Wie viel Geld in Edelmetalle anlegen?

Hier können Mitglieder sich gegenseitig helfen, bzw. ihre Erfahrungen und Meinungen zu Grundsatzfragen posten.

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Antworten

Beitrag 24.06.2017, 12:58

heppus123
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 197
Registriert: 31.05.2017, 12:22
Wohnort: Sachsen
Kann mich Kontrast nur anschließen und glaub das Thema hier lautet: Wie viel Geld in Edelmetalle anlegen?, oder war´s doch was mit ETF´s??? smilie_03

smilie_21
ford ( Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, die Farbe muss nur Schwarz sein.)

Beitrag 26.06.2017, 00:46

Benutzeravatar
Peter L
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 70
Registriert: 17.01.2017, 02:43
heppus123 hat geschrieben:Kann mich Kontrast nur anschließen und glaub das Thema hier lautet: Wie viel Geld in Edelmetalle anlegen?, oder war´s doch was mit ETF´s??? smilie_03

smilie_21
Auch andere Möglichkeiten der Geldanlage - neben dem von Edelmetallen - sind in einem Edelmetall-Forum durchaus von Interesse.
Es wird immer wieder auf eine Diversifikation seines Vermögens hingewiesen. Da gehört es eben auch dazu, dass man sein Geld nicht nur in eine Anlageart investiert. Dazu muss ich die verschiedenen Anlegeformen aber auch kennen.
Gerade die Form der Aktienanlage in Form von ETFs ist noch relativ neu und - wie man hier im Forum merkt - von einigen noch mit reichlich Argwohn betrachtet. Da schadet es sicherlich nicht, wenn ein paar Hinweise zur Aufklärung gegeben werden.
Evtl. besser noch in einem eigenen Faden.

Um wieder mehr zum Ursprungsthema zurückzukehren.
Wie viel Geld ich in Edelmetalle anlegen soll, kann man pauschal kaum sagen. Dies ist von Anlagetyp zu Anlagetyp oft unterschiedlich.

Grundsätzlich heißt es, dass ca. 10 % des Vermögens in Edelmetalle investiert werden soll.

Aber es kommt bei jedem auch darauf an, wie viel Geld er bereits in andere Anlageformen investiert hat.
Wenn jemand in seiner Lebensphase gerade eine Immobilie zur Eigennutzung erworben hat, wird gleichzeitig kaum noch das Geld für eine 10-prozentige Anlage in Edelmetalle übrig haben.
Im Laufe der Zeit sollte man aber zumindest versuchen eine Aufteilung seines Kapitals in Immobilien, Aktien (ggf. auch andere Sachwerte), Anleihen, Rohstoffe und schnell verfügbares Vermögen - also ausreichend Cash - zu erreichen.

Beitrag 26.06.2017, 08:13

Goldsegen
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 79
Registriert: 04.12.2016, 12:49
Zunächst muss man/frau erst einmal überhaupt ca 10% des verfügbaren Nettos sparen, um ein "Vermögen" zu erlangen.
Und davon dann 10% in EM.
Bei einem Durschnittsverdienst dauert es ewig, bis man ein goldiges Ünzlein sein eigen nennen darf. Bei Silber ist das natürlich anders.

So, dann kommen 10% in Aktien, 10% in Rohstoffe (in welcher Form? Voller Spritkanister im Keller?), 10% bar bzw schnell verfügbar und wie weiter?

Immobilie lasse ich in dieser Rechnung/Aufzählung mal außen vor.

Jemand, der vor der Rente steht, hat im Idealfall eine (selbst genutzte) Immobilie. Weiterhin vielleicht ein paar Aktien und nen vollen Öltank und ein Sparbuch.
Angenommen, er hat noch kein EM, dann würde er sich derzeit recht teuer einkaufen.

Sollte er das nun trotzdem machen oder lieber lassen?
Gold zu haben hätt ich gern, doch ists für mich noch viel zu fern...

