Lang haltbare Nahrungsmittel

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 27.11.2019, 08:37

rcp48
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Marek hat geschrieben:
26.11.2019, 14:30
Hallo,

zu Sauerkraut:
unbedingt Salz ohne Zusätze
(Jod, Fluor oder was es da sonst noch alles gibt...)
verwenden!

Die stören nämlich die Milchsäuregärung und man kann den ganzen Ronz entsorgen...
(Fragt nicht woher ich das weiß... :? )

Liebe Grüße
Marek
Stimmt. wobei glaub ich nur Fluor stört.
Ach ja.. keine Meersalz (Mikroplastik)

Beitrag 27.11.2019, 08:51

rcp48
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Spätlese hat geschrieben:
26.11.2019, 20:22
rcp48 hat geschrieben:
26.11.2019, 14:01
Spätlese hat geschrieben:
24.11.2019, 00:01
Mildessa mildes Weinsauerkraut. Einfach köstlich und in der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot........... smilie_02
Mal ne Frage ... warum machst du nicht selber Sauerkraut?
Ich mein .... Deckel auf... gehobeltes Kraut (gibts zu kaufen) in Lagen reingestampft.... mit Holzstampfer... Jede Lage schön Salzen. (wenn interesse rechne ich mal aus wieviel wir nehmen) ..... Deckel zu und dann fängt es zu gären an.
Funktioniert super wir produzieren jedes Jahr 15kg. Überschüssiges wird in Deckelgläser (Sturzgläser) eingemacht.
Ich empfehle übrigens ein polnisches Steingutfass mit einem sehr kleinen Wasserrand (aussen) ich hab eines aus Ton das ist müll das verkauf ich gerade.
Hallo rcp48
Das "Selbermachen" bzw. Selber einmachen" haben wir seit 2 Jahren probiert. Klappt soweit ganz gut und schmeckt wohl auch sehr lecker.
Aber: Meine holde Gattin und ich sind berufstätig, haben nur begrenzt Platz für den Eigenanbau und haben mehr Spaß an der Nutztierhaltung (Hühner).
Hauptgrund, das wir das nicht in größerem Stil selber machen ist schlicht und ergreifend Zeitmangel. Dazu kommt noch, das man heutzutage fertige Sachen im Angebot günstiger erstehen kann, als wenn man selber sowas produziert.
Das ist eigentlich schon alles, was ich als Ausrede da parat habe............. :lol:
Als Faulheit möchte ich das jetzt nicht grade bezeichnet wissen, es fehlt halt die Zeit für solche "Späße". Einzig Zucchini aus eigenem Anbau machen wir ein. Haben wir aber noch nie gelagert, sondern irgendwie immer an Nachbarn oder Kundschaft verschenkt. Ich selber habe noch kein einziges Glas davon gegessen. Also den Inhalt, nicht das Glas selbst. 8)

Meine Frau hat jetzt wieder zugeschlagen: Böcklunder Würstchen im Glas zu 6 Stück für 1€. Nun puckelt sie 80 Gläser davon hoch in die Vorratsküche. Bis Ende 2021 (MHD) sind wir damit eingedeckt und brauchen bis dahin nichts neukaufen. Zugeschnippelt zu Eintöpfen, Nudel- oder Kartoffelsalat oder einfach mal pur mit Senf sollten die bis dahin längst Legende sein. Wenn man dann noch einen "gefräßigen" Sohn hat, wahrscheinlich noch zu wenig.............. smilie_02 smilie_02
Wir machen auch nur Überschuss ein und da wir einen großen Garten haben :-) und nur gepfalanzt wird was auch was "bringt" :lol:
Wir haben auch Hühner... Mularden (eine Entensorte) .... und Bienen (Schafe als Rasenmäher sind wieder weg... die fressen das Gras nicht richtig ab.)
Sauerkraut steht bei uns in der Küche und wird immer zu Gulasch etc. dazugefügt. Und Sauerkraut 15kg. ist max mal 2 Stunden Arbeit (incl. abholen des geschnittenen Krauts)
Gut ist aber vor allem wenn man weis wie es geht und genügend Gläser etc. hat. Auserdem ist Vorratshaltung bei Nudeln, Mehl etc. auch billiger. Wir Kaufen immer 5kg Barilla Spagetti Nr. 3 (sind in 5 min fertig), 20 kg. Mehl und 5 kg. Reis. Haben dafür dadurch auch die richtigen Vorratsgläser / Speichermöglichkeiten etc.

