Was tun mit Gold bei Hyperinflation?

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

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Beitrag 27.05.2012, 09:53

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Elbsegler
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Guten Tag!

Ich will mir Gold und Silber zulegen. Nicht als Anlage, sondern als Versicherung gegen Inflation und Währungs"reform". Ich habe eine Frage zur Verwendung von Gold während einer Inflation.

Ich verstehe es so, daß Gold bei einer Hyperinflation (nur um die geht es hier) vor allem dazu dient, das Vermögen hinüberzuretten. Der eigentliche Nutzen entsteht somit erst nach der Inflation. Aber wie habe ich mir eine eventuelle Verwendung des Goldes noch während der Inflation vorzustellen? Wird es als Zahlungsmittel akzeptiert werden und wie berechnet sich dann der Wert? - Prof. Bocker berichtet in "Freiheit durch Gold", daß man während der Inflation 1923 für wenig Gold ein ganzes Haus kaufen konnte. Nein, darauf spekuliere ich nicht, sondern möchte mir nur wissen, wie solch ein Handel konkret ablief. Wurde das Haus tatsächlich mit Gold bezahlt?

Beitrag 27.05.2012, 10:51

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Ken.Guru
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das schöne an einer hyperinflation ist zwangsläfig die daß jeder millionär werden kann mit gold.
der handel wird wohl ganz einfach sein, der verkäufer hat eine vorstellung von dem was er haben will und der käufer eine vorstellung was dem er geben möchte und dann trifft man sich in der mitte. es klappt oder auch nicht. smilie_21

Beitrag 27.05.2012, 11:26

MapleHF
... es werden wohl keine User hier sein, die 1923 bewußt erlebt haben ;)

Aber so schwierig sollte das eigentlich nicht sein.

Verkäufer und Käufer einigen sich auf eine bestimmte Menge Gold, die ähnlich der Abwicklung über Notaranderkonto, dann eben beim Notar hinterlegt wird. Der Notar deponiert das Gold in einem Bankschließfach, auf das nur er Zugriff hat.

Nach Eintragung der Auflassungsvormerkung händigt der Notar das Gold an den Verkäufer aus und der Eigentumsübergang im Grundbuch kann erfolgen.

Natürlich braucht man zur Berechnung der Gebühren (Notar, Grundbuch, ggf. Maklercourtage) und der Grunderwerbsteuer auch einen FIAT-Wert. Da nimmt man einfach den Wert des Goldes am Beurkundungstag.

Eigentlich sollte das kein Problem sein.

Stellt sich nur die Frage, wer bereit ist, in einem solchen Szenario eine Immobilie gegen eine kleine Menge Gold abzugeben.

MapleHF

Beitrag 27.05.2012, 12:12

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Sapnovela
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Zuletzt geändert von Sapnovela am 25.05.2013, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 27.05.2012, 12:17

MapleHF
... dem ist nichts hinzuzufügen.

MapleHF

Beitrag 27.05.2012, 16:40

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Elbsegler
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MapleHF hat geschrieben:Stellt sich nur die Frage, wer bereit ist, in einem solchen Szenario eine Immobilie gegen eine kleine Menge Gold abzugeben.
Genau, darauf zielte meine Frage eigentlich ab. Warum sollte jemand eine Immobilie für ein paar Unzen Gold verkaufen, auf deren fiktiven(?) Wert man sich geeinigt hat? Ich verstehe nicht, wieso solch ein Geschäft im Jahr 1923 überhaupt zustande gekommen sein soll. - Aber gilt das Problem der "Wertschätzung" nicht auch für alle anderen Dinge, die man während einer Hyperinflation mit Gold zu kaufen gedenkt, beispielsweise Brot?

Ist es in der Realität nicht doch so, daß Gold nur für die Zeit danach zurückgelegt wird und während der Hyperinflation gut versteckt werden sollte?

Beitrag 27.05.2012, 18:04

Mensch
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Ist es in der Realität nicht doch so, daß Gold nur für die Zeit danach zurückgelegt wird und während der Hyperinflation gut versteckt werden sollte?
Ich denke Gold kann genau wie andere Sachwerte (z.B. eine Immobilie) seinen Wert während der Hyperinflation weitgehend halten. Geld dagegen verliert seinen Wert. Nach der Hyperinflation und der folgenden Währungsreform kann man seine Sachwerte wieder gegen "wertvolles" Geld tauschen.