Beitrag 26.06.2017, 10:10

kontrast
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 85
Registriert: 22.01.2017, 20:27
Wohnort: Netz22
Ich gehe jetzt mal von 10 % in Edelmetalle investieren aus.
Die meisten haben wenns hoch kommt 10.000 Mücken auf ein Sparbuch deponiert.
1000 Euro in Edelmetalle investiert, wie können diese dann helfen?
Diese Rechnung ist absolut daneben, wenn schon in Edelmetalle dann mit einem Ziel und auch nicht nur 10 % vom ersparten.
Von 10.000 Euro wird sicherlich keiner auf die Idee kommen auch noch in Papiere zu investieren.
Mann sollte sich die Frage stellen bei diesen 10.000 Euro, brauche ich das Geld in den nächsten Jahren oder nicht.
Ich würde dann sagen wenn es frei stünde mir davon 7 Oz Gold zu kaufen, das wären dann wohl eher 80 % des Geldes angelegt.
Mit so geringer kohle in zu viele Anlageformen zu gehen bringt herzlich wenig weil zu viele Nebenkosten zu zahlen wären. Dann doch lieber in Gold und das dann richtig.
Also ist diese Faustformel fürn A. es sei denn man hat einige 100.000 Euro zu Verfügung, dann könnte es Sinn machen,in mehrere Anlagenformen zu schichten.
Wobei ich mir lieber dafür einige 1 Kg Barren kaufen würde und immer alles am Mann tragen kann und jederzeit beim Verkauf mal für ein 1 Kg Stück einige Tausend Euro durch den Verkauf mitnehmen Kann. Auf 1 Jahr gesehen hat man schon die Möglichkeit mehrere male einige Tausend an Gewinn für das Kilo mit zu nehmen.100 Euro in Goldpreisanstieg macht dann mal satte 3200 Gewinn auf 1 Kilo aus. Das Geld musste mit Papiere erst mal rein hohlen, vor allem so unkompliziert.

Beitrag 26.06.2017, 10:47

rapi
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 396
Registriert: 26.06.2010, 16:28
.....bringe mal 1 Kg Gold an den Mann. Glaube das es schwierig wird.
Freundliche Grüße

Beitrag 26.06.2017, 10:48

heppus123
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 197
Registriert: 31.05.2017, 12:22
Wohnort: Sachsen
Zur Zeit kann man ja auch wieder Gold und Silber kaufen, viel billiger wird es meines Erachtens nicht werden. Kann mich ,,Kontrast" nur anschließen 10 000 Euronen sollte man konzentriert anlegen und da ist Gold das Beste, keine Steuern und geringe Aufschläge.
Ich persönlich werd mir jetzt noch paar Unzen Silber einsperren und den Goldpreis beobachten, denk bei 1100€ per Oz kann man zuschlagen. smilie_23
ford ( Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, die Farbe muss nur Schwarz sein.)

Beitrag 26.06.2017, 11:49

kribelboble
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 224
Registriert: 11.09.2014, 13:47
Meine Meinung ist:
Bevor in Gold investiert wird, so meine Meinung sollten alle Schulden getilgt, ein Tagesgelkonto soweit aufgefüllt werden dass es z.B. zum nächsten Auto-/Kühlschrank-/Küche-/Renovierungskauf reicht und auch einige Wertpapiere bespart wurden.
Gold ist außer für Schmuck, so meine Meinung nur etwas für Geld was man absolut nicht braucht aber in sichere Sachwerte umwandeln will.
Wenn ich also "nur" 10000Euro anlegen sollte, dann würde ich obige Punkte beachten.
Für mich ist Gold ein Aufbewahrungsmittel von vollkommen überflüssigem Geld, von dem ich mir erhoffe ohne Abstriche meiner Lebensqualität diese zu vererben oder eben im Notfall - und nur dann - dieses im Alter wieder zu verkaufen.

Beitrag 26.06.2017, 13:26

heppus123
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 197
Registriert: 31.05.2017, 12:22
Wohnort: Sachsen
Vollkommen Deiner Meinung ,,kribbelboble", nur Geld in EM anlegen, das mittel- bis langfristig nicht benötigt wird ! smilie_01

So als eiserne Reserve und die Stückelung bei Gold nicht über 1 Oz, so mach ich es jedenfalls. :wink:
ford ( Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, die Farbe muss nur Schwarz sein.)

Beitrag 26.06.2017, 14:42

lotharM13
1 Unze Mitglied
Beiträge: 12
Registriert: 04.05.2016, 20:21
Hallo zusammen smilie_24

Ab welchem Betrag hat man genug Cash um in Edelmetalle zu investieren????

Immobilie ...Auto..abgezahlt.Ansonsten auch keine Schulden...

Wieviel brauche ich jetzt auf dem Tagesgeldkonto???als Notorischen???

10000€...20000€...oder etwa 30000€???

