CORONA: Fake oder nicht?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 19.05.2020, 07:57

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Sapnovela
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Immer wieder lustig hier.

China hat Wuhan am 23. Januar abgeriegelt, da hatte die Stadt ca. 300 (?) Fälle. Gestern hatte Deutschland lt RKI 638, Urlaubsländer wie die Türkeit 1,158, Italien 451, Spanien 469
neue Fälle: https://www.worldometers.info/coronavirus/

Maaß möchte die Grenzen öffnen, Montgomery warnt genau davor
https://www.deutschlandfunk.de/sommerur ... id=1131897
https://www.deutschlandfunk.de/newsblog ... _id=472514

In der Schule bekommen die Kinder nur alle zwei Wochen Unterricht, damit ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann. Im Flugzeug dann in vier Wochen alle wieder kuschelig zusammen. Wie haben es die USA noch mal geschafft in so kurzer Zeit so viele Menschen anzustecken? Siehe hier, direkt vor dem Lockdown
https://www.youtube.com/watch?v=D7WrExsyAD4
https://www.youtube.com/watch?v=EW4MS18_AyM

Wer findet den Fehler?
Da mir von einer echten Fachkraft versichert wurde, dass ich absolut keine Ahnung habe, sollten alle von mir verfassten Posts als das gesehen werden, was sie sind: ironische Auslassungen eines verhinderten Komödianten. smilie_02

Beitrag 19.05.2020, 08:17

sw_trade
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Warum schreibst du keine Mail ans Kanzleramt oder ans Gesundheitsministerium. Die interessieren sich sicherlich brennend dafür....
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 19.05.2020, 09:11

Klecks
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Da muss ich Sapnovela schon Recht geben. Wir hatten bisher strenge und relativ klare Regeln, die ihren Zweck erfüllt haben und jetzt gelockert werden sollen. Doch statt der (notwendigen) Lockerungen werden diese Regeln bis zur völligen Sinnlosigkeit zerfleddert:

- Im Laden muss ich die Maske aufsetzen, auf dem Wochenmarkt oder an der Würstchenbude darf ich meinem Gegenüber ungebremst ins Gesicht rotzen.

- Sportveranstaltungen bleiben weiter verboten. Ausnahme: Bundesligafußball.

- Fußballspiele finden ohne Zuschauer statt, private Feste sind auf maximal 50 Teilnehmer begrenzt aber Demos mit 2.000 Leuten sind erlaubt.

- Einkaufszentren, Gaststätten und Hotels dürfen aufmachen, Kinos bleiben zu.

- Beim Einchecken und an der Sicherheitsschleuse sind 1,50 m Abstand zu wahren. Im Flieger ist dann Gruppenkuscheln auf Tuchfühlung angesagt.

- Schuluntericht findet mit max. halber Klassenstärke statt. Auf dem Weg zur Schule sitzen die Kids mit 150 anderen Leuten im gleichen U-Bahnwaggon.

- Tests bei Verdachtsfällen werden weiterhin nur zögerlich durchgeführt. Antikörpertests nach durchstandener Krankheit dürfen dagegen jetzt vom Hausarzt durchgeführt werden und werden von der Kasse bezahlt wenn der Arzt den Verdacht begründen kann.

Also was jetzt, Hü oder Hott? smilie_08
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 19.05.2020, 09:22

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Sapnovela
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@Klecks

So sehe ich das auch... und "das große Unklare" setzt sich dann durch alle Bereiche der Gesellschaft hinweg fort. Beim einfachen Bürger angefangen über Sicherheitsbehörden bis zu den Gerichten. Was schreibt Haufe gleich dazu?