Gib mal ner 25-jährigen Eier Mehl Milch salz etc. also Grundbestandteile und sag.. Koch was. :shock: :shock: :roll:
Da gibts welche die es sogar schaffen Nudeln ins kalte Wasser ohne Salz zu werfen.

Beitrag 27.11.2019, 09:11

Klecks
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san agustin hat geschrieben:
26.11.2019, 16:19
Ich denke genau DAS ist die ganz entscheidende Frage:

MIndesthaltbarkeitsdatum oder ,,unendlich,, haltbar
Denke hier muss man sich echt einlesen was Sinn macht bei der Lagerung im Keller
smilie_14
Es gibt irgendeine Norm, wonach das MHD nicht mehr als 24 Monate betragen soll. Daran halten sich meines Wissens alle Hersteller. Über die tatsächliche Haltbarkeit sagt das nichts aus.

Ich weiß nicht wie das heute ist aber zu meiner Zeit beim Bund wurden die EPA erst nach 20 Jahren aussortiert. Wobei "aussortiert" bedeutete, sie wurden an karitative Einrichtungen verteilt. Muss also noch genießbar gewesen sein ("genießbar" ist bei EPA aber nicht gleichzusetzen mit "Genuss" smilie_16 )

Wir selbst hatten auch schon gut 15 Jahre alte Erdbermarmelade von der Oma geerbt, die noch einwandfrei war.

Ein Beweis für "unendliche Haltbarkeit" ist das aber freilich nicht smilie_24
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 27.11.2019, 10:47

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goldjunge01
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Ich habe mal gelesen, dass das MHD max. 24 Monate beträgt, weil die gegebene Garantie der Weißblechdosenherstellerfirmen nur 24 Monate beträgt. Deshalb geben die Lebensmittelbetriebe diesen Zeitraum auch nur an.
Wir haben von den unten aufgeführten Artikeln ja 12 Einheiten aufgehoben und testen das immer mal wieder. Alle Konserven waren bisher unverdorben, eßbar und ohne Probleme (wenn sie keine Beulen haben und etwas gekühlt gelagert werden, zB Keller ohne Fernwärme)

Folgende Voll-Konserven sind inzwischen weit übers MHD
Fisch (Hering in Tomaten): + 30 Monate
Thunfisch: + 16 Monate
Butter (gesalzen): + 22 Monate
Rotkohl (im Glas): + 38 Monate
Bohnen: +18 Monate
Mais: + 24 Monate
Spaghetti: + 84 Monate

Wichtig ist, das die Dosen
- keine Beulen vom Transport haben (innere Schutzschicht könnte dann Risse haben)
- keine Bombage (aufgebläht)
- nach dem Öffnen: riechen und schmecken und dann essen oder wegschmeißen
Nichts ist so schlimm wie Halbwissen!