Wie steht ihr dazu??Eure Meinung würde mich wirklich interessieren.

Viele Grüße smilie_24

Beitrag 26.06.2017, 14:44

lotharM13
1 Unze Mitglied
Beiträge: 12
Registriert: 04.05.2016, 20:21
Hallo nochmal smilie_21

Es sollte Notgroschen heißen.. smilie_21

Beitrag 26.06.2017, 15:00

Marek
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 250
Registriert: 25.08.2013, 19:15
Hallo,

das hängt vom Lebensstil und den Umständen ab?

Wenn ich davon ausgehen muss das mein Dach undicht wird
und mein geliebter Porsche demnächst verreckt und die Heizung auch schon 30 Jahre alt ist
und die "Madame" tendenziell kaufsüchtig dann reichen auch 30.000 € als Notgroschen nicht.

Wer das alles nicht hat braucht evtl. nur 5 Mille, wenn ständig neues Geld reinkommt?!

Liebe Grüße
Marek

Beitrag 26.06.2017, 15:17

heppus123
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 197
Registriert: 31.05.2017, 12:22
Wohnort: Sachsen
Wenn man ein paar Aktien- oder Immobilienfonds oder ähnliches hat,die sich schnell umrubeln lassen, sollten 10 - 15 000 € als Notgroschen reichen. Persönlich bin ich der Meinung nicht mehr als 30 % seines Zusammengegeizten in EM anzulegen. smilie_07
ford ( Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, die Farbe muss nur Schwarz sein.)

Beitrag 26.06.2017, 20:48

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2376
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
rapi hat geschrieben:.....bringe mal 1 Kg Gold an den Mann. Glaube das es schwierig wird.
Freundliche Grüße
1 kg Gold zu verkaufen ist eine denkbar leichte Aufgabe. Dazu braucht man unter Umständen nicht mal das Haus verlassen. Online an einen der namhaften online-Händler verkaufen und die lassen teilweise sogar mit Werttransport abholen.

Alternativ kann man den Barren auch hinbringen, dann hat man die Wahl ob man die Kohle bar mitnehmen oder überwiesen haben möchte.

Ansonsten viele interessante Ansätze hier:

Ich schließe mich der Meinung an, dass man sich zuerst schuldenfrei machen sollte und ein gewisses Polster haben sollte.

Die Höhe des Polsters ist dann wieder abhängig von der persönlichen Umständen.

lifesgood

Beitrag 26.06.2017, 21:17

Montgomery
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 51
Registriert: 04.10.2015, 14:39
Wohnort: Freistaat
heppus123:
Persönlich bin ich der Meinung nicht mehr als 30 % seines Zusammengegeizten in EM anzulegen. smilie_07
Das erinnert an die uralte 3-Speichen-Regel. Immer richtig, nie falsch. Dennoch Rückfrage: könnte es sinnvoller sein, unter heutigen Umständen (Stichworte setze ich hier im Forum als bekannt voraus) davon abzuweichen, d.h. eine Anlageklasse überzugewichten, möglicherweise EM (wenn Vermögensgröße Besitz von Land oder Immobilien irreal erscheinen lässt)? :roll:

Ich weiß nicht, wo ich's gelesen habe, dass die Portfolio-Theorie aus den 70ern heute überholt sei, weil verschiedene Anlageklassen sich nicht mehr gegenläufig entwickeln. Anleihen und Standardaktien sind von der leichten Geldpolitik der Notenbanken abhängig. Systemisch sind die Bewertungen von allen Finanzwerten verzerrt, die konventionell aber immer noch empfohlen werden.
http://www.gold.de/forum/montgomery-t9471.html

Beitrag 27.06.2017, 04:00

Benutzeravatar
MaciejP
Gold-Guru
Beiträge: 2090
Registriert: 08.03.2012, 05:49
Montgomery hat geschrieben:Dennoch Rückfrage: könnte es sinnvoller sein, unter heutigen Umständen (Stichworte setze ich hier im Forum als bekannt voraus) davon abzuweichen, d.h. eine Anlageklasse überzugewichten, möglicherweise EM (wenn Vermögensgröße Besitz von Land oder Immobilien irreal erscheinen lässt)?
Wenn alle Werte verzerrt sind, wieso willst du dann trotzdem eine Anlageklasse übergewichten? Wer sagt denn, dass Gold neben Aktien, Anleihen und Immobilen nicht auch "zu teuer" ist? Die Zentralbanken weltweit sind bspw. noch immer Nettokäufer von Gold.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 27.06.2017, 05:23

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2376
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
... ich denke das haben alle Sachwertanlagen gemeinsam, dass sie momentan (zu) teuer sind.