"Justiz auf unsicherem Terrain
Kuriose und teils widersprüchliche gerichtliche Entscheidungen in kürzester Zeit zeitlicher Abfolge sind ein Indiz dafür, dass die von der Bundesregierung und den Landesregierungen gezeigte Hektik bei Einführung und Lockerung der Corona-Beschränkungen auch an der Justiz nicht spurlos vorübergehen."
https://www.haufe.de/recht/kanzleimanag ... 14352.html

Abgesehen vom etwas holprigen Satzbau, schon getroffen. kurios / widersprüchlich / hektisch = gute Zusammenfassung.
Da mir von einer echten Fachkraft versichert wurde, dass ich absolut keine Ahnung habe, sollten alle von mir verfassten Posts als das gesehen werden, was sie sind: ironische Auslassungen eines verhinderten Komödianten. smilie_02

Beitrag 20.05.2020, 11:55

rcp48
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Klecks hat geschrieben:
19.05.2020, 09:11
Da muss ich Sapnovela schon Recht geben. Wir hatten bisher strenge und relativ klare Regeln, die ihren Zweck erfüllt haben und jetzt gelockert werden sollen. Doch statt der (notwendigen) Lockerungen werden diese Regeln bis zur völligen Sinnlosigkeit zerfleddert:

- Im Laden muss ich die Maske aufsetzen, auf dem Wochenmarkt oder an der Würstchenbude darf ich meinem Gegenüber ungebremst ins Gesicht rotzen.

- Sportveranstaltungen bleiben weiter verboten. Ausnahme: Bundesligafußball.

- Fußballspiele finden ohne Zuschauer statt, private Feste sind auf maximal 50 Teilnehmer begrenzt aber Demos mit 2.000 Leuten sind erlaubt.

- Einkaufszentren, Gaststätten und Hotels dürfen aufmachen, Kinos bleiben zu.

- Beim Einchecken und an der Sicherheitsschleuse sind 1,50 m Abstand zu wahren. Im Flieger ist dann Gruppenkuscheln auf Tuchfühlung angesagt.

- Schuluntericht findet mit max. halber Klassenstärke statt. Auf dem Weg zur Schule sitzen die Kids mit 150 anderen Leuten im gleichen U-Bahnwaggon.

- Tests bei Verdachtsfällen werden weiterhin nur zögerlich durchgeführt. Antikörpertests nach durchstandener Krankheit dürfen dagegen jetzt vom Hausarzt durchgeführt werden und werden von der Kasse bezahlt wenn der Arzt den Verdacht begründen kann.

Also was jetzt, Hü oder Hott? smilie_08
So wie es bei mir ankommt.....

Die am meisten schreien bekommen am meisten Freiheiten...

Naja ich hab mal gelernt.. du hast einen Unfall mit 6 Beteiligten und davon schreien 4 wie am Spieß.... und die anderen zwei schreien nicht... erst zu denen gehen die nicht schreien... vielleicht können die gar nicht mehr schreien.

Bei uns ist es so... die am meisten schreien und auf sich aufmerksam machen bekommen das meiste.

Beitrag 20.05.2020, 12:26

Gladius
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hmm,...interessante Sichtweise. Frägt sich wer grade am wenigsten schreit.
Mir würden Eltern und Schüler einfallen, da hört man wenig. Dabei ist das wahrscheinlich eine der Gruppen, die das Ganze grad mit am meisten trifft.

Beitrag 20.05.2020, 13:10

rcp48
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Gladius hat geschrieben:
20.05.2020, 12:26
hmm,...interessante Sichtweise. Frägt sich wer grade am wenigsten schreit.
Mir würden Eltern und Schüler einfallen, da hört man wenig. Dabei ist das wahrscheinlich eine der Gruppen, die das Ganze grad mit am meisten trifft.
smilie_01 smilie_01 smilie_01

Naja das hab ich im Rettungssanitäterlehrgang gelernt... Der nicht mehr schreit kann vielleicht nicht mehr schreien und sollte daher zuerst "besichtigt" werden.

Ah.. da hat jemand was gemerkt... :-)
Ja da kann ich ein Lied von singen... Wir haben keine Zeit zu schreien.
Versuch mal zwei Kinder mit 11 und 13 davon zu überzeugen das Zuhausebleiben nichts mit Ferien zu tun hat. :roll
Dazu Arbeit.. meine Frau um 30% mehr da sie Apothekerin ist und sie im Schichtbetrieb arbeiten damit die Apotheke nicht ausfällt. Ich kann wenigstens 3 Tage die Woche Homeoffice machen sonst würd es gar nicht gehen.. Die Tage die meine Frau arbeitet.
Gleichzeitig sind alle Kinder Zuhause. Keine Betreuung durch die Großeltern oder Nachmittagsbetreuung. Essen soll auch auf den Tisch. Mehr Waschen Putzen Kochen... Kinder sollen was für die Schule tun..... Latein Vokabeln. Englisch Vokabeln, Mathe... Die Online Schule ist zwar gut aber nicht soo gut wie richtige Schule. Unsere Lehrer reisen sich gerade den Arsch auf damit die Kinder nicht ein Jahr verlieren.