Beitrag 27.11.2019, 20:54

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Spätlese
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Grundsätzlich ist zum MHD zu sagen: Es beschreibt NICHT den Zeitpunkt des "völligen Verfalls".
Grade Konserven, Gläser und andere Dinge mit längerem MHD sind unter günstigen Umständen noch zig Jahre darüber hinaus essbar und genießbar.
Lebensmittel haben verschiedene Eigenschaften: Farbe, Aussehen, Konsistenz, Aroma, Geschmack, Vitamingehalt, Nährstoffgehalt, Gehalt an Mineralien, Spurenelementen u.a., Größe, Form..................und weiß der Kuckuck was noch.
Sobald sich aber eine Haupteigenschaft durch Lagerdauer verändert, so entspricht das Lebensmittel nicht mehr der ursprünglich in den Handel gebrachten Güte und Qualität. Diesen Zeitpunkt gibt das MHD an.
Nicht mehr und nicht weniger.
Kurzer Auszug aus Wikipedia:

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist ein vorgeschriebenes Kennzeichnungselement, das laut harmonisiertem EU-Recht[1][2] bzw. schweizerischem Recht[3] auf Fertigpackungen anzugeben ist. Das MHD gibt an, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Da es sich um ein Mindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfallsdatum handelt,[1] ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrbar.

Das beste Beispiel für "völlig dummsinniges MHD" ist SALZ. Es lagert Millionen Jahre in der Erde. Der Mensch buddelt es aus, mahlt es klein, macht eine Pappschachtel drum und vergibt ein Mindesthaltbarkeitsdatum von ein paar Monaten :shock: :shock:
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 28.11.2019, 11:05

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KROESUS
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Ich kaufe mir kaum noch Konserven weil ich finde dass es frisch besser schmeckt

Nichts gegen eine Sardinenbüchse zu den Kartoffeln aber sich nur von Dosenfutter zu ernähren ist wirklich zweite Wahl sprich für den Notfall

Da gehe ich lieber zu meinen Bauern und hole mir ein Auto voll Mais oder ein Schweinchen wenn er es mir in der Krise noch gibt, das schmeckt besser

Oder noch besser ich koche mir Reis oder Nudeln mit Linsen und Curry, noch besser mit Zwiebeln aus dem Keller

Von den Einheimischen vor Ort lernt man Vorratshaltung
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein

Beitrag 02.12.2019, 09:15

rcp48
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KROESUS hat geschrieben:
28.11.2019, 11:05
Ich kaufe mir kaum noch Konserven weil ich finde dass es frisch besser schmeckt

Nichts gegen eine Sardinenbüchse zu den Kartoffeln aber sich nur von Dosenfutter zu ernähren ist wirklich zweite Wahl sprich für den Notfall

Da gehe ich lieber zu meinen Bauern und hole mir ein Auto voll Mais oder ein Schweinchen wenn er es mir in der Krise noch gibt, das schmeckt besser

Oder noch besser ich koche mir Reis oder Nudeln mit Linsen und Curry, noch besser mit Zwiebeln aus dem Keller

Von den Einheimischen vor Ort lernt man Vorratshaltung
Meist ist es so das man, wenn man es jetzt macht dann auch später bekommt.

Und ja Voratshaltung muss man lernen... und das kann man dann nur wenn man es schon jetzt betreibt und darauf angerichtet ist.

Ich sag nur. wir haben Flocker, Mühlen, Siebe, Brotformen etc. um Brot backen zu können bzw. Müsli zu flocken. Und natürlich auch die Körner dazu auf Lager das Mehl auch selber mahlen zu können.
Sowie Sauerkrautfass Einmachgläser etc. etc. etc. Und auch immer "Material" das für das Ganze notwendig ist und meist lang haltbar ist wie Zucker in ausreichender Menge lagernd (meist für 2 Jahre) das wird richtig gelagert nicht schlecht.

Das tun wir auch jetzt schon nicht weil wir so "Prepen" sondern weil einfach das Vollkorn Brot, Müslie, Sauerkraut, eingemachte Gurken etc. besser schmeckt als gekauft. Und absolut sicher ohne "Zusatzmittel"... auskommt bzw. wie aus dem Chemielabor schmeckt.

Genauso wie Plätzchen. Das ist bei gekauften mehr wie aus dem Chemielabor als wie aus dem Ofen. Lest euch mal durch was da alles drin ist... Brrrrrr.