Allerdings und das sollte man auch sehen, eilen Aktien und Immobilien von einem hoch zum nächsten wohingegen Gold in Euro aktuell 19% unter dem letzten Hoch liegt und Silber fast 55%.

Die Frage ist also eher, wie lange man glaubt, dass der Hype bei Aktien und Immos noch weitergeht.

Ein Blick auf den Langzeit-Chart des Dax zeigt, dass nach Allzeithochs des DAX Rückschläge von 20 - 30% durchaus die Regel sind. Auch die Immopreise verlaufen in Wellen. Nach dem letzten Hype in den 90ern dauerte es für die damaligen Käufer (ausser in Boomregionen) fast 20 Jahre bis sie beim Verkauf ihre Kaufpreise wieder erreicht haben.

Stellt sich also die Frage, ob es besser ist, zum Höchstpreis (man weiss nicht wie weit es noch steigt), womöglich schon am Scheitel der Welle, in etwas einzusteigen oder besser in etwas einzusteigen, das den Scheitel schon hinter sich hat. Man weiss natürlich hier auch nicht, wie weit es noch runtergeht.

Es geht die Mär, dass steigende oder hohe Zinsen schlecht für Edelmetalle sind. Diverse Analysen haben aber gezeigt, dass das nicht stimmt und Gold sich in Zeiten hoher Zinsen häufig gut entwickelt hat.

Andererseits sind die hohen Immobilienpreise für breite Bevölkerungsschichten nur noch wegen des niedrigen Zinsniveaus zu stemmen. Gibt es hier signifikante Steigerungen (selbst die EZB überdenkt ja schon ihre Politik), so wird hier die Nachfrage deutlich zurückgehen.

Zudem besteht die Gefahr, dass in wenigen Jahren, wenn Zinsbindungen auslaufen, das Angebot deutlich steigt, weil die Leute dann 70 - 80 % Restschuld mit deutlich höheren Zinsen nicht mehr stemmen können.

Was wäre die Alternative? Im Geld bleiben? Ich selbst hätte nicht geglaubt, dass es 2017 den Euro in seiner derzeitigen Form noch gibt und wurde eines Besseren belehrt.

Ich denke mal, realistisch betrachtet können wir davon ausgehen, dass auch nach der BTW Frau Merkel noch Kanzlerin ist. Gelichzeitig haben wir mit Macron einen Europafreund an der Macht. Sollte Schulz als Kanzler aus der BTW hervorgehen, so wir der eher eine noch euro- und europafreundlichere Politik machen als Merkel.

Somit könnte ich mir durchaus vorstellen, dass für die nächsten Jahre der Euro durchaus geeignet ist darin Geld zu parken. Einfach weil das Eurosystem um jeden Preis am Leben erhalten wird. Selbst Negativzinsen von 1% können unter Umständen günstiger sein als Kurseinbrüche bei Aktien oder Immos.

Wer plant in eine Immo zu investieren könnte derzeit tatsächlich gut beraten sein, ein wenig abzuwarten.

Letztendlich muss es jeder selbst wissen, was er macht. Ich persönlich fühle mich mit Edelmetallen (deutlich über 10 oder auch 30%) sehr wohl. Soll nur ein Denkanstoss sein.

lifesgood

Beitrag 27.06.2017, 08:52

rapi
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 396
Registriert: 26.06.2010, 16:28
lifesgood hat geschrieben:
rapi hat geschrieben:.....bringe mal 1 Kg Gold an den Mann. Glaube das es schwierig wird.
Freundliche Grüße
1 kg Gold zu verkaufen ist eine denkbar leichte Aufgabe. Dazu braucht man unter Umständen nicht mal das Haus verlassen. Online an einen der namhaften online-Händler verkaufen und die lassen teilweise sogar mit Werttransport abholen.

Alternativ kann man den Barren auch hinbringen, dann hat man die Wahl ob man die Kohle bar mitnehmen oder überwiesen haben möchte.

lifesgood
Ja das Internet habe ich dabei vergessen. Habe nur den Händler "gesehen" der ja nicht immer die Kasse voller Scheine hat.