Kurzum wir sind im Dauerstress...

Nächste Woche ist wieder Schule für die Kleine... Nachdem ja "so wenig los ist" wurde / wird eine Brücke saniert.
SUPER daher kommen die Kinder zwar zur Schule... aber in die andere Richtung nach Hause nicht mehr. Die müssen abgeholt werden. :-(

Gleichzeitig macht man sich Sorgen.. um den Job... die Eltern.. Großeltern....
Mein bester Freund hatte es mit seiner ganzen Familie. Der Mama ist es super dreckig gegagen... hats aber geschaft / überlebt.
Aufgrund des Zivildienstes als Rettungssanitäter.. (gabs damals noch)... ist man super darüber informiert was gerade so abgeht. Und man fragt sich.. Sagt mal fällt auch nix auf??? Glaubt ihr wirklich das wird gemacht weil ein paar langweilig ist? Das ist NICHT zum spassen.
Wenn man dann noch so hört was im Ausland los ist. (Also nicht die "Presse" sondern Sanitäter der Partnerstadt ) :!:

Anstatt das wir alle an einem Strang ziehen sieht man Leute mit der Maske rumlaufen... unter der Nase...
Das ist genau so als wie wenn ich bei nem Kondom die Spitze abschneid.
Und immer das ... ist ja nicht so schlimm... BEI UNS IST ES NICHT SO SCHLIMM WEIL WIR DOCH NOCH GUT REAGIERT HABEN. Spät zwar aber doch gerade noch hart genug.

Beitrag 20.05.2020, 14:53

Gladius
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Unser Kleiner darf ab 22.06. wieder in die Schule. Dann auch nur jede zweite Woche,...wird spassig das zu managen.

Was ich aber interessant finde sind wieder die verschiedenen Blickwinkel und Erfahrungen. Du bist gut vernetzt in medizinischer Hinsicht und siehst die mehr dramatischen Fälle und hörst davon.
Ich bin hier gut vernetzt und habe nur am Rande von 2 schwereren Fällen was gehört. Trotzdem kann ich davon ausgehen, dass wir hier seit Anfang März (der Vater eines Arbeitskollegen hatte es laut Antikörpertest und Krankheitsbild schon Anfang Februar. Die Frau eines anderen wurde Mitte März positiv getestet) mit Convid-19 durch sind und sich in unserer Abteilung wohl schon jeder damit angesteckt hatte. Alle nur sehr leichte bis gar keine Symptome. Wären die beiden oben genannten und bestätigten Fälle nicht eher zufällig getestet worden, hätte man hier bei uns nicht mal was mitbekommen.

Beitrag 20.05.2020, 17:03

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Igolide
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Bei 80 Millionen Menschen und 2.500 (?) mit dem neuen Corona infizierten, bestätigten Todesfällen ...
ist es nicht unwahrscheinlich "niemanden" zu kennen ...
ich kenne aber auch niemanden der an der Grippe gestorben ist - und die kommt jedes Jahr.

Aber interessant wieviele Leute in den letzten 3 Monaten seltsame schwere Erkrankungen hatten.
Etwa 2/3 der alten (>70) in meinem Umfeld waren schwer krank!
Schon seltsam.

Alle Maßnahmen sind mit heißer nadel gestrickt.
Trotzdem: "Wir" sind für die ganze Welt Vorbild mit dem Umgang.
Schweden hat gezeigt, daß die Leute eben doch nicht ganz von selbst vernünftig sind: 10x höhere mortalität als in den anderen skandinavischen Staaten ...

Wichtig jetzt: Augen auf, damit die Einschränkungen zurückgenommen werden.
Damit alles gut kommuniziert wird (wann, warum, wie lange usw).
So lange aber so öffentlich diskutiert wird, so lange stetig immer wieder korrigiert wird, so lange die Medien derart kritisch hinterfragen, bin ich optimistisch.