Oder Salat... du kriegst hier ja kaum mehr Saatgut das nicht Hybried ist... oder das bitter Schmeckt das wird rausgezüchtet.... das kriegst eher noch in Portugal und in Italien. Tomaten sag ich da nur wir haben noch bis Mitte Januar wenn alles glatt geht eigene Tomaten. :-) Die trotz Lagerung immer noch besser schmecken als das "wassergemüse" das es im Supermarkt zum kaufen gibt. Eingemachte Gurken etc. sowieso.

Auserdem haben wir Hühner, Enten, Bienen und hatten Schafe. Also wenn es wirklich "kracht" kann ich das einfach skalieren. dann haben wir hald nicht 10 Hühner sonder 40 und nicht 3*6 Enten sondern 3*30. Das reicht dann schon um damit über die Runden zu kommen. Und auch hier ist es so.. die Eier sind besser von den Enten mag ich gar nicht reden... Wenn wir an gute Freunde mal eine Ente verschenken schlecken die sich alle Finger danach ab. Meist kommt die Frage ob sie auch welche kaufen können.... ( Preis egal:-) )

Und Körner kriegst beim Bauern immer. Die kannst du auch Problemlos in großen Mengen Lagern wenns ist.
Schlimm wirds mit Zeug das "Importiert" wird, oder besser gesagt eingeflogen, oder stark weiterverarbeitet worden ist. Backrohlinge kommen glaub ich mitlerweile aus Rumänien, Ukraine, Kasachstan oder... fragt mich nicht aber irgendwo da her. Die werden hier nur noch "aufgebacken".

Lustig wirds mit Veganer die werden dann im Winter leicht verhungern da sie ja nicht mehr das Zeug von was weis wo her kriegen..

Beitrag 02.12.2019, 10:27

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iwbrar
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Lustig wirds mit Veganer die werden dann im Winter leicht verhungern da sie ja nicht mehr das Zeug von was weis wo her kriegen..
Du schreibst von Brot, Müsli(e), Sauerkraut, Gurken, Tomaten und Salat. Das ist doch alles vegan, oder?
Stimmt schon, dass in dem industriell verarbeiteten Zeug viel Mist ist. Hühner hätten wir auch gerne, ist in einem Wohngebiet aber eher schlecht.

Protein auf Vorrat gibt's bei uns darum nur in Form von Hülsenfrüchten. Rote Linsen haben einen Proteingehalt von fast 30%, da kann nur richtig trockener Schinken mithalten. Fleisch vom Metzger kann man halt schlecht lagern und wenn ich an Gulasch aus der Dose denke...
Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.

Beitrag 02.12.2019, 11:32

rcp48
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iwbrar hat geschrieben:
02.12.2019, 10:27
Lustig wirds mit Veganer die werden dann im Winter leicht verhungern da sie ja nicht mehr das Zeug von was weis wo her kriegen..
Du schreibst von Brot, Müsli(e), Sauerkraut, Gurken, Tomaten und Salat. Das ist doch alles vegan, oder?
Stimmt schon, dass in dem industriell verarbeiteten Zeug viel Mist ist. Hühner hätten wir auch gerne, ist in einem Wohngebiet aber eher schlecht.

