[Goldverkauf] Erfahrung mit Exoten

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

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Beitrag 29.10.2019, 17:51

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Treuhand
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Hallo,

wie verkaufen sich in Deutschland eigentlich „Exoten“, wenn man das so nennen kann, wie Buffalo, Libertad oder Tscherwonetz?

Hattet ihr schon mal Probleme, dass Händler die gar nicht annehmen wollten?
Ist Materialpreis immer drin?

Gruß und dank
Von der Treuhand

Beitrag 29.10.2019, 17:56

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lifesgood
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Du findest hier auf der Startseite auch die Händlerankaufspreise für die von Dir genannten Münzen.

Sind IMHO alles keine "Exoten" und die Ankaufspreise (laut Startseite Gold.de) liegen alle geringfügig über Spotpreis.

lifesgood

Beitrag 29.10.2019, 18:20

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CARLOZ
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Servus Treuhand
Vorsichtig sein, speziell bei den Tscherwonzen ab 1980. Einen 1982er finde ich schon ewig, auch bei Versteigerungen, nicht. Und vom 1923er will ich gar nicht reden.
Freundlich CARLOZ

Beitrag 29.10.2019, 18:25

Quinar
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Alle genannten Stücke sind im Grunde kommunes Standartgold und mitnichten Exoten.

Jüngst selbst einen Semiexoten (1/2 Unze Plättchen Baird+Co) ziemlich genau zum POG gekauft.

Der 23er Tscherwo ist freilich hochselten. Da mag ich gar nicht von "Aufschlägen" schreiben,sondern die Preisgestaltung hätte einen völlig anderen Ansatz.

Beitrag 29.10.2019, 19:57

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CARLOZ
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Teuer ist er schon der 1923er aber selten? Hat ja eine Auflage von 2.750.000 Stück. Wird auch relativ oft auf Auktionen angeboten. Selten ist ein 1982er aus Leningrad mit 28.000Stück aber auch der aus Moskau mit 65.000 Stück ist, wie gesagt, schwer zu finden.
Freundlich CARLOZ

Beitrag 29.10.2019, 20:22

Quinar
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Ursprüngliche Auflage des Chervo war 1923 sogar noch etwas höher.

2.751.000

Bereits 3 Jahrzehnte später dürfte es davon jedoch keine 10% mehr geben haben.


Übrigens deckt sich meine Literaturquelle auch zu den häufigeren 70er Jahre Ausgaben nicht mit den Zahlen von Gold. de

So z.B.

für 77 je 1.000.000 in Moskau und Leningrad und für 78 "nur" 350.000 Moskau.

Welche Angaben nun zutreffen unterziehe ich jetzt aber keiner tieferen Recherche. Im realen Alltag ist es Standartware.

Beitrag 29.10.2019, 20:47

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Treuhand
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Danke für eure Antworten.

Verkauft ihr, wenn nicht privat, online oder beim lokalen Händler?
Und immer klassisch bei mehreren Angebote einholen?

Ich habe zur Zeit zwar nicht vor etwas zu verkaufen, habe aber bammel, im Fall der Fälle dabei Probleme/ Verzögerungen zu bekommen...

Beitrag 29.10.2019, 20:58

Quinar
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Die Innenstadtankäufer... oftmals äußerst problemtisch.

Da werden gerne mal massiv unterpreisige Angebote gemacht und der Preis ins Bodenlose gedrückt. Klar aber auch....ein Händler muß von etwas leben und daß er grundsätzlich etwas weniger zahlt als ein privater Käufer ist normal und selbstvertändlich.

Mach doch einfach mal einen Trockentest in Deiner Gegend wie die dortigen Händler so zahlen. Mußt ja schlußendlich nicht verkaufen.

Im Zweifel über die bekannten Edelmetallhändler welche durchaus faire Ankaufspreise bieten oder eben an Privat.

Einen Verkauf sollte man aber auch keinesfalls erst in der Sekunde ins Auge fassen in welcher der Finger des Gerichtsvollziehers sich auf Deinen Klingelknopf zubewegt. :wink:

Beitrag 29.10.2019, 21:03

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Treuhand
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Okay, klar beim kleinen örtlichen....
Ich wohne in der nähe von Hamburg. Bei denen, die einen online Sop haben, kann man sicherlich auch Lokal mehr erwarten.

Online verkauf hat ja sicherlich so ein Geschmack. Die Ware ist unterwegs und man weiß nicht was einen erwartet...

Beitrag 29.10.2019, 21:14

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CARLOZ
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Ich seh es auch so wie Quinar. Wenn ich was besonderes verkaufe, dann immer privat oder Forum. Standardware auch mal bei der Bank ums Eck oder bei einem Edelmetallhändler in Wien. Goldaufkäufer sind bei uns eher selten.
CARLOZ

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