Wenn es aber im Herbst wieder richtig losgeht und sich die Corona-Welle mit der Influenza-Welle richtig überschneidet - dann wird es spannend.
Nur die Dummen zweifeln nicht an ihrem Weltbild

Beitrag 20.05.2020, 22:28

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Spätlese
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Igolide hat geschrieben:
20.05.2020, 17:03
Aber interessant wieviele Leute in den letzten 3 Monaten seltsame schwere Erkrankungen hatten.
Etwa 2/3 der alten (>70) in meinem Umfeld waren schwer krank!
Schon seltsam.
Wenn es die heutigen medizinischen Möglichkeiten nicht gäbe, so würden nur wenige das Rentenalter von 67 Jahren erreichen können.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Nieren-, Lungendysfunktionen. Um nur mal die "gängigsten" relevanten Alterserkrankungen zu nennen.
Diese Probleme bekommt fast jeder. Der Eine schon ab 40, der Andere erst ab 60 oder 70.
Früh erkannt ist das kein Problem. Entweder nur medikamentöse Einstellung oder OP mit anschließender medikamentöser Einstellung.
Dem Patienten geht es dann gut. Dieser kann ggf. wieder normal zur Arbeit gehen, Sport treiben oder sonst was. Krank ist er trotzdem, auch im Sinne einer Vorerkrankung.
Es gibt leider auch "Vorerkrankungen" die man seit Geburt in sich trägt. Viele jüngere Menschen, die schwer an Corona erkrankt sind, wussten davon gar nichts. Die, die deswegen verstorben sind wahrscheinlich auch nicht.

Ich denke mal, das wenn Corona wahllos Menschen töten würde, die Bereitschaft zum gesellschaftlichen Zusammenhalt größer wäre.
Da aber hauptsächlich nur gewisse "Risikogruppen" hingerafft werden, so kann die angebliche "Nicht-Risikogruppe" die Fahnen hochziehen und zeigen, wie ein Staat aus rein egoistischen Motiven ausgehöhlt werden kann.
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 21.05.2020, 12:48

Zamszyk
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Ob Fake oder nicht lässt sich nicht gleich beweisen,
aber es gibt kritische Stimmen die zum denken anregen:

https://www.youtube.com/watch?v=GqJQtw1GHzs

smilie_01

Beitrag 21.05.2020, 22:10

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Sapnovela
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Zamszyk hat geschrieben:
21.05.2020, 12:48
Ob Fake oder nicht lässt sich nicht gleich beweisen,
aber es gibt kritische Stimmen die zum denken anregen:

https://www.youtube.com/watch?v=GqJQtw1GHzs

smilie_01
Ich weiß nicht was der raucht... ABER DAVON WILL ICH AUCH WAS smilie_37
Da mir von einer echten Fachkraft versichert wurde, dass ich absolut keine Ahnung habe, sollten alle von mir verfassten Posts als das gesehen werden, was sie sind: ironische Auslassungen eines verhinderten Komödianten. smilie_02

Beitrag 22.05.2020, 10:12

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Sapnovela
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Hoch mal zur Beatmung, diesesmal als Youtube Medizin, nicht als Google Medizin.

In Deutschland werden lt. Monitor 3/4 aller Patienten mit schweren Verläufen von CoVid-19 invasiv intubiert.
Dabei wird empfohlen, dass eine "Intubation durch nicht-invasive Batmung nicht verzögert werden sollte"
Bei Patientienen mit schwerem Sauerstoffmangel "ist vorzugsweise die Intubation und invasive Beatmung anzustreben"
https://www.youtube.com/watch?v=CSpMWJ-z0zk

Was sagen die Ärzte zu Ihren Erfahrungen z.B. in New York?
https://www.youtube.com/watch?v=bp5RMutCNoI

Beatmung bei CoVid-19 für Nicht-Mediziner verständlich erklärt (z.B. Erklärung von Spontanatmung vs. Sauerstoffbehandung vs. Invasive Beatmung)
https://www.youtube.com/watch?v=rX7h_4elosE

Covid-19: Critical Discussion of the Recommendation for Early Intubation - Ist die invasive Beatmung notwendig und was gibt es für Alternativen zur invasiven Beatmung?
https://www.youtube.com/watch?v=QPlEUAVjxV8