Protein auf Vorrat gibt's bei uns darum nur in Form von Hülsenfrüchten. Rote Linsen haben einen Proteingehalt von fast 30%, da kann nur richtig trockener Schinken mithalten. Fleisch vom Metzger kann man halt schlecht lagern und wenn ich an Gulasch aus der Dose denke...
Klar ist das Vegan, mein Problem ist mit Veganer das die meist keinen Garten haben. Allso eigentlich alle die ich kenn.
Oder einen Garten... aber da wächst nix was man essen kann.
Im Gegenteil ich hab nen Kollegen gerade erklärt was er alles weghauen soll weil das Zeug giftig ist... und mit seiner kleinen Tochter nicht die beste Idee.
Also Hühner sind in einem Wohngebiet kein Problem... du must sie nur einsperren damit der Hahn praktisch im Haus ist wenn er in der Nacht oder Morgens Plärrt... Aber das musst du sowieso.
Und wenn Du nur Hühner ohne Hahn hast. (legen auch so Eier) dann hast auch keine Probleme.
zum Fressen.. Getreide vom Bauern und Haferflocken vom Supermarkt... Offiziell darf man übrigens keine Essensreste verfüttern. Inoffiziell lieben die Hühner z.b. Fischabfälle. sollten nicht zu stark gewürzt sein. oder nicht ganz aufgegessene Pausenbrote. Salatabfälle etc. :-)
ABER
Keine Zwerghühner und vor allem KEINEN Kampfhahn. ich hatte einen großen Orpington Hahn... ein geiles Vieh der Schreit in einer tiefen Tonlage. Bei einem Sumatra Kampfhahn brauchst OhrSchützer... :-)
Ich hab vom Aussterben bedrohte Haustierrassen... so macht man noch was für die Artenvielfalt.
Und die Eier sind von Helbraun mit Sprenkel bis dunkel braun, Grün, Olivfarben... und die Schmecken alle etwas anders.

Enten (Mularden am besten) sind auch Problemlos zu halten. Fressen noch die Schnecken vom Hochbeet weg und sind Gott sei Dank zu Faul raufzufliegen um dort den Salat zu vernichten. Schlachten lassen wir... selber ist mir zu viel Arbeit.

Ach ja... mit Kinder.... NIEMALS nur zwei oder drei "Viecher" vor allem keinen Namen vergeben....


Hülsenfrüchte sind auch gut zu lagern. :-)

Beitrag 02.12.2019, 12:06

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iwbrar
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Naja, um ehrlich zu sein kenne ich auch keinen Fleischesser, der selber Tiere hält. Seit heute kenn ich einen.
Die Fehde Vegetarier/Fleischesser hab ich auch noch nie so richtig verstanden, da halt ich es wie mit der Religion. "Mach was du willst, aber lass mich in Ruhe."

Woran erkennst du einen Vegetarier? Daran, dass es das erste ist, was er dir über sich erzählt! smilie_02
Meine Frau und ich essen seit ca. 10 Jahren kein Fleisch mehr (Fisch mochte ich noch nie). Das hat dazu geführt, dass wir beim Kochen kreativer werden mussten, damit's nicht langweilig wird. Wir haben dann eingeführt, jede Woche ein neues Gericht aus einem anderen Land auszuprobieren. So abwechslungsreich hatte ich vorher noch nie gegessen. Seit ca. zwei Jahren gibt's zunehmend diese Ersatzprodukte zu kaufen und wir erwischen uns dabei, dass wir wieder vermehrt convenience-Produkte zu uns nehmen. Gerade jetzt, da wir beide voll ins Berufsleben einsteigen, fehlt manchmal die Zeit und/oder Motivation. McDoof und WürgerKing bieten ihre Sachen jetzt auch in vegetarisch an. Bisher konnten wir uns aber beherrschen. Prinzipiell find ich's aber gut, es wird ja keiner gezwungen. Auch wenn manche Reaktionen das vermuten lassen.

Bei uns in der Mensa lag die Vegetarierquote übrigens bei geschätzt 50%. Das lag aber eher an der Qualität des Fleisches. Da bin ich gar nicht aufgefallen.
Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.

Beitrag 02.12.2019, 15:10

rcp48
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iwbrar hat geschrieben:
02.12.2019, 12:06
Naja, um ehrlich zu sein kenne ich auch keinen Fleischesser, der selber Tiere hält. Seit heute kenn ich einen.
Die Fehde Vegetarier/Fleischesser hab ich auch noch nie so richtig verstanden, da halt ich es wie mit der Religion. "Mach was du willst, aber lass mich in Ruhe."

