mit Öl oder Gas heizen dürfen und sich deshalb eine teure Pelletheizung oder PV/Solaranlage oder sonstiges kaufen müssen. Weiterhin werden aber Kraftwerke Kohle und Diesel verheizen um Energie zu erzeugen und satte Gewinne ein zu streichen. Wo bleibt dann überhaupt die CO2 Einsparung?

Auch heute zahlt die Industrie viel weniger für Strom als der Privatmann. Ein Blinder kann erkennen, wohin das führt. Die Zusatz Besteuerung der privaten Haushalte die, wie man im Bild sieht, für nur knapp 10% des CO2 ausstoßes verantwortlich sind.
Ich weiß jetzt nicht, ob Du die Debatten der letzten Monate verfolgt hast, aber für die Kohle wird es in der Stromerzeugung in den nächsten Jahren sehr schnell sehr eng werden.
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Beitrag 10.06.2019, 01:22

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Kursprophet
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Beitrag 10.06.2019, 07:58

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goldmoney
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Warum Grüne nicht rechnen können dürfen.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-06/ ... ionshandel

Es scheint nicht mehr geheim bleiben zu können, selbst in den Mainstream-Medien nicht, dass der CO2 Ausstoß nicht in einem oder wenigen Ländern reduziert werden kann. Siehe da, man erkennt sogar an, dass das Abschalten der Kohlekraftwerke in Deutschland gar nichts bringt. Alle Achtung schon mal für diese Erkenntnis! Doch ist das ein Beweis dafür, dass man anfängt zu denken und zu rechnen? Weit gefehlt. Es geht darum, ein CO2 Steuer einzuführen. Natürlich wird gesagt, dass man mit Frankreich und Holland vorprechen müsste, weil das schon reichen würde. Ich weiß nicht, ob irgendjemand die Franzosen oder die Holländer gefragt hat. Ich habe starke Zweifel. Egal, dann startet Deutschland halt alleine, was solls. Nach den Atomkraftwerken werden auch die Kohlekraftwerke abgeschaltet und der Michel darf den höchsten Strompreis auf der Welt bezahlen. Es ist doch scheißegal, dass sein Strom dann trotzdem aus einem Atom- oder Kohlekraftwerken eben aus einem benachbarten Ausland kommt. Hauptsache die Politik hat die CO2 Steuer eingeführt.

Eigentlich ging es doch um die CO2 Ausstoß Reduzierung, oder etwa nicht?

https://lfu.brandenburg.de/cms/detail.p ... .523833.de

Wie im obig Link zu sehen, sollte man ganz anders an die Sache rangehen.

Strom produziert weit mehr CO2 Ausstoß als Benzin und noch mehr als Gas!

Ach ja, wenn durch diese Steuerbelastung die Lebenshaltungskosten noch mehr steigen, gibt es gleich ein Paar Tipps parat:

https://www.fr.de/wirtschaft/klimawande ... 08180.html

Einfach Kartoffel statt Fleisch essen (sich), im Winter einen dicken secondhand Pulli anziehen und die Heizung abdrehen und natürlich mit dem Fahrrad oder Bus und Bahn in die Arbeit fahren. Mao wäre stolz auf uns, lebte er noch.


Stupid Germans ist kein Klischee.....
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 10.06.2019, 16:10

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Kursprophet
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Bundestag 28.11.2018
Pro.Dr. Lüdecke

https://www.youtube.com/watch?v=Qqg9-G8LNvU
Zuletzt geändert von Kursprophet am 10.06.2019, 17:34, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 10.06.2019, 16:42

saho111
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Unabhängig davon wie hoch der Einfluss des Menschen auf das Klima ist, stellt sich für mich die Frage, ob wir in D den Wohlstand aufgeben wollen während andere Nationen sich in Wirklichkeit einen Dreck darum kümmern. Die aufstrebenden Staaten wollen den gleichen Lebensstandard erreichen wie wir ihn haben. Ich sehe große finanzielle Probleme in Zukunft auf D zukommen, falls die Klimaaktivisten in der Politik immer mehr Gehör finden.

Beitrag 11.06.2019, 09:41

kribelboble
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Da gebe ich dir Recht. Die Menschen in den jetzt ärmeren Staaten kann man moralisch nicht dazu verdonnern CO2-sparsam weit zu leben, wenn es die reichen Staaten nicht vormachen.
Wir haben die Wissenschaftler, den Umsatz, den Wohlstand vorhandene Dinge in Richtung "grün" zu entwickeln.
Wir (die erste Welt) müssen mit dem Maße wie wir die Recoucen der Welt "verbrauchen" voranschreiten, damit die dritte Welt nicht unser Niveau der Umweltzerstörung erreicht.
Und nur mal als Denkanstoß: Es wird geschätzt (ja nur geschätzt) daß bei einem Szenario in dem das 2-Grad-Ziel deutlich überschritten wird sich auf der Erde bis zu einer Milliarde Menschen infolge des Klimawandels in Bewegung setzten müssen.

Und natürlich erscheint es widersinnig wenn Deutschland seine Kohlevorräte spätestens in 20 Jahren in der Erde lässt und z.B. das benachtbarte Polen mit der geschätzten 200 Jahren Kohlereserve noch weiter plant.
Aber irgendwer muss anfangen - und als Exportweltmeister kann man nicht sagen daß die teilweise "grüne" Politik tatsächlich geschadet hat.
(und PS: die Reduktion von CO2 von Deutschland ist fast ausschließlich der Abwicklung der "abgefrackter" DDR- Wirtschaft zu verdanken, die Inneffizient, Umweltzerstörend nicht wirtschaftlich betreibbar abgewickelt wurde.

Beitrag 11.06.2019, 13:01

puffi
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WOW Boble,

Mit deinem letzten Satz haste manchen hier aber gewaltig auf die Füße getreten........ smilie_01

Beitrag 11.06.2019, 17:43

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es wird geschätzt (ja nur geschätzt)
das all die hüpschen Prognoseberechnungen Bullshi* sind und Bullshi* bleiben
8)

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und die Grüne Politik hat unfassbar und nachhaltig geschadet , man denke nur mal dran was in den Frühen 10ner unter Rot Grün alles seinen Anfang nahm wie zb auch alles aus der Agenda 20/10 smilie_04

Ich wünsche mir das all diese Deutschlandfeinde und Deutschlandhasser unser schönes Land einfach verlassen und auch nie wieder kommen würden , bitte geht und missioniert euren grünversifften und struzdoofen Gutmenschenwahn doch mal zb in islamische geprägten Ländern denn da werdet ihr wahrscheinlich auf ganz offene Arme stoßen ihr Gipsköppe ! :evil:

Da schäme ich mich als Frosch ja glatt für meine Hautfarbe :?
Zuletzt geändert von Kursprophet am 12.06.2019, 02:32, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 11.06.2019, 18:47

puffi
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Ich wünsche mir das all diese Deutschlandfeinde und Deutschlandhasser unser schönes Land einfach verlassen und auch nie wieder kommen würden , bitte geht und missioniert euren grünversifften und struzdoofen Gutmenschenwahn doch mal zb in islamische geprägten Ländern denn da werdet ihr wahrscheinlich auf ganz offene Arme stoßen ihr Gipsköppe ! :evil:
Dipsomanie?

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