Was kann man machen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Patientenverf%C3%BCgung
Da mir von einer echten Fachkraft versichert wurde, dass ich absolut keine Ahnung habe, sollten alle von mir verfassten Posts als das gesehen werden, was sie sind: ironische Auslassungen eines verhinderten Komödianten. smilie_02

Beitrag 22.05.2020, 13:30

sw_trade
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Sehr schön. smilie_01 Da hast du bestimmt richtig viel Zeit investiert, um hier das Know-how anderer zu verlinken.
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 22.05.2020, 18:37

delaboetie
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Registriert: 21.09.2012, 23:04
[quote=Sapnovela post_id=203966 time=1590138734 user_id=4444]
Hoch mal zur Beatmung, diesesmal als Youtube Medizin, nicht als Google Medizin.

In Deutschland werden lt. Monitor 3/4 aller Patienten mit schweren Verläufen von CoVid-19 invasiv intubiert.
Dabei wird empfohlen, dass eine "Intubation durch nicht-invasive Batmung nicht verzögert werden sollte"
Bei Patientienen mit schwerem Sauerstoffmangel "ist vorzugsweise die Intubation und invasive Beatmung anzustreben"
https://www.youtube.com/watch?v=CSpMWJ-z0zk

Was sagen die Ärzte zu Ihren Erfahrungen z.B. in New York?
https://www.youtube.com/watch?v=bp5RMutCNoI

Beatmung bei CoVid-19 für Nicht-Mediziner verständlich erklärt (z.B. Erklärung von Spontanatmung vs. Sauerstoffbehandung vs. Invasive Beatmung)
https://www.youtube.com/watch?v=rX7h_4elosE

Covid-19: Critical Discussion of the Recommendation for Early Intubation - Ist die invasive Beatmung notwendig und was gibt es für Alternativen zur invasiven Beatmung?
https://www.youtube.com/watch?v=QPlEUAVjxV8

Was kann man machen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Patientenverf%C3%BCgung
[/quote]


Meine Güte, was ist denn mit Dir los? Jetzt kuck ich nach ner Woche mal wieder rein und Du bist immer noch am geifern! Hast Du nichts Besseres zu tun?

Das scheint Dich echt zu fuchsen, dass Deinen halb verstandenen YouTube-Interpretationen jemand widerspricht. Immerhin bist Du durch YouTube und google ein besserer Virologe und Epidemiologe als die Leute vom RKI und auch ein besserer Notarzt und Intensivmediziner als jeder Facharzt für Anästhesie.

Und dessen bist Du Dir sicher. Immerhin ist hier Meinungsfreiheit. Und Deine Meinung ist, dass Du ein autodidaktischer Arzt mehrerer Fachdisziplinen bist. Was soll man dazu sagen? Gratuliere. Wie lange würdest Du wohl brauchen um Dir im Netz die Durchführung eines Kaiserschnitts oder der Therapie eines Multiorganversagens anzueignen? Hierzu meine Meinung: Beatmung echt kranker Lungen ist komplexer als ein Kaiserschnitt. Aber wer bin ich schon.

Brauchst Du jetzt ne haarkleine Diskussion über die Indikation zur Intubation, Pathophysiologie der Lunge oder sonstwas? Sorry, aber da hab ich echt keine Zeit dazu. Liest Du hier echt jeden Tag nach? Und suchst Dir Sachen im Internet, die Deine wilden Thesen stützen? Sorry, eine solche Aktivität in diesem Forum kann ich Dir nicht bieten.

Aber falls Du Dich wirklich interessierst und nicht nur "wutbürgerst":

Begonnen hat Deine Kränkung (sorry, ich war nur erstaunt über Dein Selbstbewusstsein in einer sehr komplexen Frage, die Du offensichtlich nur in der angelesenen Theorie kennst) ja mit Deinem Post über die Lungenembolie. Du hast glaube ich (ich kuck da jetzt nicht nochmal nach) die Veränderung der Druckverhältnisse in der Lunge beschrieben wie sie durch die Intubation nun mal werden. Und Du hast die These vertreten, dass eine eiserne Lunge toll wäre. Das ist lustig.