Woran erkennst du einen Vegetarier? Daran, dass es das erste ist, was er dir über sich erzählt! smilie_02
Meine Frau und ich essen seit ca. 10 Jahren kein Fleisch mehr (Fisch mochte ich noch nie). Das hat dazu geführt, dass wir beim Kochen kreativer werden mussten, damit's nicht langweilig wird. Wir haben dann eingeführt, jede Woche ein neues Gericht aus einem anderen Land auszuprobieren. So abwechslungsreich hatte ich vorher noch nie gegessen. Seit ca. zwei Jahren gibt's zunehmend diese Ersatzprodukte zu kaufen und wir erwischen uns dabei, dass wir wieder vermehrt convenience-Produkte zu uns nehmen. Gerade jetzt, da wir beide voll ins Berufsleben einsteigen, fehlt manchmal die Zeit und/oder Motivation. McDoof und WürgerKing bieten ihre Sachen jetzt auch in vegetarisch an. Bisher konnten wir uns aber beherrschen. Prinzipiell find ich's aber gut, es wird ja keiner gezwungen. Auch wenn manche Reaktionen das vermuten lassen.

Bei uns in der Mensa lag die Vegetarierquote übrigens bei geschätzt 50%. Das lag aber eher an der Qualität des Fleisches. Da bin ich gar nicht aufgefallen.
Jep der Spruch ist gut nur leider gibt es zu wenig die Ihn befolgen.

Auch das mit dem Vegetarier... wobei Vegetarier noch gehen schlimm find ich die Veganer...

Ersatzprodukte meinst du sicher Tofu zeug. Tofu ist aus soja.. Naja und Soja ist fast ausschließlich genmanipuliert. es ist schon eine Kunst genfreies Futter für die Tiere zu kriegen.. darum auch Körner vom Bauern... und Haferflocken. Problem ist meines erachtens alles was "zu stark" weiterverarbeitet wurde.
Nu ja hier auch wieder... wenn´s nach gewissen typen geht sollte es min. einen Tag in der Kantine per gesetzt einen "fleischfreien" Tag geben.. ich fordere aber dann auch einen "nur aus Fleisch bestehenden" Tag.
Ich bin immer der Meinung: Die Dosis macht das Gift. NUR Fleisch ist schmarn und NUR Gemüse und Grünzeug auch.

Der Student geht so lange zur Mensa bis er bricht. Ich hab die Diskussion von Deggendorf so lustig gefunden. (essen für Asylbewerber im Ankerzentrum war zu schlecht) Ich hätt denen einfach das Mensaessen serviert.
... ich mein für Studenten ist es auch gut genug.... Unser Mensa war knapp an der Tierquälerei. Wobei die Studenten die Tiere waren.

Beitrag 03.12.2019, 08:43

Klecks
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rcp48 hat geschrieben:
02.12.2019, 15:10
Auch das mit dem Vegetarier... wobei Vegetarier noch gehen schlimm find ich die Veganer...
Jep, für die meisten ist das keine Ernährungs-/Lebenseinstellung sondern eine Religion, für die sie mit inquisitorischem Eifer missionieren :?

iwbrar, du bist da wirklich eine angenehme Ausnahme.

Witzig finde ich dann, wenn sie einem erzählen, wie viel gesünder als Fleisch das doch wäre - den Einkaufswagen voll mit veganen "Steak" und Wurstwaren (beides voll mit künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und sonstigem "E"-Zeugs) und chemischen Nahrungsergänzungsmitteln :roll:

Ich will jetzt aber keine Diskussion anstossen, was besser wäre. soll jeder halten, wie er will. Nur die teilweise agressive Missionierung geht mir auf den Sack.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 03.12.2019, 08:51

rcp48
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Klecks hat geschrieben:
03.12.2019, 08:43
rcp48 hat geschrieben:
02.12.2019, 15:10
Auch das mit dem Vegetarier... wobei Vegetarier noch gehen schlimm find ich die Veganer...
Jep, für die meisten ist das keine Ernährungs-/Lebenseinstellung sondern eine Religion, für die sie mit inquisitorischem Eifer missionieren :?

iwbrar, du bist da wirklich eine angenehme Ausnahme.