Jedoch denke ich, dass Gold und Silber auch während einer Hyperinflation genutzt werden können. Ich sehe zwar auch nicht warum unbedingt ein Haus (Ausnahmesituationen gibt es immer) den Besitzer wechseln sollte, jedoch braucht man ja trotzdem weiterhin Lebensmittel usw. Und wenn niemand mehr Geld akzeptiert, da es wertlos ist, muss man Lebensmittel gegen etwas tauschen das noch Wert hat. Gerade Edelmetall dürfte aufgrund der Geschichte dann einigermaßen hohe Akzeptanz finden. Man selbst kann auch bequem damit tauschen, da man es nicht essen kann oder damit sein Haus heizen kann und somit auf nichts im Alltag verzichten muss. Heizöl gegen Konserven zu tauschen wäre z.B. unangenehmer.

Gerade als Tauschmittel ist es dann aber sicherlich ratsam sein Edelmetall (auch) in klein(st)en Stückelungen zu besitzen, da das mit dem Rausgeben schwierig werden könnte ;).

Grüße,
Mensch

Beitrag 27.05.2012, 18:27

Buybuy
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Elbsegler hat geschrieben:genau, darauf zielte meine Frage eigentlich ab. Warum sollte jemand eine Immobilie für ein paar Unzen Gold verkaufen,
Weil Immobilien oft auch aus der Not heraus verkauft werden müssen, und nicht nur
wenn es gerade gelegen ist.

Beitrag 27.05.2012, 18:35

tobi-nb
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Buybuy hat geschrieben:
Elbsegler hat geschrieben:genau, darauf zielte meine Frage eigentlich ab. Warum sollte jemand eine Immobilie für ein paar Unzen Gold verkaufen,
Weil Immobilien oft auch aus der Not heraus verkauft werden müssen, und nicht nur
wenn es gerade gelegen ist.
Und was macht der in Notgeratene dann mit dem Gold smilie_08 , sich nen Haus kaufen? Oder zum Baecker gehen, und Broetchen kaufen? Seine Schulden beim Finanzamt begleichen?

Beitrag 27.05.2012, 18:45

smilelover
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Warum sollte jemand eine Immobilie für ein paar Unzen Gold verkaufen, auf deren fiktiven(?) Wert man sich geeinigt hat?
Jemand, der mehrere Immobilien besitzt? Der kommende Zwangshypotheken fürchtet? Der höchstwahrscheinlich mit lang andauernden Mietausfällen rechnen muss?

Jemand, der aufgrund schlechter Zukunftsaussichten in ein Land gehen will, in dem es ihm trotz Hyperinflation mehr Entwicklingsmöglcihkeiten nach dem Crash zu geben scheint?

So abwegig erscheint mir der Gedanke nicht.
res ipsa loquitur

Beitrag 27.05.2012, 18:46

Suedwester
Eine Hyperinflation geht zumeist einher mit Unruhen/Krieg, hoher Arbeitslosigkeit und/oder leeren Geschäften. Gar nicht ungewöhnlich also, daß es Leute gibt, die ihre Häuser verkaufen möchten/müssen, weil sie die Raten/Steuern/usw. nicht mehr bezahlen können bzw. hoffen, in einem anderen Teil des Landes/der Welt wieder Arbeit/Nahrung/usw. zu finden.

Eine Währung, die einer Hyperinflation unterliegt, ist eher "unpraktisch" bei großen Transaktionen. Wenn man für ein Mittagessen schon eine Tüte voll Banknoten braucht, wieviel Geld braucht man für ein Haus? Und kaum jemand würde sein Haus für wertloses Papier oder Zahlenkolonnen auf dem Konto verkaufen, die er im Nachbarland nicht verwenden kann.

Schaut man sich die jüngste Hyperinflation an (in Zimbabwe), so wurden Häuser ab einem gewissen Zeitpunkt (als die Inflation außer Kontrolle geriet) nur noch in US Dollar gehandelt. Das einheimische Geld wurde notgedrungen nur noch für Dinge des täglichen Bedarfs verwendet.

Beitrag 27.05.2012, 18:47

tobi-nb
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Mensch hat geschrieben: Und wenn niemand mehr Geld akzeptiert, da es wertlos ist, muss man Lebensmittel gegen etwas tauschen das noch Wert hat. Gerade Edelmetall dürfte aufgrund der Geschichte dann einigermaßen hohe Akzeptanz finden. Man selbst kann auch bequem damit tauschen, da man es nicht essen kann oder damit sein Haus heizen kann und somit auf nichts im Alltag verzichten muss. Heizöl gegen Konserven zu tauschen wäre z.B. unangenehmer.