Was Du nicht verstanden zu haben scheinst: Keiner intubiert eine Lungenembolie, wenn es nicht notwendig ist. Es gibt Lungenembolien, die nicht katastrophal sind und dann intubiert die auch keiner.
Andere Lungenembolien sind dramatisch. Schmerzen, Dyspnoe, breite Kammerkomplexe, Sättigung weg, blau, rechter Ventrikel riesig, Druck weg. Quasi sterbend. Dann reanimiert man, intubiert man und lysiert man. Weil man muss, nicht weil man will. Und die Übergänge zwischen diesen Extremen sind fliessend. Deswegen kann man nicht verallgemeinern. Es ist komplex. Und man kann das nicht aus dem Internet lernen.

Dein LE-Post machte klar, dass Du denkst, jemand würde intubiert WEIL er eine LE hat. Das ist falsch. Falsche Voraussetzung. Wenn das so wäre, hättest Du recht damit, dass die Nachteile einer Intubation überwiegen würden bei DEN Patienten, die keine Intubation brauchen. Aber die intubiert ja auch keiner.

Jetzt kannst Du vielleicht aufhören Dich aufzuregen.

Ich hab mir jetzt Deine komischen links nicht angesehen, aber der erste handelt ja von Covid-Lungen. Das ist jetzt wieder was GANZ ANDERES! Beatmung beim ARDS ist SEHR komplex.

Intubieren oder nicht scheint Deine Frage zu sein. Und Du scheinst irgendwie dagegen zu sein. Da kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Die Frage WANN man eine Covid-Lunge intubiert kennt keine einfache Antwort. Jeder Patient ist anders. Zu früh wäre schlecht (da bist Du mit mir evtl. einer Meinung); zu spät ist aber mindestens genauso schlecht.

Deswegen macht Deine Bemühung keinen Sinn versuchen nachzuweisen, dass Ärzte quasi "aus Dummheit" sinnlos intubieren und sich dann wundern, dass es schlecht ausgeht. Man versucht das Beste für den Patienten rauszuholen und dabei könnte es natürlich auch sein, dass die Lehrmeinung sich irgendwann ändert. Das tut sie dauernd. Am Schluss könnte dabei rauskommen, dass man Covid-Lungen erst bei einem sehr niedrigen Horowitz beatmen soll oder auch genau das Gegenteil (oder ganz andere Parameter nimmt). Ich weiß es nicht. Du auch nicht.
Hell is empty-all the devils are here!
Shakespeare

Beitrag 22.05.2020, 21:31

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WOUW !!!! :shock:

Ich denke ebenfalls, das man medizinisch-relevante Aktionen immer auf den Patienten und somit auf den Einzelfall betrachten sollte. Ob Google da hilfreich sein kann würde ich schon verneinen. You-Tube als "unkontrollierte" Meinungsmacher-Maschine" schon mal ganz.
You-Tube liefert bestimmt Beiträge, die auch wissenschaftlich fundiert und richtig sein mögen, aber genauso liefern über diese Plattform auch die "üblen Geister" ihre Sicht der Dinge. Leider ist es für den Laien nicht ersichtlich, was nun fachlich richtig ist oder einfach nur übelste Polemik ist.

Sobald der Sauerstoff-Gas-Austausch der Lunge nicht mehr funktioniert, ist eine invasive Intubation zwar eine Möglichkeit, aber vermutlich mehr palliativer Art. Man versucht´s halt mal, als letztes Mittel der Möglichkeiten.
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 23.05.2020, 05:35

Escudo
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delaboetie hat geschrieben:
22.05.2020, 18:37

Meine Güte, was ist denn mit Dir los? Jetzt kuck ich nach ner Woche mal wieder rein und Du bist immer noch am geifern! Hast Du nichts Besseres zu tun?

Das scheint Dich echt zu fuchsen, dass Deinen halb verstandenen YouTube-Interpretationen jemand widerspricht. Immerhin bist Du durch YouTube und google ein besserer Virologe und Epidemiologe als die Leute vom RKI und auch ein besserer Notarzt und Intensivmediziner als jeder Facharzt für Anästhesie.