Witzig finde ich dann, wenn sie einem erzählen, wie viel gesünder als Fleisch das doch wäre - den Einkaufswagen voll mit veganen "Steak" und Wurstwaren (beides voll mit künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und sonstigem "E"-Zeugs) und chemischen Nahrungsergänzungsmitteln :roll:

Ich will jetzt aber keine Diskussion anstossen, was besser wäre. soll jeder halten, wie er will. Nur die teilweise agressive Missionierung geht mir auf den Sack.
OH ja mir auch.
Interessanterweise sind die "richtigen" Ökos nicht so. Die tun was und reden nicht nur und lassen andere Leben wie sie Leben.
Und ja meist wissen die gar nicht woher ihr Zeug ist oder was drin ist... auf den Punkt gebracht von nix eine Ahnung... aber davon eine ganze Menge.
Lustig in dem Zusammenhang ... so eine Ökoterroristin.... hat alles was sie gefunden hat aus der "guten" Natur gepackt und zu Smoothies verarbeitet.

Unter anderem auch rohe Holunderbeeren...
Na... machts Klick???
Die "alten" Wissen es... vielleicht...
Rohe Holunderbeeren sind giftig :-) Witz dabei ist, dass das Krankenhaus es meist nicht erkennt was es ist...

Beitrag 03.12.2019, 10:09

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iwbrar
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Die "alten" Wissen es... vielleicht...
Um mal wieder zurück zum eigentlichen Thema zu kommen...
Vielleicht wäre es auch interessant zu wissen, was man so alles essen kann und wovon man die Finger lassen sollte. Normalerweise hab ich nur einen Schlüssel einstecken, wenn wir in den Wald gehen. Aber da uns die vielen tollen Pilze aufgefallen sind, hab ich mal mein Handy mitgenommen.

Bei Kastanien und Früchten erkennen wir, was essbar ist. Im Spätsommer sammeln wir auch gerne Bucheckern auf und essen die direkt roh. Bei Pilzen überlassen wir dann doch lieber den Rehen das Feld, obwohl es schon mal interessant wäre. Leider kann ich nur 3 Bilder hochladen, wir haben ab er locker acht verschiedene Sorten Pilze entdeckt. (Jaja, die Roten bitte stehen lassen. Soviel wissen wir auch.)

Was kann man sonst noch so aus dem Wald essen?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.

Beitrag 03.12.2019, 10:31

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Kursprophet
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die Roten sind doch die allerbesten :lol:

ich mag aber am liebsten Steinplize oder auch mal Pfifferlinge

Und ansonsten , wer das Glück hat und den Luxus genießt zumindest teilweise `` Selbstversorger `` sein zu können mit Nutzgarten und oder Nutztierhaltung der hat natürlich im Bezug zur Vorratshaltung für eventuelle Krisenzeiten einen klaren Vorsprung und einfach mehr Optionen seine Vorräte auch verwalten bzw generieren und aufstocken zu können .

Macht natürlich auch Arbeit und erfordert neben Zeit auch ein wenig Know How smilie_06

Beitrag 03.12.2019, 11:01

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lifesgood
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Wie heißt es so schön: "Alle Pilze kann man essen ... manche nur einmal" smilie_02

Beitrag 03.12.2019, 11:45

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lifesgood hat geschrieben:
03.12.2019, 11:01
Wie heißt es so schön: "Alle Pilze kann man essen ... manche nur einmal" smilie_02
Zitat Rüdiger Nehberg.