Grüße,
Mensch
Noch unangenehmer faende ich es, heute fuer knapp 1300 Euros ne Unze Gold zu kaufen, um die dann morgen gegen ne Buechse Raviolis zu tauschen. Wenn man in der heutigen Zeit tatsaechlich der festen Ueberzeugung ist, nochmal so eine Hyperinflation wie 1923 zu erleben, sollte man lieber zu Aldi gehen und ohne Ende Konserven und Holzkohle kaufen. Noch besser waere ein Bauernhof in Mc Pomm guenstig abstauben, ein paar Saeue rauf und dann warten, bis die ersten Berliner mit ihrem Gold und hungrigen Maeulern kommen, und ordentlich abzocken. Jetzt Gold kaufen, um IN einer Hyperinflation "gut" zu leben, macht irgendwie fuer mich keinen Sinn.

Beitrag 27.05.2012, 18:52

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tobi-nb hat geschrieben:Noch unangenehmer faende ich es, heute fuer knapp 1300 Euros ne Unze Gold zu kaufen, um die dann morgen gegen ne Buechse Raviolis zu tauschen. Wenn man in der heutigen Zeit tatsaechlich der festen Ueberzeugung ist, nochmal so eine Hyperinflation wie 1923 zu erleben, sollte man lieber zu Aldi gehen und ohne Ende Konserven und Holzkohle kaufen. Noch besser waere ein Bauernhof in Mc Pomm guenstig abstauben, ein paar Saeue rauf und dann warten, bis die ersten Berliner mit ihrem Gold und hungrigen Maeulern kommen, und ordentlich abzocken. Jetzt Gold kaufen, um IN einer Hyperinflation "gut" zu leben, macht irgendwie fuer mich keinen Sinn.
Dann lies doch mal das Buch "Das Ende des Geldes: Hyperinflation und ihre Folgen für die Menschen am Beispiel der Weimarer Republik": Gegen Abzocker und Wucherer, die damals dachten, die Not der Menschen ausnutzen zu können, hatte man schnellstens Standgerichte geschaffen, die die Abzocker/Wucherer sofort von der Stelle weg für fünf Jahre ins Zuchthaus geschickt haben.

Beitrag 27.05.2012, 19:00

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Einfach nur Geld drucken wird für eine saftige Hyperinflation wohl kaum ausreichen. Viel entscheidender ist ein Mangel an Waren. Davon kann aber heute keine Rede sein. Die Produktion läuft auf Hochtouren, die Geschäfte haben ausreichend Waren im Angebot und die Konkurrenz ist groß.
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 27.05.2012, 19:01

tobi-nb
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Datenreisender hat geschrieben:
tobi-nb hat geschrieben:Noch unangenehmer faende ich es, heute fuer knapp 1300 Euros ne Unze Gold zu kaufen, um die dann morgen gegen ne Buechse Raviolis zu tauschen. Wenn man in der heutigen Zeit tatsaechlich der festen Ueberzeugung ist, nochmal so eine Hyperinflation wie 1923 zu erleben, sollte man lieber zu Aldi gehen und ohne Ende Konserven und Holzkohle kaufen. Noch besser waere ein Bauernhof in Mc Pomm guenstig abstauben, ein paar Saeue rauf und dann warten, bis die ersten Berliner mit ihrem Gold und hungrigen Maeulern kommen, und ordentlich abzocken. Jetzt Gold kaufen, um IN einer Hyperinflation "gut" zu leben, macht irgendwie fuer mich keinen Sinn.
Dann lies doch mal das Buch "Das Ende des Geldes: Hyperinflation und ihre Folgen für die Menschen am Beispiel der Weimarer Republik". Gegen Abzocker und Wucherer, die damals dachten, die Not der Menschen gnadenlos ausnutzen zu können, hatte man Standgerichte, die die Abzocker/Wucherer sofort von der Stelle weg für fünf Jahre ins Zuchthaus geschickt haben.
Also doch lieber die Not von Immobilienbesitzern ausnutzen, und ein paar Gramm Gold gegen ein Haus tauschen?

Ich finde schon, das Gold seine Daseinsberechtigung hat, aber als Allheilmittel der Krisenbewaeltigung sehe ich es nicht. Und noch weniger nehme ich die Vergangenheit als Begruendung fuer die Zukunft. Wer weiss, vielleicht ist es in unserer heutigen digitalen Welt sinnvoller, den Keller mit R6 Batterien vollzustopfen, oder Siliziumchips.


Niemand haette auf Zigaretten gewettet, damals 1944.

Beitrag 27.05.2012, 19:15

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tobi-nb hat geschrieben:Also doch lieber die Not von Immobilienbesitzern ausnutzen, und ein paar Gramm Gold gegen ein Haus tauschen?