Und dessen bist Du Dir sicher. Immerhin ist hier Meinungsfreiheit. Und Deine Meinung ist, dass Du ein autodidaktischer Arzt mehrerer Fachdisziplinen bist. Was soll man dazu sagen? Gratuliere. Wie lange würdest Du wohl brauchen um Dir im Netz die Durchführung eines Kaiserschnitts oder der Therapie eines Multiorganversagens anzueignen? Hierzu meine Meinung: Beatmung echt kranker Lungen ist komplexer als ein Kaiserschnitt. Aber wer bin ich schon.

Brauchst Du jetzt ne haarkleine Diskussion über die Indikation zur Intubation, Pathophysiologie der Lunge oder sonstwas? Sorry, aber da hab ich echt keine Zeit dazu. Liest Du hier echt jeden Tag nach? Und suchst Dir Sachen im Internet, die Deine wilden Thesen stützen? Sorry, eine solche Aktivität in diesem Forum kann ich Dir nicht bieten.

Aber falls Du Dich wirklich interessierst und nicht nur "wutbürgerst":

Begonnen hat Deine Kränkung (sorry, ich war nur erstaunt über Dein Selbstbewusstsein in einer sehr komplexen Frage, die Du offensichtlich nur in der angelesenen Theorie kennst) ja mit Deinem Post über die Lungenembolie. Du hast glaube ich (ich kuck da jetzt nicht nochmal nach) die Veränderung der Druckverhältnisse in der Lunge beschrieben wie sie durch die Intubation nun mal werden. Und Du hast die These vertreten, dass eine eiserne Lunge toll wäre. Das ist lustig.

Was Du nicht verstanden zu haben scheinst: Keiner intubiert eine Lungenembolie, wenn es nicht notwendig ist. Es gibt Lungenembolien, die nicht katastrophal sind und dann intubiert die auch keiner.
Andere Lungenembolien sind dramatisch. Schmerzen, Dyspnoe, breite Kammerkomplexe, Sättigung weg, blau, rechter Ventrikel riesig, Druck weg. Quasi sterbend. Dann reanimiert man, intubiert man und lysiert man. Weil man muss, nicht weil man will. Und die Übergänge zwischen diesen Extremen sind fliessend. Deswegen kann man nicht verallgemeinern. Es ist komplex. Und man kann das nicht aus dem Internet lernen.

Dein LE-Post machte klar, dass Du denkst, jemand würde intubiert WEIL er eine LE hat. Das ist falsch. Falsche Voraussetzung. Wenn das so wäre, hättest Du recht damit, dass die Nachteile einer Intubation überwiegen würden bei DEN Patienten, die keine Intubation brauchen. Aber die intubiert ja auch keiner.

Jetzt kannst Du vielleicht aufhören Dich aufzuregen.

Ich hab mir jetzt Deine komischen links nicht angesehen, aber der erste handelt ja von Covid-Lungen. Das ist jetzt wieder was GANZ ANDERES! Beatmung beim ARDS ist SEHR komplex.

Intubieren oder nicht scheint Deine Frage zu sein. Und Du scheinst irgendwie dagegen zu sein. Da kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Die Frage WANN man eine Covid-Lunge intubiert kennt keine einfache Antwort. Jeder Patient ist anders. Zu früh wäre schlecht (da bist Du mit mir evtl. einer Meinung); zu spät ist aber mindestens genauso schlecht.

Deswegen macht Deine Bemühung keinen Sinn versuchen nachzuweisen, dass Ärzte quasi "aus Dummheit" sinnlos intubieren und sich dann wundern, dass es schlecht ausgeht. Man versucht das Beste für den Patienten rauszuholen und dabei könnte es natürlich auch sein, dass die Lehrmeinung sich irgendwann ändert. Das tut sie dauernd. Am Schluss könnte dabei rauskommen, dass man Covid-Lungen erst bei einem sehr niedrigen Horowitz beatmen soll oder auch genau das Gegenteil (oder ganz andere Parameter nimmt). Ich weiß es nicht. Du auch nicht.
Dein Beitrag wäre ohne diesen Level an persönlicher Beileidigung irgendwie lesenswerter. Das Thema ist schon interessant. Es ist eine neue Krankheit und auch ich möchte gerne verstehen, was Ärzte mit Patienten machen.

Die verlinkten Beiträge fand ich gar nicht so uninteressant, besonders die beiden vom Krankenhaus in Moers. Dr. Voshaar leitet die dortige Lungenklinik und scheint schon zu wissen, worüber er spricht.
Mit Gold ist jede Festung zu erobern.