Laut Nehberg sollen selbst gesammelte Pilze als Notnahrung aber nicht unbedingt erste Wahl sein, sind nicht haltbar, besteht Vergiftungs-/Verwechselungsgefahr und sollen wohl auch nur wenig Nährstoffe haben.
Ich gebs aber nur wieder, hab selbst nicht Mykologie studiert smilie_07 .
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 03.12.2019, 14:13

rcp48
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lifesgood hat geschrieben:
03.12.2019, 11:01
Wie heißt es so schön: "Alle Pilze kann man essen ... manche nur einmal" smilie_02
Der ist gut :lol:
Bei Dir in der Gegend gibt´s genügend.


Also wir essen nur
Steinpilze
Rotkappen
Birkenpilze..
Ansosten ab und an... wenn er besonders schön ist. Maroni.
Wir haben so ein Dry Net (Ebay, Amazon) wo immer zwei lagen abgetrennt werden können. das hängen wir einfach im Haus auf.
Dort trocken wir die Pilze. Geputzt hergeschnitten oder gehobelt für Pizza und so..
Auserdem trockenen wir so Lavendel, Kräuter, Rosenblätter, und ganz viele Äpfel (mit dem Gurkenhobel in Scheiben gehobelt)

Trommelwirbel....

was angeblich funktionieren soll (ich werd es nächstes oder übernächstes Jahr ausprobieren) ist...

Trüfel anbauen.... 8) 8) 8)


Mit Grundnahrung hat das zwar nix zu tun aber ... hei nobel geht die Welt zugrunde.... Und Trüffelnudeln ist das Lieblingsgericht unseres Sohnes.

@ Kursprophet.
Wir machen es aus zwei Gründen.
1. weil die Qualität und Vielfalt viel besser ist wenn man Obst und Gemüse selbst anbaut. Auch bei Eier und Enten ist es so.

2. Weil man das Know How am besten Lagsam aufbaut. Erfahrung ist hier viel. Auserdem hat man dann auch die Werkzeuge und die Mittel / Hilfsmittel.


Wenn man mal angefangen hat führt das eine zum nächsten und dann wieder zum anderen und ....

Beitrag 06.12.2019, 21:51

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Kursprophet
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Blackout-BILD: GROKO bereitet sich auf Mega-Blackout vor. THW und BBK - Neue Ausstattung

15min

https://www.youtube.com/watch?v=I_QvZ9xXzDo

Beitrag 06.12.2019, 22:40

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Spätlese
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Ganz toller Beitrag in dem Video.
Sowas in der Richtung wusste ich zwar schon vorher, aber dieser Beitrag hat vieles auf den Punkt gebracht.

Im Grunde sind Polizei, Feuerwehr, THW, Rotes Kreuz, Malteser u.a nur dazu da, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und müssen sich demzufolge selbst unterstützen. Der einzelne Bürger soll selbst seine Verantwortung für den Krisenfall übernehmen. ZU RECHT !!
Und für grade mal 10 Tage was zu "bunkern" ist wahrlich kein Hexenwerk. Da brauch man keine "Prepperpakete" für teures Geld zu kaufen, sondern einfach nur ein bisschen Nachdenken und etwas mehr über´m Satz kaufen.
Wenn man die Verhältnisse seinerzeit in den USA auf die BRD übertragen wöllte, so machen mir ebenfalls die kriminellen Subjekte der Republik mehr Sorgen als die Versorgung durch den Staat (bzw. deren Organisationen und Hilfsorganisationen).
Die Bundeswehr ist eine gewaltige "geldfressende Maschine" und sollte m.E. in Krisenzeiten auch im Inland Sicherungsaufgaben erhalten sowie andere Institutionen logistisch unterstützen.
Ist zwar schon mal passiert (Oder-Hochwasser) aber die hohen Herren unserer desolaten Regierung wehren sich bislang erfolgreich gegen einen grundsätzlichen Einsatz der BW im Inland bei Krisensituationen.
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

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