Ich finde schon, das Gold seine Daseinsberechtigung hat, aber als Allheilmittel der Krisenbewaeltigung sehe ich es nicht.
In dem Buch werden Alltagssituationen beschrieben, in denen die blanke Überlebensnot von Menschen ausgenutzt wurde (damals haben tatsächlich Menschen im Müll nach Essensresten gesucht) und Wertgegenstände (z. B. der Familienschmuck usw.) im Tausch gegen einfachste Grundnahrungsmittel (Brot, Kartoffeln) abgepresst wurden.

Wenn Du allerdings Dein Anlagegold bei einer Bank gegen eine irrsinnig hohe Summe Papiergeld tauschst, um damit dann den irrsinnig hohen Kaufpreis eines Hauses zu bezahlen, dann dürfte das wohl letztlich in Ordnung sein.
tobi-nb hat geschrieben:Niemand haette auf Zigaretten gewettet, damals 1944.
(Marken-)Zigaretten gingen als Tauschmittel schon immer.
Zuletzt geändert von Datenreisender am 27.05.2012, 19:19, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 27.05.2012, 19:19

tobi-nb
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Datenreisender hat geschrieben: Wenn Du Dein Anlagegold bei einer Bank gegen eine irrsinnig hohe Summe Papiergeld tauschst, um damit dann den irrsinnig hohen Kaufpreis eines Hauses zu bezahlen, dann dürfte das wohl letztlich in Ordnung sein.
Ich verstehe schon, wass du meinst. Der (für mich) entscheidende Punkt:
Was will man?
1. Überleben
2. den Lebensstandard halten, oder
3. reich werden (bleiben)

Für erstens und zweitens ist Gold geeignet
Für drittens nicht.

Beitrag 27.05.2012, 19:23

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tobi-nb hat geschrieben:
Datenreisender hat geschrieben: Wenn Du Dein Anlagegold bei einer Bank gegen eine irrsinnig hohe Summe Papiergeld tauschst, um damit dann den irrsinnig hohen Kaufpreis eines Hauses zu bezahlen, dann dürfte das wohl letztlich in Ordnung sein.
Ich verstehe schon, wass du meinst. Der (für mich) entscheidende Punkt:
Was will man?
1. Überleben
2. den Lebensstandard halten, oder
3. reich werden (bleiben)

Für erstens und zweitens ist Gold geeignet
Für drittens nicht.
Meiner Meinung nach ist Gold grundsätzlich für alle drei der von Dir genannten Punkte geeignet.

Zu Punkt 3: Mit Gold kannst Du dein Vermögen über eine Krisensituation hinweg retten, somit kannst Du als heute Reicher mit viel Gold auch in der Zukunft ein reicher Mensch bleiben und wirst Dein bereits vorhandenes Vermögen vermutlich nicht vollständig verlieren. Ob Du mit heute wenig Goldbesitz in der Zukunft reich werden kannst, steht allerdings in den Sternen.

Beitrag 27.05.2012, 19:50

tobi-nb
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Was will man?
1. Überleben
2. den Lebensstandard halten, oder
3. reich werden (bleiben)
Datenreisender hat geschrieben:Zu Punkt 3: Mit Gold kannst Du dein Vermögen über eine Krisensituation hinweg retten, somit kannst Du als heute Reicher mit viel Gold auch in der Zukunft ein reicher Mensch bleiben und wirst Dein bereits vorhandenes Vermögen vermutlich nicht vollständig verlieren. Ob Du mit heute wenig Goldbesitz in der Zukunft reich werden kannst, steht allerdings in den Sternen.
Und da bin ich andere Meinung.

Ein "richtig" Reicher wird im Laufe "seiner Karriere" von viell. 50 Jahren, "richtig reich" weil er zur richtigen Zeit auf's richtige Pferd gesetzt hat. Und die Pferde haben oft gewechselt.

Ein Masterabschlussstudent der von heute bis zu seiner Rente jeden Monat seinen Überschuss an Lohn in Gold steckt, handelt in meinen Augen genauso richtig/falsch wie jemand, der nen Fondsparplan mit Bric Aktien bespart, oder wie jemand, der gar nichts spart.
Ich glaube die Zeiten sind vorbei bzw. gab es sie nie, in denen man heute sein Gold/Geld unters Kopfkissen packt, 50 Jahre später wieder rausholt, und reich ist.

Beitrag 27.05.2012, 20:21

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tobi-nb hat geschrieben:Ich glaube die Zeiten sind vorbei bzw. gab es sie nie, in denen man heute sein Gold/Geld unters Kopfkissen packt, 50 Jahre später wieder rausholt, und reich ist.
Habe ich das denn behauptet?

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