Beitrag 23.05.2020, 12:00

sw_trade
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Es ist allerdings ein gewaltiger Unterschied, ob man selbst in bestimmten Bereichen über fundiertes Fachwissen verfügt oder lediglich auf das Wissen anderer verweist und damit versucht andere (ins. aus diesem Bereich) zu disqualifizieren. Und das ist ja hier ganz offensichtlich der Fall.

Vielleicht sollte man mal einen Thread über die Gravitationskräfte zwischen Erde und Sonne und den damit einhergehenden Problemen im Rahmen der Triebwerkskonstruktion erstellen. Da sind bestimmt auch wieder einige Experten ganz weit vorne mit dabei.

Und die Reaktion von dela ist mehr als nachvollziehbar, angesichts der zugrundeliegenden Kommunikation sogar zielgruppenadäquat.
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 23.05.2020, 12:25

Escudo
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sw_trade hat geschrieben:
23.05.2020, 12:00
Es ist allerdings ein gewaltiger Unterschied, ob man selbst in bestimmten Bereichen über fundiertes Fachwissen verfügt oder lediglich auf das Wissen anderer verweist und damit versucht andere (ins. aus diesem Bereich) zu disqualifizieren. Und das ist ja hier ganz offensichtlich der Fall.
Wenn es jemanden gibt, der hier systematisch Jagd auf jemanden macht, dann bist Du es. Seitenweise... Klickt man durch Deine alten Posts, ist dies kein neues Verhaltensmuster. Indiana Jones, Irres Ding, Du richtest gerne über andere.

Ok, überlassen wir Jura den Juristen, Medizin den Medizinern und Religion den Pharisäern. Kann das persönliche jetzt wieder weg? Der Faden heißt ja schließlich nicht "meine psychischen Problem wegen Corona".
Mit Gold ist jede Festung zu erobern.

Beitrag 23.05.2020, 14:40

Klecks
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sw_trade hat geschrieben:
23.05.2020, 12:00
Es ist allerdings ein gewaltiger Unterschied, ob man selbst in bestimmten Bereichen über fundiertes Fachwissen verfügt oder lediglich auf das Wissen anderer verweist und damit versucht andere (ins. aus diesem Bereich) zu disqualifizieren. Und das ist ja hier ganz offensichtlich der Fall.
Ich kann aus Sapnovelas Post weder einen persönlichen Angriff noch den Versuch einer Disqualifikation herauslesen.

Dass du Jurist bist, hast du mittlerweile mehr als oft und deutlich genug heraushängen lassen. Gerade als solcher sollte dir allerdings ganz besonders bewusst sein: Dein Gegenüber ist verantwortlich für das, was er sagt, nicht für das, was andere zu verstehen glauben.

Wenn du so mit deinen persönlichen Befindlichkeiten zu einer sachlichen Äusserung vor Gericht ziehst wie du hier im Forum agierst, kannst du kein besonders erfolgreicher Jurist sein. Insgesamt scheinst du mir zu jener Gattung gehören, die Mediziner so gerade noch auf Augenhöhe gelten lassen, alle anderen jedoch als kognitiv minderbegabt und unwissend betrachtet. Ein extrem schwerer Fehler.

1. können auch Fachleute falsch liegen, insbesondere wenn es um Themen geht, die nicht zu ihrem Schwerpunkt gehören. Damit es keine Missverständnisse gibt: Dies ist eine allgemeine Feststellung, ausdrücklich ohne jeden Bezug zu bestimmten Posts oder Personen!
2. Der Begriff "Laie" bedeutet nur, dass jemand keine Ausbildung in einem bestimmten Bereich hat. Deshalb muss er nicht ahnungslos sein. So mancher Laie verfügt über spezielle Fachkenntnisse und Fertigkeiten, mit denen er die meisten Experten in den Schatten stellt. Auch dies ist eine allgemeine Feststellung, ausdrücklich ohne jeden Bezug zu bestimmten Posts oder Personen!
3. Nach meinen persönlichen Erfahrungen stehen Arroganz und Kompetenz immer umgekehrt proportional zueinander. Von dieser Konstante habe ich zeitlebens keine einzige Ausnahme erlebt.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

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