Freundl. Grüße

Beitrag 27.06.2017, 11:13

Krümel
2 Unzen Mitglied
Beiträge: 46
Registriert: 22.07.2013, 15:25
kribelboble hat geschrieben:Meine Meinung ist:
Bevor in Gold investiert wird, so meine Meinung sollten alle Schulden getilgt, ein Tagesgelkonto soweit aufgefüllt werden dass es z.B. zum nächsten Auto-/Kühlschrank-/Küche-/Renovierungskauf reicht und auch einige Wertpapiere bespart wurden.
Gold ist außer für Schmuck, so meine Meinung nur etwas für Geld was man absolut nicht braucht aber in sichere Sachwerte umwandeln will.
Wenn ich also "nur" 10000Euro anlegen sollte, dann würde ich obige Punkte beachten.
Für mich ist Gold ein Aufbewahrungsmittel von vollkommen überflüssigem Geld, von dem ich mir erhoffe ohne Abstriche meiner Lebensqualität diese zu vererben oder eben im Notfall - und nur dann - dieses im Alter wieder zu verkaufen.
kann ich den Beitrag "liken"
endlich mal ein lebensnaher Beitrag. Wer seinen Hausverstand bemüht wird das erkennen. Ist aber auch NUR MEINE Meinung.

Viele Grüße

Beitrag 27.06.2017, 11:23

Benutzeravatar
VfL Bochum 1848
Gold-Guru
Beiträge: 2989
Registriert: 31.01.2015, 11:29
Wohnort: NRW
lifesgood hat geschrieben:... ich denke das haben alle Sachwertanlagen gemeinsam, dass sie momentan (zu) teuer sind.
...................
Was wäre die Alternative? Im Geld bleiben? Ich selbst hätte nicht geglaubt, dass es 2017 den Euro in seiner derzeitigen Form noch gibt und wurde eines Besseren belehrt.

Ich denke mal, realistisch betrachtet können wir davon ausgehen, dass auch nach der BTW Frau Merkel noch Kanzlerin ist. Gelichzeitig haben wir mit Macron einen Europafreund an der Macht. Sollte Schulz als Kanzler aus der BTW hervorgehen, so wir der eher eine noch euro- und europafreundlichere Politik machen als Merkel.

Somit könnte ich mir durchaus vorstellen, dass für die nächsten Jahre der Euro durchaus geeignet ist darin Geld zu parken. Einfach weil das Eurosystem um jeden Preis am Leben erhalten wird. Selbst Negativzinsen von 1% können unter Umständen günstiger sein als Kurseinbrüche bei Aktien oder Immos.
........
lifesgood
Sehe ich ganz genau so.
Habe selbst einen Großteil meines frei verfügbaren bescheidenen Vermögens in EUR geparkt, trotz Minizinsen.

smilie_24


P.S.: passt zum Thema:

Abschied von den Niedrigzinsen?

Draghi deutet Kurswechsel an

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Draghi-de ... 08097.html
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 27.06.2017, 12:56

heppus123
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 197
Registriert: 31.05.2017, 12:22
Wohnort: Sachsen
Montgomery hat geschrieben:

Das erinnert an die uralte 3-Speichen-Regel. Immer richtig, nie falsch. Dennoch Rückfrage: könnte es sinnvoller sein, unter heutigen Umständen (Stichworte setze ich hier im Forum als bekannt voraus) davon abzuweichen, d.h. eine Anlageklasse überzugewichten, möglicherweise EM (wenn Vermögensgröße Besitz von Land oder Immobilien irreal erscheinen lässt)? :roll:

Ich habe hier meine Meinung ausgedrückt, machen kann es ja jeder wie er es will!!! Und mal richtig lesen( Maximal 30 % in EM anlegen), und übergewichten tu ich auch nix.
Aber mit der uralten 3-Speichen-Regel machste wohl weniger Fehler, als seine Schätze in € auf irgend einem Konto Miese machen zu lassen und auf ein Wunder zu warten.
Wie gesagt, so halte ich es, bin damit immer gut gefahren und ohne blaues Auge durch alle Kriesen geschlittert!!! Da gibt es bestimmt jede Menge anderer Meinungen und das ist auch gut so!
Hab den Stein der Weisen auch noch nicht gefunden, obwohl ich schon 35 Jahre suche!
smilie_24 smilie_16
ford ( Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, die Farbe muss nur Schwarz sein.)

Antworten